Sonntag, 21. Dezember 2014

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk für alle Citizen.

Pünktlich zum 4. Advent haben Chris Roberts und sein Team den Arena Commander 1.0 veröffentlicht.

Ganze 15 Schiffe können nun auf Herz und Nieren gegen die KI oder menschliche Gegner getestet werden. Zahlreiche Details wurden angepasst, neue Features hinzugefügt (Multi-Misslelock ftw!) und ein gänzlich neues Schiff eingebunden.

Die Mustang ist das optionale Einsteigerschiff mit dem man Star Citizen beginnen kann und im, Gegensatz zur recht gediegenen Aurora steht hier der kämpferische Aspekt im Mittelpunkt.

Erste Tests meinerseits mit der Mustang Delta zeigen deutlich, das das kleine flinke Schiffchen Vanduul zum Frühstück verspeisen kann. Ich habe fast das Gefühl sie übertrumpft darin aufgrund von Wendigkeit und Geschwindigkeit sogar die Ballerburg Hornet. Eine Tatsache, die sicher zeitnah eine Anpassung der Balance zur Folge hat.

Natürlich hat RSI auch diesmal wieder einen Werbespot zur Mustang vorbereitet.



Star Citizen  bleibt für mich im Focus DAS Spiel schlechthin und für alle die, die immer noch nicht Wissen was da auf uns zukommt, sei der neuste Trailer zum Gesamtwerk ans Herz gelegt.

Imagine: Star Citizen



Ad Astra!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Irgendwer muss heute Federn lassen

Unser Jüngster hat heute in der KITA Weihnachtsfeier und da hat sich unter anderem auch dieser fette Typ mit dem Sack angekündigt.

Junior 2 findet das allerding gar nicht so toll!

"Nein, ich will nicht das der Weihnachtsmann mit der Pute kommt!", tönte er heute Morgen ziemlich verzweifelt und es kostete einige Überredungskunst, ihn in seiner Gruppe abzugeben und zum Bleiben zu bewegen.

Bin ja mal gespannt, ober er ein paar Schläge mit der "Pute" bekommt und seine Angst begründet war. Verdient hätte er es ja, so frech wie er manchmal ist. Naja, ganz der Vater!  ^^


Mittwoch, 3. Dezember 2014

A Game of Ice and Fire



Ich hoffe Telltale hält seinen Standard was das Geschichtenerzählen angeht. Hier wagen sie sich in sehr tiefe Gewässer einer Vorlage, der es gilt gerecht zu werden. Meine Erwartungen sind groß und ich bin auf alle Fälle gespannt, was sie daraus gemacht haben!

Spätestens Morgen weiß ich genaueres! Eines ist so gut wie sicher. Das neuste interaktive Erlebnis wird man wiedermal kaum als Spiel bezeichenen können,. aber daran hat man sich als Fan ja schon gewöhnt. ^^

Dienstag, 2. Dezember 2014

Alle Jahre wieder

Ja ist den heut schon Weihnachten!?

Na zum Glück nicht! Diesmal hatten die Jungs und ich genügend Zeit die passende Deko aufzubauen.
Es gibt Leute die haben eine handgenagte Krippe mit Holzfiguren in der Vitrine stehen. Die imperiale Familie setzt da aber eher auf Lego. Da haben wenigsten alle was davon. ;)


Eine schöne Vorweihnachtszeit euch allen. ;)

Freitag, 28. November 2014

Das Erwachen der Macht



Ehrlich! Ich hätte nie gedacht, das ich mich nach Episode I-III nochmal so der Vorfreude hingeben könnte. Der wahre Fanboy ist halt unbelehrbar. :D

Donnerstag, 27. November 2014

Grenzlandgeschichten, Episode 1: Zer0 Sum

Ich bin ein Fanboy! Ich liebe die interaktiven Geschichten die Telltale uns in The Walking Dead und The Wolf among us erzählt hat und ich Liebe den Humor und die ganzen schrägen Charaktere der Borderlands Reihe. Folglich müsste eine Fusion beider Elemente für mich der Inbegriff der guten Unterhaltung sein und was soll ich sagen ... Das ist es!

Vorhang auf für die Grenzlandgeschichten!


Story
Zeitlich spielt der Auftakt Zer0 Sum etwas nach dem Ende von Borderlands 2 und man sollte zumindest diesen Teil gespielt haben, um die ganzen Querverweise und die Ausgangssituation vollends zu verstehen. Aber es geht auch so, denn die Geschichte, die hier als Rückblick erzählt wird, kann auch für sich alleine stehen.

Ich will hier nichts spoilern, aber kurz umrissen kann man mit Zer0 Sum 2-2,5 Stunden richtig viel Spaß haben. Das typische Pandora-Feeling stellt sich schon nach wenigen Minuten wieder ein.

Dass kennt und liebt der Borderlandsfan. Die stylischen Standbilder zur Charaktervorstellung.
Vault Keys, Loaderbots, Hyperium, Banditen, Psychos, Skags, the one and only Zer0 und teilweise recht morbider Humor geben sich die Klinke in die Hand.

Die beiden gegensätzlichen Hauptcharaktere (der Hperion Angestellte Rhyes und die Gaunerin Fiona) und ihre Sidekicks wachsen einem schnell an Herz und was hier seinen Beginn findet, läßt auf eine interessante Hatz quer durch die Enöde Pandoras hoffen.

Fortsetzung folgt hoffentlich bald.

Gameplay
Tales from the Borderlands ist kein Spiel! Nun, das kennt man ja von Telltale. Der Name ist hier Programm. Ihr bekommt mit Zer0 Sum einen interaktiven Zeichentrickfilm geboten, der mit viel Liebe und Witz erzählt wird und einem immer wieder sugeriert, die Story durch Handlungen beeinflussen zu können. Spielerrische Herrausforderungen durch Rätsel oder Actionsequenzen sucht man vergebens und selbst die Quicktime Events sind eher Beiwerk, auch wenn sie recht gut eingebunden und zumindest nach meiner Auffassung nicht nervig sind.

Quicktimeevent incomming. Die Bewaffnung des Bots bestimmt man übrigens selbst.
FunFact: Diesmal wird man sogar dafür belohnt, wenn so eine Sequenz mal in die Hose geht, denn die Sterbeszenen werden teilweise recht ironisch durch die beiden Charaktere kommentiert, eben weil die Geschichte ja eigentlich ein Rückblick ist der von beiden etwas widersprüchlich erzählt wird, was zu einigen witzigen Twists führt, denn eigentlich war es ja ganz anders. ^^

Schwerpunkt liegt somit auf der Story und den Charakteren und hier kann Zer0 Sum voll punkten. Was will man mehr!?

Präsentation
Man nehme, den Cel-Shading-Lock der Borderlandsspiele, ein paar hervorragende Sprecher, stimmige Musik und bekannte Elemente, die Ausflüge nach Pandora so einzigartig machten und packe dies in das Gerüst üblicher Telltalespiele
Das Ganze gut schütteln und mit ein paar Quick Time Events würzen. Heraus kommt die perfekte Abendunterhaltung die 10 mal besser schmeckt als ranziger Skag am Spieß und noch dazu gut bekömmlich ist.

Alles wirkt wie aus einem Guss! Das Spiel verströmt an allen Ecken und Enden den so tpischen Borderlandsflair. Ganz ohne Ruckler, Abstürze, Zielhilfe und Knoten in den Fingern. ^^

Nur den Englischen sollte man fähig sein, denn eine Lokalisierung gibt es erfahrungsgemäß erst, wenn das Gesamtwerk als Box im Handel steht. Das kann aber noch dauern.

Fazit
Mir hat Zer0 Sum deutlich mehr Spaß gemacht und mich besser unterhalten als die gesamte letzte Staffel von Telltales The Walking Dead. Wenn man etwas von Telltale kauft weiß man ja, dass man einen interaktiven Film bekommt und kein Spiel im herkömlichen Sinn.

Die Cel-Shading-Optik finde ich sehr stimmig, gerade im Hinblick auf die Borderlandsspiele und die Story macht auch Lust auf mehr. Ich fand es erfrischend, dass man mal von der düsteren Stimmung eines The Walking Dead oder The Wolf among us wegkommt und das Ganze mit viel Augenzwinkern und typischem, teilweise recht derben Borderlandshumor präsentiert bekommt.

Für mich ist die Fusion somit ein voller Erfolg und ich freue mich schon riesig auf Episode 2. Es ist wie nach Hause kommen. Nur (fast) ohne Waffen! :D

9/10 Punkten auf meiner subjektiven Wertungsskala.

Donnerstag, 20. November 2014

Keine Zeit! Keine Zeit!

Kennt ihr das! Ihr sprudelt geradezu über vor Ideen doch Arbeit, Familie und sonstige Hobbies belasten euer Zeitkonto so dermaßen, dass fürs Bloggen keine Zeit mehr bleibt?

Ich beantrage hiermit die Abschaffung der Sommer/Winterzeit. Im Gegenzug wird die Erdrotation verlangsamt und die Tageszeit auf 36 Stunden raufgeschraubt. Einwände?

Mal ernsthaft ich beschäftige mich arbeitstechnisch viel mit Zeitmanagement aber das, was mich in den nächsten Monaten privat erwartet stellt mich vor ernste Probleme.

Vorweihnachtsgedöns, Ligaspiele (auch wenn das letzte Trainingsspiel so lala war), mein erstes Turnier im Januar, das ...


und vor allem das ...


... kommt alles noch im November auf den Tisch!

Wie soll ich das den alles unter einen Hut bekommen ohne Stress mit der Liebsten zu bekommen? ^^

Und nein, ich werde keine Einschnitte hinnehmen und warten kommt mir nicht in die Tüte. Hmm, vieleicht das Schlafen wegrationalisieren? Probleme über Probleme über Probleme. Zugegeben, alles hausgemacht, aber man gönnt sich ja sonst nix!  ;)


Freitag, 24. Oktober 2014

Friedhof der Kuscheltiere redux

Im Garten meiner Schwiegereltern liegt schon die ein oder andere Leiche!

Pelzige und andere Weggefährten treu bis in den Tot und darüber hinaus.  Doch nicht nur dort findet man die Gebeine von Kuscheltieren. Auch bei meinen Eltern im Garten haben schon ein Hund und mehrere Katzen ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Zuletzt ging diese alte Dame von uns.


Eine vorsichtige Lady, die nur wenig Kontakt suchte und deren Ängstlichkeit ihr ein langes und erfülltes Leben bescherte. Letztendlich war es ein Gnadenakt der sie von ihren altersbedingten Leiden erlöste, doch vor allem die beiden Thronerben taten sich schwer mit dem Abschied.

Nun hat der große Thronfolger im Hort die Bastel-AG für sich entdeckt und brachte Gestern gestrickte, flauschige Wollkugeln mit, die an einem Faden hingen.

"Das perfekte Katzenspielzeug!", lobte ich ihn lächelnd, worauf er eine betrübte Miene zog.
"Aber Betti ist doch gestorben!", erwiderte er traurig worauf sich Thronerbe Nummer zwei einschaltete. 
"Dann graben wir sie halt wieder aus! Die war lange genug tot!"

 Hmmm, vielleicht gar keine so schlechte Idee! ^^

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die Spiele haben begonnen!

Vergangenes Wochenende ging es das erste Mal nach Dresden um meiner neuen Leidenschaft zu frönen, dem X-Wing Miniaturenspiel. Zwei Liga-Matches liegen nun hinter mir und ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass es nicht die letzten waren!

Als relativ unerfahrener Neuling hat man natürlich einen schweren Stand gegen erfahrene Spieler und Würfelglück braucht man auch noch, aber immerhin konnte ich im ersten Spiel einen modifizierten Sieg nach Punkten einfahren. Zugegeben, das ist nur zwei gravierenden Fehlern meines Gegners zuzuschreiben, die mir den Sieg zuspielten und so bleibt ein schaler Beigeschmack. Aber Sieg ist Sieg und somit gibt es keinen Grund sich zu grämen.

Das zweite Spiel machte mir allerdings deutlich, das man ohne Würfelglück auch ganz tief abstürzen kann. Irgendwie muss ich mir noch einen Kniff überlegen, die Statistik auf meine Seite zu ziehen. :D
Wenigstens verging meine Staffel nicht ganzlich ohne Gegenwehr.

Alles in Allem war es ein toller Nachmittag unter Gleichgesinnten und ich freue mich schon riesig auf die nächsten Spielrunden.

Übrigens ... eine Linksammlung zu Spielberichten meiner Ligaspiele findet ihr hier.

Dienstag, 14. Oktober 2014

In the Beginning ... (3)

Was bisher geschah ...
 Teil 1  |  Teil 2

Schnell stellte sich Ernüchterung ein. Die Computerstimme ratterte größtenteils zusammenhanglose und vor allem belanglose Fakten herrunter.
Die Augen der Hackerin formten sich zu Schlitzen und ihre Miene zeugte von Missfallen.
"Stop!", schnitt ihre rachige Stimme wie ein eisiges Messer durch den Redefluss des Navycomputers.
"Daten komprimieren und an mich übermitteln!", sausten auch schon ihre Finger wieder über das Tastenfeld. Die Zigarette lose im Mundwinkel.
"Sokrates, bist du da?", nuschelte sie dabei.
"Natürlich! Wo soll ich den sonst sein?", erwiderte ihr umgehen eine fast schon belustigte klingende, wohl modulierte Computerstimme.
Die Frau seufzte.
"Sei ein Schatz und kümmere dich um die eingehenden Daten. Aufbereitung gemäß der Auftragsparameter. Ach und filtere den ganzen Beziehungsmüll raus. Es interessiert mich reichlich wenig welche Tussi Harkov wo flachgelegt hat und sobald dieses grenzdebile Navysystem alles geschickt hat, sorge dafür, das niemand unseren Besuch bemerkt.
"Verstanden, Lys! Ich dachte du überraschst mich mal mit einer richtigen Herausforderung.", war die knappe fast schon schnippige Antwort. Dann nahm die KI ihre Arbeit auf.

Lyssa lehnte sich in mit einem leichten Grinsen auf den Lippen wieder in ihrem Stuhl zurück, nahm einen tiefen Zug und blies die Rauchschaden anschließend genüsslich gen Decke. Sie fand es niedlich, wenn Sokrates ihren Namen aus reiner Effizienz abkürzte. Ihre Augen schlossen sich träge, doch ein leises Summen lies sie plötzlich hochfahren.
Zwei Handriffe folgten, die das Comsystem aktivierten
"Was ist los!?", schwang in ihrer Stimme eher Verärgerung, als Sorge mit.
"Aktivitäten am nahen Jumppoint! Sieht nach einem Freihändlerconvoi aus! 10 vielleicht 12 Schiffe. Schwer zu sagen auf die Distanz und ohne aktive Sensoren, aber es sind definitiv zwei dicke Brocken dabei. Soll ich die Beauty abflugbereit machen?", antwortete ihr eine raubeinige Männerstimme.
Kurz huschte ihr Blick über die Anzeigen. "Nein! Wir brauchen noch 10 Minuten für den sicheren Datentransfer. So weit draußen ist der Download aus dem Netz langsamer als eine Xi-Schnecke und da wir unentdeckt bleiben wollen kannst du nochmal die Hälfte davon abziehen. Gib bescheid, sobald sie etwas anderes machen als zum nächsten Sprungpunkt zu fliegen."
"Verstanden, Süße! Ich halte die Augen offen.", erwiderte der Mann und dann klickte es im Lautsprecher, als die Verbindung beendet wurde.

Lyssa überlegte fieberhaft was das zu bedeuten hatte. In diesem Sektor gab es nicht viel von Interesse. Gerade das System in dem sie mit ihrem Schiff eine Navigations und Kommunikationsboje des Imperiums für ihre Zwecke angezapft hatten glänzte geradeso vor Tristes. Abseits des alten Zentralgestirns gab es hier nur Felsen, stellaren Staub und zwei offiziell kartierte Sprungpunkte, von denen nur einer zurück in die Zivilisation führte. Der andere führte davon weg, mehr musste und wollte sie gar nicht wissen. Nun das mochte nichts oder alles heißen. Es konnten Siedler oder Prospektoren sein. Oder Wahnsinnige die den Handel mit den Vanduul suchten. Es half nicht sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Das Imperium war voller lebensmüder Verrückter. Wahrscheinlich hatte das alles nichts zu bedeuten. Dennoch schwebte diese kleine Flotte wie ein Damoklesschwert über ihrem Auftrag. Ein genauerer Blick, ein zufälliger Sensorkontakt und sie würden sehr schnell, sehr ernste Probleme bekommen.
Im besten Fall würde man sie für lauernde Piraten halten, was die nur mäßig ausgestatteten Grenzmilitzen auf den Plan rufen würde. Im schlimmsten Fall würde ein Trägerschlachtgruppe des Imperiums das System abriegeln. Seit die Vanduul wieder aggressiv auf Beutezug gingen, war das Militär übervorsichtig und geizte nicht mit Präsenz.
Lyssa murrte als ihr Glut ihrer Zigarette auf den Handrücken fiehl. Sie schüttelte sie ab, nahm den Rest Kippe aus dem Mund und löschte den Stummel im Aschenbecher. Nun, sie würden schwer zu fassen sein und im Navcom der Black Beaty war ihr Schlupfloch, ein inoffizieller Sprungpunkt aus dieser Einöde heraus, hinterlegt. Außerdem konnte man einem Schiff der Constellation-Klasse nicht so leicht beikommen und die Beauty war in den Genuss viele Schwarzmarktupgrades gekommen. Sie waren sicher, redete sie sich immer wieder ein. Dennoch blieb ein flaues Gefühl und wiederholt erhaschte sie sich dabei, den Fortschrittsbalken der Datenübertragung grimmig anzustarren. Sie waren schon viel zu lange hier!

Auf der abgewandten Seite des Systems und unbemerkt von allen verzerrte sich kurz der Raum als 6 Schiffe in Zweiergruppen aus einem zweiten offiziell noch unkartierten Sprungpunkt fielen.

"Dagger eins an Dagger-Staffel! In Zweiergruppen formieren und ausschwärmen. Ihr habt eure Navpunkte. Beschränkt die Kommunikation auf ein Minimum! Offiziell sind wir gar nicht hier!"

"Verstanden, Dagger eins!", folgte die Bestätigung der anderen Schiffe.

Während die Schiffe auseinander stoben rief der Staffelführer eine Karte des Systems auf.
"Wo steckst du, du kleine Datenzecke!", grummelte er dabei leise und überflog die infrage kommenden Punkte.
"Sir!? Haben sie etwas gesagt?", holte ihn die Stimme seines vor ihm sitzenden RIO aus den Grübelleien
"Nur laut gedacht, Janson. Navpunkt auf Sprungpunkt Alpha setzten! Gehen wir auf die Jagd!"
"Mit vergnügen!", erwiderte der junge Mann mit den asiatischen Gesichtszügen, grinsend und gab die Koordinaten ein.

Die Triebwerke der Cutlass flammten auf und Dagger 1 raste gefolgt von seinem Flügelmann auf das vorgegebene Ziel zu.

Samstag, 11. Oktober 2014

Live to your own beat!

Warum nicht auch zum Tango!?



Das ist mein Baby! Also das Schiff ... :D

So langsam wirds Zeit für die Mehrpersonenschiffe im Arena Commander. ;)

Freitag, 10. Oktober 2014

Eine Zeit wird kommen....

... in der wir alle wieder viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens haben. Ich gebe die Hoffnung nicht au!

Bis dahin schlängelt man sich durch die Tücken des Alltags und versucht jede freie Minute "sinnvoll" zu nutzen. Freizeit ist etwas das man sich gönnen muss, auch wenn einem der Stress zu erdrücken droht. Dank der liebsten Imperette dieses Ereignishorizonts bekomme ich kommendes Wochenende genau das. Freizeit! Und verdammt, ich werde sie genießen!

Dresden, die Middle East Critters kommen und wir sind vorbereitet! Naja zumindest 50% von uns! :D

Freitag, 19. September 2014

Bereit für die Sachsen-Liga

Linienlaser besorgt ... check!
Die Spielliste erstellt ... check!
eine praktische Transportlösung aufgetrieben,
und mit allem was man braucht gefüllt ... check!

Übernächste Woche geht es los und ich schwanke momentan zwischen ungezügelter Vorfreude und ängstlicher Nervosität. Drückt mir die Daumen, dass ich am Ende zumindest auf Rang 8 stehe. ;)

Das letzte Übungsspiel gegen meine Erznemessis lässt mich aber hoffen. ^^

Samstag, 13. September 2014

Top Gear in SPAAAACE

Ja, ich bin wieder da und RSI hat auch eine Begrüßungsgeschenk für mich bereit gehalten. ;)



See you in the verse, Citizen.

Samstag, 16. August 2014

Celebrate the "Lamescom" - Ein Tag mit Tiefen doch einem unvergesslichen Finale

Wir sind zurück und wir leben noch, was nicht zuletzt unseren grandiosen Gastgebern zu verdanken ist, die uns so selbstlos ausgehalten haben.

Wie in den Medien berichtet, war der Messefreitag dank bewusst überschrittener Kartenverkaufszahlen (wenn ich das richtig gehört habe, wurden 15.000 Karten zu viel verkauft) hoffnungslos überfüllt und das merken wir spätestens zu dem Zeitpunkt, als wir als Kerle am Klo anstehen mussten.

Zum Glück diente unser Messeaufenthalt nur als Lückenfüller und wir hatten uns auch keine Ziele gesetzt Spiel x oder y unbedingt mal anspielen zu wollen. So beschränkten wir uns auf das "Schlendern" übers Messeareal und bestaunten oder belächelten die zahlreichen Cosplayer bzw. jene, die sich in eine Mülltüte gehüllt und ein 1€ Plastikschwert in der Hand haltend für solche hielten.

"Malte" wachte über den Stand von Blizzard
Die Messe ist ein Ort der Extreme. Man begegnet dort den unterschiedlichsten Typen von Menschen. Leuten die dort hingehören, Leuten die man nie dort erwartet hätte, Leuten, die förmlich auf der Messe wohnen und Leuten, denen die Erkenntnis ins Gesicht geschrieben stand, dass sie eindeutig zu Alt für diesen "Scheiß" sind, so lange die Köln-Messe nicht an ihrem Konzept für die Gamescom arbeitet. Ganze Messehallen die nur Material ab 18 zeigen wo die Altersverifikation am Eingang durchgeführt wird, wären z.B ein Anfang. Ehrlich, da warte ich lieber noch ein paar Monate auch das fertige The Witcher III, als zwei Stunden meiner Lebenszeit in einer dunklen Warteschlange zu verschwenden.

Ja, euer liebster Imperator und sein treuer Lakei gehörten auch zu dieser letzten Gruppe. Allerdings wussten wir wenigsten schon vorher was uns erwartet und konnten somit auch nicht wirklich enttäuscht werden. Gegen 14:00 Uhr war dann aber auch unsere Schmerzgrenze überschritten und wir verzichteten schweren Herzens auf ein Treffen mit der Zeitzeugin, um uns in Kölns Zentrum dann die Zeit bis zum Abend zu vertreiben, was uns dank Kinobesuch auch recht gut gelang.

Die Anreise zur Citizen Com im E-Werk verlief anschließend problemlos und pünktlich 20:00 Uhr hatten wir gute Plätze im Mittelfeld der Lokation eingenommen. Die 1,5 Stunden bis zum eigentlichen Präsentationsbeginn vergingen dann zwar schleppend, aber dank guter Stimmung und ausreichend  Biernachschub war es erträglich. Es lag nun an Mister Roberts, den Tag zu retten und was soll ich sagen, der Mann hat es echt drauf! ;)

Die Präsentation zu seinem und aller Citizen ganz "persönlichem" Traum entschädigte für alle Strapazen des Tages.

Den Beginn machte das großartige, augenzwinkernde Promovideo zu Constellation Aquila (der wahre SciFi Fan erkennt sicher die Vorlage), bevor Mister Roberts unter tosendem Beifall die Bühne betrat und uns an dem Entwicklungsfortschritt zu unser aller Traum teilhaben ließ.



Zunächst präsentierte er uns einige Details zu den einzelnen Varianten der Constellation, dem Letzten der fünf Schiffe mit denen damals 2012 alles begann.



Als Nächstes gab es einen kurzen Überblick zum kommenden Hangarupgrade, das in ca. 2 Wochen live gehen wird.



Direkt daran folgte der nächste Knaller, denn mit dem kommenden Update bekommt der Arena Commander sowohl einen CoOp für Vanduul Swarm, als auch den Racing Modus spendiert, der per Trailer und Liveseasion präsentiert wurde, mit der Aussage das M50 und 350r fliegbar sein werden. Leaderboards für PvP und Racing sollen im Patch dann ebenfalls enthalten sein.
Die Rennstrecke in der Atmosphäre eines Planeten machte einen stimmigen Eindruck und das live vorgeführte Rennen sowie das Versprechen auf einen später implementierten Deathracemodus machen durchaus Lust auf eine Kartiere als Rennpilot.



Die ohnehin geflashten Citizen dachten schon es könnte nicht besser kommen, doch der Chris hatte noch zwei weitere Knaller in petto.
Der nächste Abschnitt beschäftigte sich mit Mehrpersonenschiffe deren Programmierung eine kleine Herrausforderung darstellt, da sich sowohl das Schiff im freien Raum bewegt, an Bord jedoch auch die Crew absolute Bewegungsfreiheiten haben soll.
Das gezeigte Modul, bei dem es galt im Team eine Constellation gegen eine angreifende Hornet und eine 300i zu verteidigen zeigte im zweiten Anlauf recht eindrucksvoll, dass es gerade diese großen gemeinsam gesteuerten Schiffe sind, die Star Citizen so reizvoll machen. Ich kann es kaum erwarten, hier selbst meine ersten Erfahrungen zu sammeln was laut Chris noch dieses Jahr (ca. ab Angang November mit V1.0) möglich sein wird.

Den Abschluss der Präsentation bildete dann der Teaser für das FPS Modul, der uns mit offenen Mündern zurückließ. Spätestens zur PAX Australia erfahren wir mehr.



Chris machte während der Präsentation eine durchweg gute Figur was wohl auch an der positiven Grundstimmung lag und der Tatsache geschuldet war, dass die Technik diesmal bis auf zwei kleinere Pannen mit RSI war. Ich denke alle Citizens kamen auf ihre Kosten, auch wenn die anschließende Autogrammstunde samt freien Postern für alle eher suboptimal gelöst war.
Die kurze Ansprache zum Erreichen der 50 Millionenmarke entschädigte aber etwas. Am Ende verließen wir das E-Werk jedoch mit unsignierten Postern. Es galt schließlich den Zug zurück zu erwischen.

Todmüde aber glücklich erreichten wir dann gegen 2:30 unsere Unterkunft, ein einvernehmliches Fazit des Tages auf den Lippen.
Ruhrpott, wir kommen gerne wieder wenn die CitizenCom nächstes Jahr erneut stattfindet. Die GamesCom hat uns jedoch das Erste und Letzte Mal gesehen. Es gibt schließlich wesentlich amüsantere Dinge die man im Pott machen kann. Stimmts, liebe Gastgeber!? ;)

Und damit verabschiedet sich euer Imperator bis Anfang September aus der Bloggerszene. So long and see you in the verse!

Donnerstag, 14. August 2014

Warning Cologne. Citizens incoming!

Der Rucksack ist gepackt, die Karten ausgedruckt und nette Leute erwarten uns in Essen.
Es ist alles bereit für die heutige Anreise.

Morgen geht es dann weiter nach Köln zur Citizen Com. Nebenbei werden wir wohl auch mal auf der Games Com nach dem Rechten sehen. ;)

Egal wie voll es wird, wir werden definitiv Spaß haben.

Ad Astra! ^^

Dienstag, 5. August 2014

To Tube or not to Tube!?

Hallo liebe Blogleser. Ich bin momentan unschlüssig, ob ich das Medium Youtube verstärkt hier in den Blog einbaue.

Damit meine ich keine Trailer oder sonstigen witzigen Krempel, den ich ohnehin oft poste wenn mir mal wieder die Ideen ausgehen, sondern eigene Videos, die ich dann hier in Postings wie z.B. Rezensionen einbinde.

Meine neue Technik erlaub es mir dank Shadowplay, problemlos Spielmomente aufzuzeichnen und Gelegenheiten soll man ja am Schopfe packen, nicht!?

Fraglich ist nur noch, ob ich mich auch Stimmlich dort verewige, oder es bei kurzen Texteinblendungen wie in folgendem Video belasse, das ich im Rahmen eines Guide zu den Heroic Raumkampfmissionen von Star Wars The Old Republick gestrickt habe.



Was haltet ihr von der Idee. Alles lassen wie bisher, oder mit der Zeit und womöglich sogar unter die Lets Player gehen?

Mittwoch, 30. Juli 2014

Falsches Zitat der Woche (12)

"Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!", Josef Stalin

Dienstag, 29. Juli 2014

Trailerfutter für Cineasten.

Einen davon sehe ich bestimmt im Kino ... hoffe ich.








Freitag, 25. Juli 2014

Das schlimme Wort mit 4 Buchstaben

Vorletztes Wochenende! Wir sitzen zu viert in der Küche beim Frühstück und lassen die Woche revue passieren.
Nebensächligkeiten geben sich mit Anekdoten aus dem Arbeitsgeschehen die Klinke in die Hand, als unsere großer Thronerbe plötzlich das Wort ergreift.

"Mama, Papa, diese Woche in der Schule ist was ganz schlimmes passiert!"
Wir sehen ihn interessiert an. Ich schweigend, die Imperette nachfragend.
"Was ist den passiert?"
"Auf dem Schulhof haben sich 2 Kinder aus der Vierten Klasse geküsst.", erwidert er bedeutungsschwanger.
Meine Frau lächelt, während unser Jüngster ein "Buälks, die haben sich geküsst!" einwirft, das wir aber bewusst ignorieren, um kein Öl ins Feuer zu gießen.
"Das ist doch nicht schlimm!", versucht die Imperette die Wogen zu glätten.
"Dooooch! Ist es wohl. Die haben das schlimme Wort gemacht."
Die Imperette und ich sehen uns fragend an.
"Das schlimme Wort!?", frage ich und nippe an meiner Kaffeetasse.
Er sieht zuerst fragend zu meiner Liebsten, unsicher ob er es hier am Tisch sagen darf, doch sie nickt nur aufmunternd.
Im Flüsterton, doch jeden Buchstaben besonders betonend, klärte uns der Große dann schließlich auf.
"Na   S - E - G - S!"

Memo an mich: Heißer Kaffe und Nasenschleimhäute vertragen sich auch nach dutzenden Feldversuchen immer noch nicht!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Falsches Zitat der Woche (11)

"Etwas nicht zu können ist kein Grund es nicht zu tun.", Angela Merkel

Montag, 21. Juli 2014

Telltale liebt mich!

Wie kann es sonst sein, dass wir schon wieder mit neuem Serienfutter beglückt werden?

Morgen fallen jedenfalls die wandelnden Toten wieder über meine Steam Bibliothek her.



Ich bin gespannt, wie es mit Clementine und ihrer Gefährten weiter geht, bin jedoch fast sicher, dass die Gruppe weiter zur Ader gelassen wird.

Freitag, 18. Juli 2014

Sind wir nicht alle ein bisschen Assi!?

Ich bin ein Assi!
Ja, dass bin ich!

Ich bin ein Assi, weil ich in einem Stadteil wohne, der per neuster Mediendefinition ein Assiviertel ist, denn dort lebt angeblich nur der Abschaum unserer Stadt. Ein Viertel, das vollgepflastert ist mit Proleten, Harzern, Krimminellen und Assylanten. Aber das ist nur der Tropfen auf dem heißen Stein.

Ich bin nämlich auch ein Assi weil ich kein Musikinstrument spiele.

Ich bin ein Assi weil ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen und nun fest in Lohn und Brot stehe.

Ich bin ein Assi, weil ich mehr als einen Nachkommen habe.

Ich bin ein Assi, weil ich in gewissen Dingen ein Nerd bin.

Ich bin ein Assi, weil ich nur zu besonderen Anlässen Alkohol trinke.

Ich bin ein Assi weil ich bekennender Nichtraucher bin.

Ich bin ein Assi, weil ich auch die Finger von sonstigen Drogen lasse. (Naja abgesehen vieleicht von meiner liebsten Imperette)

Ich bin ein Assi weil ich fast jedes Wochenende mit meiner Familie in den nahen Park gehe.

Ich bin ein Assi weil ich meine Steuren zahle und mir auch sonst nichts zu schulden lassen komme.

Ich bin ein Assi, weil ich die Wahrheit sage.

Ich bin ein Assi, weil ich hin und wieder Trainingsanzüge trage.

Ich bin ein Assi weil ich nur viermal im Jahr zum Friseur gehe.

Ich bin ein Assi weil ich mich in der Kirchengemeinde unseres Assiviertes engagiere.

Ich bin ein Assi, weil ich einen großen Freundeskreis habe, zu dem natürlich auch viele studierte Mitassis gehören.

Ich bin ein Assi, weil ich meine Jungs in meine Freizeit einbringe und mit dem Großen für die Schule übe.

Kurz ... Ich bin ein Assi, weil ich weitestgehend normal bin.

Ich bin ja so voll der Assi!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Falsches Zitat der Woche (10)

"I'll be back!", Uli Hoeneß

Montag, 14. Juli 2014

Schlaflos ... fast wie zu Sylvester

Nur für die Akten! Ich habe die Nacht scheiße geschlafen was nicht zuletzt an den euphorischen Bölleraktionen gegen Mitternacht und hupenden Autokorsos lag, die bei uns durch Wohngebiet zogen. Spätestens da wusste ich um des Ergebnis der WM und lag mit Kopfschmerzen wach bis 2. Ein wenig mehr Rücksicht hätte ich mir von den "Fans" schon erwartet. Es gibt schließlich Leute deren Wecker 5 Uhr Morgens klingelt. ;P

Dafür wurde ich heute morgen mit zwei fassungslosen Gesichtern belohnt, als meine beiden Mitpendler mich euphorisch mit einem - "Und hast du das Spiel gesehsen!?" - begrüßten und ich nur mit einem schulterzuckenden "Nein, wieso!?" antwortete. Hach was war das anschließende betretene Schweigen schön und so konnte ich wenigstens ein halbe Stunde verlorenen Schlaf nachholen

Ich bin jedenfalls froh, dass es vorbei ist und sich hier zu Hause nun die Wogen wieder glätten werden, da König Fußball nun für 2 Jahre Winterpause hat. Zum Glück ist die Imperette nur ein WM/EM Fan und hat keinen Verein dem sie hinterher hechelt. Dafür hat sie ja schließlich mich! :P

Und obwohl ich mit dem runden Leder so rein gar nix anfangen kann ... Gratulation an die Deutsche Elf. Ihr seid verdient Weltmeister geworden, habe ich mir sagen lassen. ;)

Freitag, 11. Juli 2014

Hands on ... X-Wing Miniaturenspiel

Ich habe es ja bereits  hier und hier geschrieben, dass ich dem X-Wing-Fieber verfallen bin. Da nun schon mehrfach Fragen aufkamen, worum es bei dem Spiel nun geht und wie man das spielt hier eine kurze Zusammenfassung.

X-Wing ist ein Tabletopspiel im Star Wars Universum zur Zeit des Galaktischen Bürgerkriegs. Für alle Star Wars Laien ... das ist der Zeitraum in der die guten Filme der Reihe spielten und nicht die weichgespülten Machwerke die um die Jahrtausendwende erschienen sind und für mich beinahe das Ende einer Ära markiert hätten.

Aber zurück zum Thema! In einem definierten Areal (90x90 cm) treten kleine Miniaturschiffe des Imperiums und der Rebellion gegeneinander an. Anders als bei Warhammer wird dies jedoch noch um den Aspekt eines Kartenspiels ergänzt, denn jede Miniatur, der verschiedene Pilotenkarten zugeordnet werden können, kann durch Ausrüstungskarten weiter modifiziert und somit aufgewertet werden. Dabei unterscheidet man zwischen Modifikationskarten, Eliteskills für Piloten, sekundären Waffensystemen (Torpedos, Bomben, versch. Raketen), Copiloten, Astromechdroiden, Sensoren und Titeln.

Natürlich kann nicht jedes Schiff jede Ausrüstung tragen und somit nimmt jede Einheit auf dem Schlachtfeld auch eine andere Rolle ein. Wendige A-Wing dienen als Flanker, sind extrem agil, machen aber nur wenig Schaden, behäbige Y-Wing dienen als Gefechtskopfplattform und X-Wing sind gute Allrounder.
Für das Imperium stehen u.a. Tie Fighter, Abfangjäger und Tie-Bomber bereit.

Jedem Piloten und jeder Karte ist ein bestimmter Punktewert zugeordnet und nun gilt es seine individuelle Staffel zusammen zu stellen. Normalerweise sind hierfür 100 Punkte verfügbar doch dies kann man vor dem Match klären. Maximal 100 Punkte sind jedoch meist die Norm denn dies entspricht der üblichen Turnierstärke einer Staffel.

Hier muss man als Spieler nun entscheiden ob man lieber auf Klasse oder auf Masse setzt, denn je besser ein Schiff und dessen Pilot um so teurer wird es. Während ein einfacher X-Wing ohne Zusatzausrüstung schon für 21 Punkte zu haben ist (Anfängerpilot) verschlingt des selbe voll aufgerüstete Schiff mit Wedge Antilles am Steuer schon bis zu 47 Punkte. Für den Preis bekommt man schon zwei Anfänger samt R2-Einheit und Flechettetorpedos. Man muss also für sich selbst entscheiden, ob das Elitetalent Wedges (er reduziert beim Angriff die Ausweichfähigkeit seines Gegners) und die zusätzliche Ausrüstung diese Kosten rechtfertigt.

Hat man seine Staffel zusammengestellt geht es an den Aufbau des Spielfeldes. Verschiedene Marker (Zielerfassung, Fokus, Ausweichen, Kritische Treffer, Stress) werden bereitgelegt und Hindernisse auf dem Schlachtfeld verteilt. Bei Punktegleichstand hat der Imperiale Spieler die Initiative, andernfalls der Spieler, der weniger Punkte in seine Staffel gesteckt hat.
Ist alles vorbereitet und die Staffeln im jeweiligen Startbereich positioniert, beginnt das Spiel.

Eine Runde setzt sich dabei aus Planungs-, Manöver- und Aktions-, Kampf- und Endphase zusammen die nachfolgend kurz erklärt werden.

Die Planungsphase läutet die Runde ein. Hier bestimmt jeder Spieler im Geheimen, welches Schiff, welches Manöver fliegen soll. Dabei stellt er das gewünschte Manöver auf dem Manöverrad des jeweiligen Schiffes ein und legt es verdeckt neben das Schiff.
Dabei haben unterschiedliche Schiffstypen auch unterschiedliche Manöver. Nur Abfangjäger können z.B. 5-geradeaus fliegen, tun sich jedoch mit 90°-1er Kurven schwer. Jedem Manöver ist dabei eine Farbe zugeordnet, die Auskunft über den Schwierigkeitsgrad dieses Manövers gibt. Grüne Manöver sind sehr leicht und dienen dem Stressabbau, weiße sind Standard und haben weder Vor- noch Nachteile und rote Manöver belasten Schiff und Piloten, der dadurch einen Stressmarker erhält und die Aktionsphase überspringen muss.
Wurde allen Schiffen eine Manöverrad zugeteilt beginnt die Manöver- und Aktionsphase. Beginnend mit dem kleinsten Pilotenwert bewegen sich die Schiffe gemäß ihres eingestellten Manövers (mittels entsprechender Schablonen) und führen dann eine optionale Aktion aus, die Teil der Schiffseigenschaften oder einer Ausrüstungskarte ist. Dies kann z.B. eine Zielerfassung, ein Triebwerksschub oder eine Fassrolle sein, um einen Vorteil in folgenden Kampfphase zu erlangen. Schiffe mit Stressmarker können keine Aktionen ausführen. Das Schiff mit dem höchsten Pilotenwert bewegt sich dann zuletzt.
In der Kampfphase beginnt eben jenes Schiff und greift ein Ziel an, sofern sich ein feindlicher Jäger im eigenen Feuerbereich und in Reichweite befindet. Die Schiffseigenschaften (Waffenwert und Wendigkeit), sowie die Entfernung zum Ziel regeln dann, wieviel Angriffswürfel der Aggressor und wieviel Verteidigungswürfel der Verteidiger verwenden darf. Anschließend wird das Ergebnis des Wurfs ausgewertet und das angegriffene Schiff verliert Schildpunkte, nimmt Schaden oder weicht dem Angriff aus. Sobald alle Schiffe abgehandelt wurden beginnt die Endphase in der man das Spielfeld von Markern beräumt die nach der Kampfphase ihre Funktion verlieren und Bonusaktionen ausführt die dieser Phase vorbehalten sind. Dann beginnt Runde 2.
Das Spiel geht so lange bis alle feindlichen Maschinen zerstört, die Spielzeit um ist (in der Regel 75 Minuten) oder der Gegner das Handtuch geworfen hat.

X-Wing ist ein sehr vielschichtiges Spiel, vor allem, weil es zahllose Erweiterungen für die heimischen Flotten gibt. Der Schlagabtausch mit dem Gegner ist sehr taktisch und kein Match gleicht dem anderen.
 Die Regeln sind leicht zu verinnerlichen, doch es vergeht einige Zeit, bis man seine Schiffe souverän durch das Schlachtgetümmel lenkt.

Wer das Spiel jedoch ernsthaft angehen will muss auch einiges investieren. Das Grundspiel (mit 3 Raumschiffen) allein kostet etwa 22 € und weiß schon gut zu unterhalten. Für größere Flotten benötigt man jedoch die dargebotenen Erweiterungspacks, von denen es inzwischen 4 Wellen a 4 Schiffe und 3 Spezialerweiterungen gibt.
Der Preis für eine Erweiterung liegt zwischen 9,50 € (Raumjäger samt Kartensatz) und 62 € (Corvette für das epische Spiel samt Kampagne).
Im Nachfolgenden Bild sieht man jedoch recht gut, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus angebracht ist, vor allem für die riesigen Schiffe.


Leider ist es um die Verfügbarkeit einzelner Erweiterungen immer recht schlecht bestellt, da die Fanbase oft Hamsterkäufe tätigt oder sich nur selten mit jeweils einem der Schiffe einer Welle zu frieden gibt und der Hersteller nur überschaubare Stückzahlen in den Handel gibt. Reprints der Modelle dauern dann meist einige Zeit und man muss Gedult haben. Mit etwas Beharrlichkeit und den richtigen Quellen wird man jedoch meist immer fündig und kann dann auf alle Schiffe einer Fraktion zugreifen.

Für mich als Star Wars Nerd ist X-Wing jedenfalls eine Spieleoffenbarung die einen Kindheitstraum wahr werden lässt. Endlich mit dem Imperium den dreckigen Rebellen zu zeigen, wo der Hammer hängt! ;)

Allein schon dafür verdient das Spiel 10/10 grüne imperiale Daumen nach oben.

Und damit ihr mal seht, wie so ein Spiel in der Praxis abläuft, hier mal die Links zu den bebilderten Spielberichten meiner ersten beiden Matches gegen einen richtigen Gegner.

Runde 1 (Sieg für das Imperium)
Runde 2 (Die Allianz erschleicht sich einen schalen Sieg)

Mittwoch, 9. Juli 2014

Falsches Zitat der Woche (9)

"Arbeit ist was für Ackergäule.", Andrea Nahles

Montag, 7. Juli 2014

Ein letztes Mal Fabeltown

Auch gut erzählte Geschichten gehen einmal zu Ende, doch je besser eine Geschichte ist, um so größer sind auch die Ansprüche an das Finale. Ich hoffe sehr, dass mich die "letzte" Folge von The Wolf among us nicht enttäuschen wird, den die Erwartungen meinerseits sind sehr groß.

Der Trailer stimmt jedenfalls schon gut auf das Kommende ein ohne zu viel Neues zu verraten. (Vorsicht! Dafür gibt es massive Spoiler bzgl der vorangegangenen Episoden).



Spätestens Morgen wissen wir mehr und ich bin mir fast sicher, dass Telltale an der Marke festhalten wird.
Erwartet uns vielleicht sogar ein böser Cliffhanger ganz in Serientradition? Fortsetzung folgt! Hoffentlich! :)

Freitag, 4. Juli 2014

Warning! Multiple Waves of Tie-Fighters incoming!

Die Flotte ist verstaut und hat auch noch kurzfristigen Zuwachs durch Welle IV bekommen, das Bier ist (hoffentlich) kalt gestellt und das Auto betankt.


Heute Abend geht es dann auf nach Halle, zum Ersten großen Freundschaftsspiel, bei dem das Imperium den dreckigen Rebellen zeigen wird, wo der Hammer hängt.

Oder auch nicht! ^^

So oder so freue mich jedenfalls schon riesig auf den ersten großen X-Wing Themenabend und hoffe, dass noch viele Weitere folgen werden.

Dem Wunsch eines einzelnen Herren folgend, wird es auch den ein oder anderen Spielberich geben. Versprochen! ;)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Falsches Zitat der Woche (8)

 "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!", Vladimir Putin

Montag, 30. Juni 2014

I don't need another Steambox

Euer Imperator hat schließlich einen recht gut ausgestatteten PC! ;)

Leider steht der fest verankert unter meinem Schreibtisch, fern des heimatlichen Wohnzimmers und so war gemeinsames Spielen abseits der Wii leider passé, nachdem wir unseren Lappi verschrottet hatten.
Vor allem die gemeinschaftlichen Adventure Abende, in der die liebste Imperette und ich Black Mirror und Co. zocken fehlten uns doch sehr.

Wie sagt man so schön? Wo ein Wille ist ist auch ein Weg und so bestellte ich mir einen Kabellosen XBox 360 Controller samt Funkempfänger sowie ein 10 Meter HDMI Kabel und sorgte mit diesem kleinen Programm dafür, dass der Controller zur Maus wird.

Ein wenig filigranes Kabelverlegen später war die imperiale Steambox fertig, die wir Gestern dann direkt mit Black Mirror 3 erfolgreich einweihten.

Und das alles für nicht mal 50 €. Der 2. XBox Controler ist schon bestellt, denn die nächste Co-Op Runde von Lego Marvel Super Heroes kommt bestimmt und dann werden wir uns dabei gemütlich auf die Couch fletzen.

Beim Spielen sollte man es schließlich auch bequem haben. ;)


Freitag, 27. Juni 2014

Get a heart!?

Schon wieder ein Review!? Ja, so was kommt nun vielleicht wieder öfter! Diesmal habe ich mir mal die Standalone Erweiterung Far Cry Blood Dragon zur Brust genommen, da ich sie im aktuellen Steam Summer Sale für wenig Geld geschossen habe. Da sich das Spiel selbst nicht ernst nimmt, versprach der Kauf einen kurzweiligen Shooter mit vielen Anleihen an das Action Kino der 80er, quasi ein B-Movie zum selber spielen. Da kann man doch quasi nichts falsch machen, oder?

Der Trailer machte mich jedenfalls neugierig.



Allgemeines

Die Zukunft! Wir schreiben das Jahr 2007, die Erde ist von Atomkriegen verwüstet und eine neue Generation von Soldaten ist aus den Trümmern gestiegen, die Cyber Commandos.
Moment mal 2007!? Ihr habt richtig gelesen, das Spiel suggeriert einem quasi eine Zukunftsvision aus dem Blickwinkel der 80er in denen der Kalte Krieg von der Nahen Apokalypse zehrte. Das Spiel fährt dabei sämtliche Geschütze an haarsträubenden technologischen Unmöglichkeiten auf und nimmt sich an keiner Stelle wirklich ernst.

Wir sind Rex Power Colt, ein Mark IV Cyborg und wir haben eine Mission! Gemeinsam mit unserem ebenfalls augmentierten Partner werden wir auf eine Insel gesandt, um nach unseres ehemaligen Vorgesetzten zu suchen, der angeblich in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
Die Ankunft auf der Insel dient als Tutorial und das ist eines der Highlights des Spiels, denn unser Partner hat unsere Cyborgsoftware so modifiziert, dass wir nur nach und nach Zugang zu unseren Fähigkeiten bekommen, was Rex nicht nur einmal entnervt kommentiert, während die KI in seinem Kopf stur das Trainingsprogramm für Anfänger abspult. Der Humor von Blood Dragon lebt größtenteils von den platten Sprüchen des Hauptcharakters, übertrieben pathetischen Dialogen und einer gehörigen Portion ins lächerliche verdrehtem Patriotismus.
Als wir dann endlich vollen Zugriff auf unsere Fähigkeiten bekommen, wird klar, Rex ist keine zimperliches Kerlchen und es fließt Kubikmeterweise Hydraulikflüßigkeit, was regelmäßig mit trockenen Sprüchen kommentiert wird.
"Gut kauen, es ist Schrot!" - Blood Dragon lebt von den bissigen Kommentaren des Protagonisten
Die Freude wärt jedoch nur kurz, denn mit dem Ende des Tutorials, entlässt und das Spiel mittellos in die offene Inselwelt und wir müssen erst langsam wieder zu alter Stärke kommen. Dies geschieht über Erfahrungspunkte die Rex in Richtung Maximalstufe 30 aufsteigen lassen. Jeder Levelaufstieg belohnt uns mit passiven Fähigkeiten, wie mehr Leben oder besserer Schadensresistenz und die können wir gut gebrauchen, denn die Insel ist kein Ort für ein lauschiges Picknick. Neben den Cyborgs unseres Gegenspielers und der kybernetisch optimierten Fauna, warten auch die namensgebenden Blutdrachen auf ihr Stelldichein.

Diese Biester stellen die gefährlichsten Gegner auf der Insel dar, doch sind gleichzeitig auch die größte taktische Komponente im Spiel. Blutdrachen unterscheiden nämlich nicht zwischen uns oder unserer Gegnern. Sie sind die Krone der Schöpfung und fressen was ihnen vors Maul kommt. Zum Glück haben sie extrem schlechte Augen, was wohl der Tatsache geschuldet ist das diese Laserstrahlen verschießen können. Ja! Laserstrahlen! Aus den Augen! Da bekommt jeder Augenarzt sicher nervöse Zuckungen. Dafür hören und riechen sie um so besser. Riechen!? Ja, und sie lieben den Geruch von frische Cyberherzen. Wir verbringen somit den Großteil der freien Spielzeit damit unseren getöteten Gegnern die mechanisch optimierten Herzen aus der Brust zu reißen was Rex immer und immer wieder mit den selben dummen Sprüchen kommentiert.
Schenk mir ein Herz oder ich verbrenne dich mit meine Laseraugen.
 Leider ein muss, wenn wir die Drachen für unsere Zwecke nutzen wollen, denn ein geschickt geworfenes Herz lockt die Drachen dorthin wo wir sie haben wollen. Wer geschickt spielt, kann sich entspannt zurücklehnen und den Giganten den ganzen Spaß lassen um quasi ohne groß aktiv zu werden eine der zahlreichen Garnisonen einzunehmen. Dies ist zwar optional, doch die Nebenmissionen die man in den Garnisonen bekommen kann schalten Waffenupgrades frei, die das Spiel deutlich erleichtern. Wer jedoch einmal das Sprenggeschoss-Upgrade samt erweitertem Magazin und Automatikmodus für das Scharfschützengewehr freigeschaltet hat, kann bedenkenlos seinen Weg in Richtung Endkampf antreten.

Abseits der recht kurzen Haupthandlung lädt die frei begehbare Insel zum Erkunden ein. Einige Sammelaufgaben können abgearbeitet, simple Nebenquests absolviert oder die Tierwelt der Insel ausgedünnt werden, wofür es neben Geld eben auch die erwähnten Modifikationen für die vier Hauptwaffen, Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte und Scharfschützengewehr gibt. Mehr Waffen kann Rex nicht tragen, doch das ist auch nicht nötig, denn die 3 optionalen Zusatzwaffen (Minigun, Flammenwerfer und Bogen) bringen im späteren Spielverlauf keinen Nutzen mehr, da sie alle nicht aufgerüstet werden können.  Die Nebenquests sind leider wenig motivierend, da sie immer nach dem selben Muster ablaufen - Töte x mit Waffe y oder befreie z.

Irgendwann folgt man nur noch der Haupthandlung und die ist es, die den Reiz des Spiels ausmacht, denn hier fahren Gegner und Rex ihr gesamtes Arsenal auf.

Leider ist die Story schon wieder vorbei bevor man es sich versieht. Schade! Hier hätte man mehr Ressourcen reinstecken können und dafür lieber auf den mäßigen Open World Teil verzichten sollen

Technik

Technisch ist Blood Dragon ein zweischneidiges Schwert. Die Vertonung ist angenehm trashig und die guten deutschen Synchronsprecher scheinen hörbar Spaß gehabt zu haben. Leider wiederholen sich die Kommentare im Kampf viel zu oft und irgendwann möchte man sie einfach nur noch abschalten, was leider nicht geht.

Die Waffengeräusche sind okay und die Musik ist treibend ohne aufdringlich zu sein. Grafisch lässt mich das Spiel jedoch zwiegespalten zurück. Einerseits liefert die Dunia Engine ein starkes Gerüst ab, doch dieses wird bewusst auf retro umgestrickt, was subjektiv gesehen leider nur mäßig gelungen ist. Ich bin zwar kein Grafikfestischist, aber wirklich beeindruckt hat mich das Gesehene, trotz höchtmöglicher Einstellungen nicht und das obwohl ich die pixeligen Zwischensequenzen als durchaus passen empfand, denn diese fangen den B-Movie Charme gekonnt ein.
 Darüber hinaus drückt die ständige Dunkelheit im Spiel auch aufs Gemüt. Aber gut, die Endzeitstimmung wird dadurch recht gut vermittelt.

Keine Macht den Drogen! Kein Spiel ohne Botschaft!
Über die KI kann man weder meckern noch sie loben. Die meisten Gegner sind Kanonenfutter, gehen aber wenigstens in Deckung. Wirklich gefährlich wird uns jedoch später keiner mehr. Selbst Blutdrachen verlieren gegen Spielende gänzlich ihren Schrecken. Für einen Funshooter ist das Spielgefühl jedoch durchaus in Ordnung obwohl die Steurung für einen Shooter recht tastenintensiv ausfällt.

Umfang

Wenn man alles auf der Insel abarbeiten will, ist man gut und gerne 8-10 Stunden beschäftigt. Folgt man alleine der Haupthandlung, was angesichts des zunächst schwachbrünstigen Rex recht schwierig ist, dürfte ein Durchspielen auch in unter 5 Stunden möglich sein. Bei mir flimmerte nach etwa 7 Stunden der Abspannt über den Bildschirm und da hatte ich etwa die Hälfte aller Garnisonen eingenommen.

Zusammenfassung

Blood Dragoon ist Edeltrash mit all seinen Ecken und Kanten. Die Story ist herrlich übertrieben und die Charaktere entsprechend überzeichnet. Viele Klisches werden bedient und allein die Idee die Engine auf retro zu stricken verdient Anerkennung.

Leider mangelt es an der Durchführung. Der Open World Teil wirkt aufgesetzt und überflüssig. Eine längere (gern auch lineare) Kampagne hätte da für mehr Spielspaß gesorgt. Aber für 6 Euro im Sale macht man eigentlich nichts falsch, sofern man Shooter mag und mit dem Setting was anfangen kann.

Der derbe Humor, die trashige Story und das erinnerungswürdige Tutorial retten Blood Dragon gerade so aus der Mittelmäßigkeit. Von mir gibt es 6/10 grüne imperiale Daumen nach oben.
Mehr Haupthandlung und weniger streckendes Beiwerk wären das Salz in der Suppe gewesen. 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Falsches Zitat der Woche (7)

"I believe I can fly!", Jürgen Möllemann

Montag, 23. Juni 2014

Spiels noch einmal Clank

Ich habe ja vor einiger Zeit schon den Teaser zu Rachet und Clank Film gepostet, doch im Rahmen der E3 gab es nun erstmalig einen richtigen Trailer zu sehen. 2015 ist es so weit, doch seht selbst.



Vom Inhalt her sieht das stark nach einer Verfilmung des ersten Spiels aus, aber bei der Kürze des Trailers ist das nur eine Mutmaßung meinerseits. Man darf gespannt sein, ob das funktioniert.

So wie es momentan aussieht, will Sony über kurz oder lang seinen drei altgedienten Videospiel Zugpferden eignen Filme bescheren, denn für 2016 ist nun auch schon der Sly Cooper Film angekündigt.



Fehlen eigentlich nur noch Jax & Daxter, doch wenn man der Gerüchteküche glauben darf, können wir in 2017 damit rechnen. Ich bin gespannt! Alle drei Spielserien haben mir auf der PS2 viele schöne und überaus amüsante Stunden beschert. Jetzt gilt es, den Stoff unterhaltsam auf die große Leinwand zu bringen.

Freitag, 20. Juni 2014

Unendlicher Spielspaß mit Infinite Space

 


Sowas? Ein Review zu einem Spieltitel der schon 4 Jahre auf dem Buckel hat. Ja, warum auch nicht! Zumal sich dieses Spiel die Lorbeeren wirklich verdient hat. Nach inzwischen über 100 Stunden Spielzeit kann ich mit Fug und Recht behaupten: Infinite Space ist ein Knaller und es macht süchtig. Sympathische Charaktere, spannende Raumschlachten und die Handlung rund um mysteriöse Artefakte, sogenannte Epitaths, fesseln einen für unzählige Stunden an den DS/3DS.

Eine Warnung an Lesefaule und Leute die kein Englisch können: Das Spiel ist komplett in Englisch und kommt mit jeder Menge Text daher. Die Anleitung ist zwar in Deutsch und klärt das Wesentliche, aber um in den vollen Genuss der Story um Yuri und Co. zu kommen, sollte man schon zumindest ein gutes Schulenglisch beherrschen.

Allgemeines

Ich will nicht zu viel zur Handlung spoilern, doch der Spieler gelangt über kurz oder Lang in den Besitzt einer kleinen Raumstreitmacht, die er dann kontinuierlich und das nötige Geld vorausgesetzt immer weiter aufrüsten kann.
Die Itemspirale und Optimierung der Flottille macht auch den besonderen Reiz des Spiels aus, denn man  ist immer bestrebt, dass Optimum an Ausrüstung und Offizieren (die mit der Zeit an Erfahrung gewinnen) zusammenzustellen. Dabei müssen für jedes Schiff gewisse Voraussetzungen geschaffen werden. Unter anderem müssen ausreichend Crewquartiere eingebaut werden um die Mindeststärke der Besatzung für das jeweilige Schiff zu erfüllen.So muss man immer taktisch vorgehen und individuell enscheiden, wie man den verfügbaren Raum an Bord nutzt, denn es gibt eine Vielzahl an Modulen, die die Effektivität im Kampf steigern und somit der eigenen Flotte zu Gute kommen. Doch Achtung, nicht jedes Modul passt in alle Schiffe. Und so beginnt sie die Itemspirale zu drehenund die Hatz nach besseren Modulen für das persönliche Lieblingsschiff ist eröffnet.

Ausrüstungstetris! Mehr Raumjäger sind immer gut, doch wo bringe ich dann mein Crew unter?
Abseits der Haupthandlung warten immer wieder kleinere Gefechte mit Piraten auf den Spieler in denen man seine Flotte dann auf  ihre Tauglichkeit hin testen kann. Kommt es zum Kampf, hat man unterschiedliche Optionen die jedoch recht simpel gehalten sind. Rücke ich vor und verkürze die Distanz zum Gegner, sende ich Raumjäger aus, die den Feinden Nadelstiche versetzen, fliege ich Ausweichmanöver um Energie für eine Feuersalve aufzuspaaren oder bleibe ich auf Distanz und zermürbe den Gegner mit meinen Langstreckenwaffen. Die taktischen Möglichkeiten sind vielfälltig, doch in ein einfaches Gerüst gebunden.

Die Steuerung der Kämpfe ist schnell verinnerlicht und beschränkt sich auf
wenige Berührungen mit dem Stylus
Später kommt dann auch noch die Möglichkeit hinzu feindliche Schiffe zu entern oder vernichtende Spezialfähigkeiten einzusetzen. Wer seine Energie im Auge behält und bedacht vorgeht sollte schon bald die beste Stategie für seine Flotte gefunden haben. Dann steht der Erkundung der Alls nichts mehr im Weg.
Folgender Trailer vermittelt einen recht guten Einruck vom Spiel und seinen Möglichkeiten.


Technik

Technisch ist Infinite Space im oberen Drittel der DS-Riege einzuordnen. Man sollte aber logischerweise keine HD Grafiken erwarten. Die Raumkämpfe sind für DS-Verhältnisse jedoch sehr detailliert und effektvoll in Szene gesetzt. Sicher, irgendwann drückt man die Kampfanimationen einfach weg, aber gerade das ist ein Feature was ich in anderen Spielen wie z.B. den alten Final Fantasy Teilen (VII-X2) schmerzlich vermisst habe.

Die Steuerung geht leicht von der Hand und ist nahezu vollständig auf den Stylus ausgelegt. Eine Schutzfolie für den Touchscreen sollte man aber schon auf dem DS haben, sonst sind deutliche Spuren nicht ausgeschlossen, denn gerade später kommt der Stylus recht oft zum Einsatz und sei es nur, um die Kampfanimationen wegzuklicken. ^^

Die Sprachausgabe im (Anime)Intro und während der Kämpfe ist sehr stimmig. Nur schade das man die Lautstärke der Musik und Soundeffekte nicht regulieren kann. Die stimmungsvolle Musik übertönt gerade in den Kämpfen manchmal die Sprachausgabe und das Fehlen eines Questlogs lässt einen des Öfteren zu Stift und Papier greifen. Doch das sind Punkte die ich zu verschmerzen gewillt bin.

Umfang

Das Spiel besitzt einen buchstäblich astronomischen Umfang. Nach meinen ersten Durchgang zeigte der Zähler immerhin 65 Spielstunden.
Erster Durchgang? Lohnt sich überhaupt ein neues Spiel? Ja! Infinite Space besitzt einen hohen Wiederspielwert, da man innerhalb der Story verschiedene Wege gehen kann, welche den Verlauf des Spiels beeinflussen.
Kämpfe ich für die Regierung oder auf Seiten der Rebellen? Auf welche Seite schlage ich mich in einem Krieg zwischen zwei Nationen? Jede dieser Entscheidungen hat Einfluss auf den Fortgang der Handlung und schalten unterschiedliche Missionen, Offiziere und Schiffspläne frei. Um alles zu erleben, alle Schiffsbaupläne zu finden und alle Crewmitglieder für die Spielinterne Datenbank zu bekommen, muss man das Spiel also mindestens zweimal durchspielen und selbst dann hat man wohl noch nicht alles gesehen. Danach läd das freie Spiel zu Eroberung der Galaxis ein. Wahrlich unendlicher Spielspaß! Naja fast! ;)

Zusammenfassung

Infinite Space ist eines der fesselnsten Spiele, die ich jemals für den DS gespielt habe und meine Sammlung ist nicht gerade klein.
Die Handlung ist spannend und glänzt durch unvorhersehbare Storywendungen (u.a. einem der größten WTF-Moment ever). Das Kernelement des Spiels, nämlich das Optimieren der eigenen Flotte macht schlicht süchtig und immer ist man auf der Suche nach neuen besseren Modulen, Offizieren oder Schiffsrümpfen.

Wegen kleineren technischen Dingen und den eher zufallsabhängigen Enterangriffen gibt es von mir "nur" 9/10 grüne imperiale Daumen nach oben.

Infinite Space ist eine der letzten großen Spiele-Offenbarungen für den alten DS. Wer nur ein wenig mit der Materie anfangen kann und einen DS oder 3DS sein eigen nennt, der sollte unbedingt einen Blick riskieren.
Wer FTL für den PC mag sollte vielleicht auch ein Auge auf Infinite Space werfen. Die Parallelen beider Spiele sind teilweise recht deutlich, sieht man vom Storyteil mal ab.

Man liest sich in den unendlichen Weiten des Alls! Ad Astra!

Mittwoch, 18. Juni 2014

In Love and War!



Valve hat es einfach immer wieder drauf! Ich bin sehr auf das kommende Update zu Team Fortress 2 gespannt. Allein schon wegen dem Kurzfilm hat es sich jetzt schon gelohnt. :D

Falsches Zitat der Woche (6)

"Wenn es blutet, kann man es töten.", Doctor House

Montag, 16. Juni 2014

Lock S-Foils in attack position!

Ich bin ein Nerd! Zumindes was Star Wars und Star Citizen angeht. Dennoch habe ich lange Zeit mit mir gerungen, als es um die Anschaffung des X-Wing Miniaturenspiels ging. Nicht, weil es nicht gut ist, sondern weil es mir gelinde gesagt an festen Mitspielern fehlte.

Die Liebste rümpft bei Star Wars meist die Nase und der große Thronerbe war einfach noch nicht groß genug, um sich von Papa mit entsprechender Gegenwehr besiegen zu lassen. ;)

Dies hat nun ein Ende. Seit mehreren Wochen ist das Spiel endlich in imperialem Besitz, die ersten Schlachten wurden geschlagen und die Suchtspirale greift bereits um sich, denn die heimische Flotte wächst und gedeiht und ein mir bekannter "Star-Wars-Nerd" wurden bereits mitinfiziert. Doch worum gehts!?

X-Wing ist ein Tabletop Spiel, verzichtet jedoch auf das übliche anmalen und bauliche individualisieren der Modelle. Dies erfolgt hier über Ausrüstungskarten. Man kann also gleich anfangen loszuspielen. Ziel ist es das generische Geschwader auszuschalten oder eine der vorgefertigen Missionen zu erfüllen. Dabei muss man taktisch vorgehen, denn die Schiffe und individuellen Piloten die man diesen zuweisen kann, verfügen über unterschiedliche Stärken und Schwächen. Über ein Manöverrad plant man im Geheimen die Bewegung seiner Schiffe, nutzt Fähigkeiten und hofft dann in der Kampfphase auf sein Würfelglück, um dem Gegner möglicht viel Schaden zuzufügen, wobei kritische Treffer an der Hülle teils massive Auswirkungen auf das jeweilige Schiff haben.

X-Wing gehört dabei in die Kategorie - Leicht zu lernen, schwer zu meistern! - denn die bereits erwähnten Individualisierungen der Schiffe durch Ausrüstung und Piloten sorgen dafür, dass sich kein Match wie das andere spielt.

Mit dem Grundspiel erhält man 3 Schiffe (zwei Tie-Jäger und einen X-Wing), wobei sich die imperialen Raumjäger durch eine hohe Wendigkeit und der X-Wing durch Feuerkraft und Schilde auszeichnet.
Allein damit kann man schon eine Menge Spaß haben und sich mit den Regeln und Möglichkeiten vertraut machen. Doch bald schon kommt der Hunger nach mehr und man greift nach den Sternen zahlreichen Erweiterungen. Tie-Bomber, Tie Abfangjäger, Tie Advanced, Y-Wing, A-Wing, B-Wing doch auch Berühmtheiten wie der Millenium Falke oder die Slave One wollen in die Flotte integriert werden und jedes Schiff erweitert das Spiel mit neuen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Ausrüstungs- komponenten. Lobenswert ist hier zu bemerken, dass der Maßstab dabei stehts 1:270 beträgt und große Schiffe dadurch wirklich auch groß im Vergleich zu den anderen Modellen erscheinen. Ich bin gespannt wie die neuen Riesenmodelle (Corellianische Corvette und Mittlerer Transporter) auf dem Feld wirken werden.

Wie sehr mich das Spiel fasziniert, zeigt allein die Tatsache, dass ich mich am Wochenende hingesetzt und aus einer alten Gummimatte und einen Poster eine geeignete Spielfläche gebastelt habe. Und das, obwohl ich doch eigentlich zehn linke Daumen habe.

Das Resultat kann sich dennoch sehen lassen, auch wenn es nicht ganz den Spielempfehlungen eines 90x90 Spielfeldes entspricht.


Von mir bekommt X-Wing daher 10/10 grüne imperiale Daumen nach oben. ;)

Jeder StarWars Fan der auch etwas für taktische Brettspiele übrig hat, sollte vielleicht mal einen Blick wagen, zumal die Modelle äußerst schick gestaltet sind und sich somit auch toll in der heimischen Vitrine machen.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Falsches Zitat der Woche (5)

"Die spinnen, die Römer!", Benedikt der XVI

Dienstag, 10. Juni 2014

Mother Trucker

Aktuell ist Star Citizen ziemlich dominant hier im Blog. Aber was kann ich dafür, dass es momentan bei der Entwicklung Schlag auf Schlag geht. :D

Viel Spaß mit dem Werbevideo zur Freelancer. Truckerfeeling at its best!


Freitag, 6. Juni 2014

Hands on ... Arena Commander

Ich hatte es ja Mitte der Woche schon angekündigt, dass ein Review zum Neusten spielbaren Star Citizen Modul nicht lange auf sich warten lassen wird. Ich habe also meinen alten Cyborg 3D Flightstick entstaubt und das Cockpit meiner 300i bestiegen. Erfreulicherweise nahezu gänzlich ohne technische Schwierigkeiten.

Allgemeines
Nachdem ich nun ca. 3 Stunden damit verbracht habe Vanduul zu pulverisieren kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass Star Citizen sich genau (naja mit ein paar Abstrichen) in die Richtung bewegt, die ich mir erhofft habe. Ich war plötzlich wieder 12 und lehrte bösen Außerirdischen das Fürchten. Chris Roberts und sein Team haben es tatsächlich geschafft in mir wieder die alte Wing Commander Euphorie zu wecken.

Sicher, das Fluggefühl ist recht gemächlich, doch das stört mich nicht, denn es gibt dem Spiel eher einen simulationsartigen Charakter. Wenn wir mal ehrlich sind, setzten auch alle bisherigen Wing Commander Spiele nicht wirklich auf ein Geschwindigkeitsgefühl, wenn man von der Wasp in Prophecy mal absieht. Das letzte was ich mir für Star Citizen wünsche ist ein Raum(kampf)simulator der mehr Arcadeshooter als Simulator ist.
Daher kann ich auch den Aufschrei verstehen, der momentan durch nahezu alle Fanforen geht. Aktuell hat man mit Tastatur und Maus wohl deutliche Vorteile bei der Steuerung.
Ich sage dazu nur, dass ich beides probiert habe und sich subjektiv die Steuerung über Joystick intuitiver und vor allem "echter" anfühlt. Man mag mit der Maus besser Zielen können, aber mit dem Stick ist man wesentlich agiler. Ich würde in solche Diskussionen eh nicht zu viel Energie stecken, da wir uns ja noch in einer frühen Alpha befinden. Gerade Steuerungstechnisch kann und wird sich noch viel ändern. Was man gegenwärtig im Flug jedoch alles steuern und einstellen kann lässt mich hoffen, dass der Arcade-Kelch an uns vorbei ziehen wird.

Sound
Zur Sound und Musikuntermahlung kann ich nicht viel negatives sagen. Der Bordcomputer lässt SciFi-Feeling aufkommen und die Musik ist passend. Einzig einige Waffengeräusche hinterlassen einen faden Eindruck und ich hätte mir vom Nachbrenner mehr Feedback erhofft, aber da das alles noch WIP ist, warte ich mal ab, was sich da noch tut.

Grafik
Grafisch kann Arena Commander auf ganzer Linie überzeugen. Die beiden verfügbaren Karten (Broken Moon und Dying Star) strotzen vor Details und laden zum Erkunden im Free Flight Modus ein. Am Beeindruckensten empfand ich die Karte Dying Star, doch davon könnt ihr euch weiter unten selbst ein Bild machen. Wirklich schick wird es jedoch erst, wenn noch ein paar Feindschiffchen ins Spiel kommen.
Die Kampfeffekte sind passend und in größeren Gefechten kommt durchaus Schlachtfeeling auf, wenn die eigenen Schilde auflackern, zusammenbrechen und der Computer nüchtern verkündet das man gerade seinen Hauptantrieb verloren hat. Das Schadensmodel der 300i benötigt zwar noch einiges an Feinschliff, aber überzeugt schon jetzt mit stimmungsvollen Details, da es sich nicht nur auf die äußere Hülle beschränkt. Es kann also durchaus vorkommen, das eine Konsole im Cockpit unter Funken und Rauchschwaden den Geist aufgibt und man plötzlich nur noch in einem fluguntauglichen Wrack dahindriftet. In diesem Fall hilft dann nur noch der Griff zum Schleudersitz, wenn der Gegner nicht schneller ist.

KI
Apropos Gegner. Die KI ist ordentlich und vor allem in den späteren Wellen recht aggressiv. Bisher sind mir diesbezüglich keine Aussetzer aufgefallen. Die feindlichen Jäger teilen sich auf, nehmen einen in die Zange und weichen geschickt den zahlreichen Hindernissen in den Leveln aus. Teilweise nutzen sie sogar die Driftfunktion ihrer Schiffe.

bewegte Eindrücke
Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte, also möchte ich hier und jetzt ein kleine Premiere feiern. Dank neuer Hardware ist es mir nun endlich möglich, eigene Videos aufzunehmen. Was liegt also näher, als euch einen kurzen Flugabschnitt in bewegten Bildern zu präsentieren. Ring frei für meinen YouTube-Channel und die ersten drei Vanduul Wellen auf der Karte Dying Star. Und keine Angst! Das Ganze ist unkommentiertes Spielmaterial und zeigt meinen zweiten vorsichtigen Ausflug in die "Weiten" des Alls.



Fazit
Das, was ich bis zum jetzigen Zeitpunkt gesehen und selbst gespielt habe lässt mich hoffen, dass Star Citizen die geschürten Erwartungen in realistischen Rahmen erfüllen wird. Da kommt ein Spiel von wahrlich galaktischen Ausmaß auf uns zu. Die Frage ist nur wann!? ^^

Ich hoffe, dass euch dieser kurze Exkurs einen kleinen Überblick zum Dogfightmodul geben konnte und gehe gerne auf eure Fragen ein. Auch konstruktive Kritik ist wie immer willkommen. ;)

Falsches Zitat der Woche (4)

 "Weibliche Nacktheit muss man den Männern mit dem Teelöffel geben, nicht mit der Schöpfkelle.", Dolly Buster

Mittwoch, 4. Juni 2014

Auf in die Arena, Commander

Endlich ist es so weit!

Das Dogfightmodul für Star Citizen ging vor wenigen Minuten live. Nun müssen nur noch 11 GB den Weg auf meine Platte finden, der Flightstick entstaubt und die Familie in den Keller gesperrt werden. ^^

Sobald ich den PVE-Teil ausgiebig gestested habe folgt zeitnah ein Review, hier in meinem Imperium. ;)




Ad Astra!


Mittwoch, 28. Mai 2014

Falsches Zitat der Woche (3)

"Wenn du mich brauchst, ich bin im Kühlschrank." Rainer Calmund

Freitag, 23. Mai 2014

Wie bei Hänsel und Bretzel

...ähm Gretel.

Schon nächste Woche ist der große, böse Wolf wieder bei Steam und co. unterwegs.

Ich bin gespannt, ob Telltale die hohe Qualität der vorherigen Episoden halten kann.
Am 27.05.14 wissen wir mehr.


Ich hoffe sehr, dass dann spätestens im Juli ins Finale gestartet werden kann.

Aber mit Game of Thrones und Tales from the Borderlands stehen ja schon wieder die nächsten Appetithappen in den Startlöchern.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Falsches Zitat der Woche (2)

"Oh mein Gott, es ist voller Sterne!", Axel Schulz

Freitag, 16. Mai 2014

Eine letzte Chance ...

Nach 5 Jahren Pause wage ich es mal wieder ...



Die letzten gamescom Besuche (damals noch Games Connvention) waren leider nicht unbedingt ihr Geld wert. Zu voll, zu laut und weitestgehend für eine wesentlich jüngere Zielgruppe als mich ausgelegt, hatte ich diese Messe schließlich zu den Akten gelegt und ihren Weggang aus Leipzig nur bedingt bedauert.

Nun, werde ich der Messe jedoch eine letzte Chance geben. Das hat natürlich rein gar nichts mit einem möglichen Fan Event zu tun, das von Chris Roberts und seinen Mannen in Aussicht gestellt wurde. *räusper* ^^

Gamescom 2014, der Imperator kütt!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Falsches Zitat der Woche (1)

  "Lass mich auf die Daten los." , Mark Zuckerberg

Montag, 12. Mai 2014

Zombies hinter jeder Ecke



Ich hoffe sehr, das Telltale den 2-monatigen Rhytmus bis zum Finale halten kann.

Dienstag wird jedenfalls endlich wieder interaktiv "fern gesehn". :)

Donnerstag, 8. Mai 2014

Bohrender Bücherwurm

Da ich überaus liebenswert per Mail darum gebeten wurde, lässt euer geliebter Imperator mal Gnade vor Recht ergehen und widmet sich dem Knüppel, den die liebe Gloria nach ihm geschmissen hat.
  1. Liest Du auch anderes ausser Büchern - zum Beispiel Comics oder Graphic Novels?
    Ich lese regelmäßig den Webcomic LfG (von dem ich dank eines guten Freundes auch die Buchbände habe) und Abseits meiner Interessen auch mal in der Mickey Maus und sonstigen Kinderzeitungen. Da kommt man als Vater von zwei kleinen Söhnen nicht drum herum. ;)

  2. In welchem Lese-Genre fühlst Du Dich am meisten zu Hause?
    Schwierig! Ehrlich gesagt kann ich mich nicht zwischen Fantasy und SciFi entscheiden. Das wechselt hin und wieder. Aktuell ist es aber wohl eher Fantasy, was vornehmlich den Herren Schwartz, Pratchett und Martin zu verdanken ist. Gelegentlich treibt es mich auch ins Thriller Genre. Da bin ich aber sehr wählerisch.

  3. Welche Bücher interessieren Dich überhaupt nicht?
    Alles was mit Weichspühlvampiren zu tun hat und als Zielgruppen heutige pupertierende Jugendliche oder die unzufriedene Ehefrau anpeilt.

  4. Hast Du in Deiner Kindheit schon gelesen und wenn ja, was mochtest Du am liebsten?
    Ich war früher ne größere Leseratte als heute und habe pro Monat bis zu 6 Bücher verschlungen. Ich besitze jeden bis ins Jahr 2004 in Deutschland erschienenden Star Wars Roman, ich glaube das spricht schon allein für sich. Darüber hinaus waren auch Jules Verne und seine Zeitgenossen immer wieder eine Reise wert. Unabhängig davon kam dazu noch die Pflichtlektüre aus der Schule aber was wirklich gutes war da selten dabei. Faust II ist mir da besonders negativ in Erinnerung geblieben. Es ist wohl schon immer so, das der zweite Teil immer um Längen hinter dem ersten steht. Wenn Herr Goethe noch leben würde, ich glaube ich würde ihn zu Teil 3 verdonnern. "Die Rückkehr des Faust" oder so. ^^

  5. Wie hältst Du es mit Weltliteratur wie zB "Krieg und Frieden" von Tolstoi - liest Du derartiges oder interessiert es Dich gar nicht?
    Das muss man differenzieren. Krieg und Frieden habe ich nicht gelesen, dafür aber zahlreiche andere Klassiker wie Mobby Dick, Robbinso Crusoe, Tom Sawyer und die Werke von Jules Verne (s.o.). Ich war schon immer süchtig nach Abenteuer. ^^

  6. Liest Du auch die Rezensionen anderer Blogger gerne?
    Das kommt auf den Blogger und das rezensierte Buch an. Gefällt mir die Art der Rezension schaue ich auch gerne mal über den Tellerrand, selbst wenn das Buch auf den ersten Blick nicht mein Interesse weckt.

  7. Gibt es einen unbekannten Autor/eine unbekannte Autorin, den/die Du anderen gerne ans Herz legen würdest?
    Du kannst Fragen stellen .... Ab wann ist ein Autor bekannt? ^^
    Ehrlich gesagt bin ich gegenwärtig recht tief im Mainstream gefangen, aber die Pellinor Saga von Alison Croggon fand ich durchaus lesenswert.

  8. Welches Buch hat Dir im Jahr 2014 bislang am besten gefallen?
    Schande über mich, aber ich bin bisher nicht wirklich zum richtigen Lesen gekommen. Außer "Die Kundschafter" und seinem quasi Nachfolger "Die Verschollenen" habe ich kein weiteres Buch gelesen. Waren beide durchaus gut, typische Zahn-Kost halt. Aktuell amüsiere ich mich jedoch gerade köstlich mit "Die Analphabetin die Rechnen konnte."
    Da ich als Pendler viel Unterwegs bin liegt mein Fokus inzwischen aber einfach verstärkt auf Hörbüchern. Von denen habe ich 2014 schon ein gutes Dutzend konsumiert. Uneingeschränkt empfehlen kann ich da die drei Känguruh Bücher von Marc-Uwe Kling, wobei die gelesen wohl nur halb so witzig sind wie wenn sie vom Autor vorgelesen werden.

  9. Was hältst Du von öffentlichen Bücherschränken, in denen man gebrauchte Bücher einstellen und sich selbst ein neues gebrauchtes Buch holen kann?
    Sowas gibt es? Tolle Idee! Bisher gingen gelesenen Paperbacks ohne "Wieder-reinschau-Potential" immer direkt gen Rebuy oder in die hiesige Stadteilbibliothek.

  10. Was verlockt Dich bei einem Buch am ehesten zum Zugreifen - Titel? Autor? Cover? Klappentext? Rezensionen? Oder etwas ganz anderes?
    Autor und Genre spielen eine große Rolle. Ebenso Empfehlungen aus dem Freundeskreis. Wer sich auf Klappentexte und Cover verlässt, der steht bald verlassen da. ^^

  11. Auf welches noch nicht erschienene Buch bist Du besonders gespannt?
    Ganz klar ... dem nächsten Band des Götterkriege Zyklus von Richard Schwartz "Die Macht der Alten".
    Das gesamte Askir-Universum fasziniert mich einfach, auch wenn es sich teilweise bei anderen Vertretern des Genres bedient, was ja aber nicht schlecht sein muss.
Ich hoffe damit ist der Neugier des Stöckerwerfers genüge getan. Wer will darf sich gerne an den Resten gütlich tun. ;)

Montag, 5. Mai 2014

Bildlicher Vergleich

Es ist Sonntag Nachmittag. Die Jungs, die Imperette und ich faulenzen auf der Couch.
Papa liest einen Asterix Comic vor.
Direkt auf der Ersten Seite hat dieser sympatische Herr seinen gewohnt liebenswürdigen Auftritt ...


Komentar meines Jüngsten ...

"Der ist aber Dick!"

Antwort meiner Frau ...

"Ja, ein wenig wie Opa."

Konter des Zwergs ...

 "Oder wie Papa!"

Trockene, murrende Erwiderung meinereiner bevor ich ungeniert weiter lese ...

"Ich bin nicht dick! Ich bin nur dick angezogen!"


Ich verfluche den Tag, an dem jemand den Spruch - "Kindermund tut Wahrheit kund!" geprägt hat.

Ab sofort mache ich Diät und treibe wieder regelmäßig Sport.
Naja vielleicht auch erst ab Morgen .... oder ab Übermorgen ... oder ...

Montag, 28. April 2014

Verdammter Mops nochmal!

Da nimmt man schon das Risiko auf sich und lässt sich mit einem Facehugger ein und dann kommt das dabei raus!


Memo an mich! Aliens sind kein geeignetes Mittel um meine Eroberungspläne zu forcieren. Dabei  kommen nur Möpse raus! xD

Wenigstens hat der kleine Thronfolger seinen Spaß mit dem fehlgeschlagenen Experiment gehabt.

Freitag, 28. März 2014

Auf den Geschmack gekommen!

Falsch zugeordnete Zitate sind etwas, auf das mich Marc-Uwe Kling mit seinen Känguru-Manifest gebracht hat. Man ordnet einfach ein bekanntes Zitat einer anderen Person zu und erreicht so eine gänzlich andere Aussage.

Das ist stellenweise richtig witzig, doch leider sind die Kreationen des Herrn Kling endlich und so habe ich mich gestern Nachmittag im Zug mal selbst daran versucht. Vor allem Einsteinzitate scheinen fürs Erste sehr gut dafür geeignet zu sein, aber auch Marc Aurel liefert die ein oder andere gute Vorlage, um sich an die Thematik heranzuwagen.

Hier meine ersten Kreationen. Vielleicht wird ja ne Serie draus! Momentan braucht der Blog ja eh ein wenig frischen Wind. ^^

"Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen."
Hannibal Lecter


"Geniale Menschen sind selten ordentlich, ordentliche selten genial."
Tine Wittler


"Meiner Meinung nach ist das Töten im Krieg keinen deut besser als gewöhnlicher Mord."
George W. Bush


"Nur Querköpfe ändern ihre Meinung nicht."
Macel Reich-Ranicki


"Das Geheimnis der Kreativität ist es, seine Quellen zu verstecken wissen."
Karl-Theodor zu Gutenberg

Freitag, 14. März 2014

Kampf der nahrhaften Superschurken

Vor einigen Tagen überraschte mich unser Jüngster mit einer erstaunlich tiefgründigen Frage.

Ich stand gerade in der Küche und schälte Gemüse, als er in kindlicher Aufregung zu mir gestürzt kam. In Anbetracht der vorherigen Geräuschkulisse lag es nahe, dass dem ein geschwisterlicher Disput vorweg gegangen war und so widmete ich ihm meine vollste Aufmerksamkeit.

Allerding kam ich nicht dazu auch nur ein Wort an ihn zu richten denn es sprudelte förmlich aus ihm herraus.
"Papa! Wer gewinnt? Kartoffel oder Darth Wädoooor?"
Dabei verunstaltet er den Namen des alten Berufsastmatikers mit einer dermaßen inbrünstigen Ansammlung von O's das dies nur schwerlich in Textform wiederzugeben ist. Als Kenner wusste ich natürlich sofort wen er meinte. Allerdings ließ die Frage selbst den Klassiker - Ninjas gegen Piraten - wie die Kaffeefahrt einer  Pazifistenbewegung aussehen.

Somit blieb ich ihm zunächst eine Antwort schuldig, denn in meinem Kopf formten sich Bilder, wie der dunkle Lord der Sith gegen den übermächtigen Kartoffelmann antritt. Die Macht gegen pure Stärke, Laserkartoffelschäler gegen den hinterhältigen Nachtschattenattentäter. Ja, wer würde der Sieger diese epischen Konfliks sein? Ich tippe einfach mal auf die Kartoffel, denn sie ist ziemlich allmächtig, lasse mich aber von euch gern eines Besseren belehren. Bis dahin, muss Junior wohl noch auf die Antwort warten.

Ich freue mich auf eure Begründungen. ;)

Freitag, 28. Februar 2014

Der Tod auf Latschen - Häppchenweise

Eigentlich müsste ich Telltale hassen ...
Ich bin kein Freund von Episodenspielen, doch ich mag gute Cliffhanger und vor allem mag ich gut erzählte Geschichten. Und gerade wegen Letzterem liebe ich Telltale seit 2012.

Mit The Walking Dead und The Wolf Among Us haben sie nämlich das Erzählmedium Computerspiel für mich auf eine völlig neue Ebene gehoben, auch wenn in beiden Fällen interaktive Erzählung wohl besser passt als Spiel. Egal!

Leider kommt das Ganze nur Häppchenweise daher und somit ist es immer eine Qual auf Nachschub zu harren. Natürlich könnte man sagen - Warte doch auf das Komplettpaket! - doch wer einmal von den Geschichten infiziert ist wird bestätigen, dass das gar nicht so einfach ist. Also nehme ich das Episodenformat hin und warte fingernägelkauend auf mehr "Stoff".

Zum Glück ist es nächste Woche wieder mal so weit. Die zweite Staffel The Walking Dead wird endlich fortgesetzt. Ich habe jetzt schon wieder Gänsehaut. Mein letzter Ausflug mit Clem beschert mir noch immer Magenziehen. Nie zuvor habe ich so mit dem Protagonisten eines Spiels mitgelitten.





Montag, 24. Februar 2014

In the Beginning .... (2)

Was bisher geschah ...

Entgegen seiner illusorischen Hoffnungen war das Leben in der Minenkolonie hart, trist und von Entbehrung geprägt. Seine Mutter übernahm neben ihren beruflichen und familiären Pflichten nun auch noch die Funktion seiner Lehrerin. Sie versuchte ihrem Sohn den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, doch Sedrick floh in seine eigene kleine Welt, in der er angreifende Vanduul und Xi‘an zurückschlug und unbekannte Welten entdeckte. Oft begleitete er seinen Vater zum Dienst und lernte so viel über Überwachungstechnik und die Arbeit eines Sicherheitschefs, der mit der zunehmenden Minenarbeiterpopulation und stetigem Konfliktpotential auch nicht über zu wenig Arbeit klagen konnte.

Die Jahre krochen dahin und Sedrick fand sich schließlich damit ab, auf diesem Gesteinsbrocken zu versauern, bis er seine Volljährigkeit erreichte. Doch dann, am 24.12.2923, kamen die Vanduul.

Die Frau zieht begierig an ihrer Zigarette, inhaliert genüsslich die Tabakdünste und entläßt den Rauch erst Sekunden später wieder durch die Nase, während die Computerstimme monoton Harkovs Lebenslauf wiedergibt.

Bisher war für ihre Ohren nur wenig neues geschweige den interessantes dabei und so lehnt sie sich etwas in ihrem Stuhl zurück, die Augen weiterhin geschlossen haltend. Die Erwähnung der feindseligen und allseits gefürchtetenen nomadischen Aliens läßt sie scheinbar völlig kalt. Mehr noch, auf einen unbeteiligten Beobachter würde sie fast gelangweilt wirken. Es scheint fast so, als wäre sie eingedöst, doch dies entspricht keineswegs den Tatsachen.

Die zur Rettung entsendeten UEE-Schiffe konnten einige Tage später nur die Vernichtung der Minenkolonie vermerken. Große Teile der Ausrüstung und das geförderte Erz waren verschwunden. In einem wrackgeschossenen Transporter, einige tausend Klicks vom Planetoiden entfernt, fand man schließlich ein dutzend verängstigter Überlebender, unter denen sich auch der junge Harkov befand. Von den restlichen 600 Kolonisten, zu denen auch die Eltern Harkovs zählten, fehlte jede Spur. Eine Befragung der Überlebenden brachte keine tieferen Erkenntnisse über das Schicksal der restlichen Besatzung zu Tage und so wurden sie kurzerhand für Tod erklärt. Von diesem Vorfall erholte sich die K.A.M.C. nicht mehr. Schon zwei Jahre später wurde das Unternehmen von einer größeren Bergbaugesellschaft aufgekauft und umstrukturiert. Eine Entschädigungszahlung an die überlebenden Betroffenen und Hinterbliebene erfolgte nie. Heute erinnert nur noch Randnotizen in den Geschichtsbüchern an den AX-6793-Vorfall und die K.A.M.C.

Noch auf dem Rückflug in die Kernsysteme entschied sich Harkov für eine Karriere in der UEE-Navy, denn nur so erhoffte er sich Rache an den Vanduul nehmen zu können. Nachdem der Rekrutierung hinter ihm lag, erreichte er einige Wochen später, am 01.02.2924, als frisch gebackener Navyangehöriger die MacArthur Basis im Kilian System, um mit gerade mal 17 Jahren seine Ausbildung zum Piloten im Dienste des Imperiums anzutreten.

Harkovs militärischer Laufbahn sollte zunächst Tür und Tor offen stehen. Seine durch Rachegedanken motivierte Beharrlichkeit und der damit verbundene Ehrgeiz ließ ihn die Grundausbildung ohne Murren und mit ausgezeichneten Referenzen überstehen. Nach Ausbildungsabschluss trat es seinen Dienst als Jagdpilot auf der UES Intrepid an, auf der er sich seine Sporen verdiente. In seiner Akte sind 75 bestätigte Abschüsse und mehrere Belobigungen vermerkt. Allerdings waren es auf lange Zeit nie die Vanduul, gegen die er ins Feld zog, sondern meist Kriminelle oder aufmüpfige Grenzsysteme.

Dies änderte sich, als die Intrepid am 23. November 2929 zusammen mit dem Ausbildungsgeschwader HERION-1 nahe Bremen in einen Hinterhalt der Vanduul geriet. Die anfangs schwachen Verbände lockten die Schiffe in einen Kampf, zu dem jedoch zusätzliche Vanduulschiffe hinzustießen. Die Falle schnappte zu und das zweite Trägerschiff, die UES Stallion, sowie beide Begleitversorger wurden in den Kämpfen zerstört. Die UES Intrepid entkam zunächst, um dann aber erneut unter Feuer zu geraten. Nur wenige Besatzungsmitglieder entkamen diesem Inferno. Wie Harkov überlebte war lange Zeit als Verschlusssache deklariert und wurde erst Ende 2938 von der Flottensicherheit freigegeben.

Die Aufzeichnungen, die aus dem Wrack geborgen werden konnten, belegen, dass der Taktikoffizier Konrad Artel eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem Kapitain der Intrepid hatte. Artel hatte die Falle erwartet und zum Rückzug gedrängt. Als er der Brücke verwiesen werden sollte schlug er den Kommandanten nieder und floh. Eine Verfolgung wurde durch die einsetzenden Kämpfe eingestellt. Artel bestieg einen der Ausbildungsjäger, eine AS-1 Cutlass, und konnte elf Menschen vor dem Eintreffen der zweiten Vanduulwelle in Sicherheit bringen. Unter ihnen befand sich auch Harkov, der nach dem Rückzug sein Schiff bei einem Treffer in die Hangarbucht verloren hatte und dabei verletzt worden war. Nachdem Artel seine Passagiere auf Stanton III abgesetzt hatte, verschwand er.
Harkov und die anderen Überlebenden konnten vor der Untersuchungskommission keine Angaben über den Verbleib ihres Retters machen, sprachen sich jedoch geschlossen für eine Teilbegnadigung des Desserteurs aus. Fast schien es so, als wollten sie Artel decken. Man schrieb dieses wenig kooperative Verhalten den traumatischen Erlebnissen zu und daher verzichtete die Komission auf Akteneinträge bei allen Beteiligten

Harkov wurde nach seiner langwierigen Genesung als Staffelkommandant auf einen Träger der Bengal Klasse, die UES Saratoga, versetzt. Hier fand sein militärischer Aufstieg im August 2931 ein Ende, als ein Transportverband der Vanduul aufgespürt und angegriffen wurde. Harkov widersetzte sich dem Rückzugsbefehl, der dazu dienen sollte, die Hauptflotte der Vanduul ausfindig zu machen. Seine Staffel zerstörte eigenmächtig die zwei verbliebenen Transporter und deren Jägereskorte, zahlten dafür jedoch einen hohen Preis. Von Harkovs Piloten kehrten  nur er und sein Flügelmann lebend zur UES Saratoga zurück. Als Reaktion auf diesen Verstoß degradierte ihn ein Tribunal und versetze ihn auf einen unbedeutenden Wachposten in der Nähe der Perry-Linie. Harkov, verbittert über dieses Urteil und den Verlust seiner Piloten, verließ aus freien Stücken den Militärdienst. Das Ende des Jahres 2931 markiert gleichzeitig das Ende seiner Karriere in der Imperialen Navy.

"Hier enden die offiziellen Aufzeichnungen der Imperialen Navy. Von da an taucht Harkovs Name nur noch in unregelmäßigen Abständen im Netz auf. Wünschen sie eine Schilderung seines weiteren Werdegangs?", unterbricht die Computerstimme ihren Bericht.
Die Frau öffnet die Augen und drückt den Zigarettenstummel achtlos auf der Lehne ihres Stuhls aus und schnippt ihn in den Raum. In ihren Augen funkelt es. Langsam vervollständigte sich das Bild.
"Ja! Berücksichtige ab hier auch Querverweise auf Einträge zu Konrad Artel und Cliona Haskins.", weist sie die KI mit rauchiger Stimme an. Mit einem kurzen Blick auf die laufenden Algorithmen überzeugt sie sich davon, dass alle Vorsichtsmaßnahmen und Aufzeichnungen ihren Dienst verrichten, bevor sie nach einer weiteren Zigarette greift, diese zwischen die Lippen klemmt und entzündet. Diesmal scheint sie durchaus interessierter den weiteren Ausführungen der elektronischen Stimme zu lauschen, die fast umgehend mit ihrem Bericht fortfährt.