Montag, 31. Mai 2010

Sturm der Verzweiflung

Dunkle Wolken am Horizont
Ein Sturm zieht auf
Trübe Gedanken sinken herab
Hoffnungslosigkeit macht sich breit.

Verzweiflung setzt sich in unsere Gedanken
Starr ergibt man sich dem Schicksal
Entschlossen schreie ich dem Tosen entgegen
Meine Stimme verhallt, ungehört.

Dunkle Wolken über uns
Ein Sturm bricht los
Lethargie ist allgegenwärtig
Ich sehe nur geduckte Gestalten.

Schwerer Regen dringt in jede Pore
Spült die Zuversicht hinfort
Eisig durchdringt uns die Kälte
Niemand rührt sich.

Steht auf und wehrt Euch
Tretet der Finsternis entgegen
Unser aller Aufschrei
Wird Gehör finden.

Dunkler Schatten über uns
Doch wir sind standhaft
Wir halten zusammen und kämpfen
Kämpfen, für den nächsten Sonnenschein.


HMF, 31.05.2010

Kommentare:

  1. Ok... Also... nun wird mir das zu hoch... ^^

    Wenn es nicht allzu aufwändig ist, kannst mir erklären worauf es nun dabei ankam? Gilt das nun noch als Gedicht, oder als was bezeichnet man das? Total verwirrt ist...

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  2. Ha, ich dachte bei der Überschrift erst, du meinst unserem WM-Sturm, haha.

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  3. @ Butterbemme: ROFL, ja das würde auch passen.

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  4. o_O, ich hoffe, dass das heute nicht autobiographisch ist...Vorsoglich mla liebe Gedanken zu dir!

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  5. *seufz, Teilzeitlegasthenikerin...
    +r Umtausch von l und a...

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  6. Ich mag dunkle Wolken und mag keinen Sonnenschein. Warum? ICH BIN KILLERSPIELER!!! MUAHAHA!

    Nein, im Ernst: in der letzten Strophe ist ein "R" zu viel - es sei denn "Dunkler Wolken" stellt dichterische Freiheit dar.

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  7. Statt das "r" zu streichen könnte man auch "Schatten" o.ä. ergänzen...

    Mal abgesehen von dem optimistischen Grundton hat es sehr gut zu meiner Stimmung heute morgen gepasst *seuftz*

    Aber machen wir es wie der Herr Imperator und sehen es positiv =)

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  8. Das Padel mit dem man zu schlägt, müsste die Erkenntnis schon eingraviert haben, da die Leute sich getroffen fühlen.
    Und wieder so ein Insider von mir.
    Imp. Wir sind wohl zu idealistisch und zu verträumt. Leute hier wollen keinen wirklich Inhalt, keine Neuigkeiten, kein Gespräch, sie wollen sich selbst mit etwas indentifizieren und darauf reproduzieren.
    Wie naiv und blauäugig von Leuten wie uns.

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  9. @Elch
    Auch wenn es sich nicht reimt, kann man es durchaus als Gedicht bezeichnen. Ich würde es einfach Denkanstoß nennen. Schau Dich einfach mal in der heutigen Welt um, dann wirst du merken was ich meine. ;-)

    @Butterbemme und Darth Puma
    Dieser Blog ist und bleibt fussballfreie Zone. Zumindest wenn es um ernst gemeinte Beiträge zu dem Thema geht. ^^

    @Sabrina
    Teils, teils.
    In erster Linie ist es aber wohl ein Spiegel unserer Gesellschaft. ;-)

    @Okami Itto
    Willkommen zurück!
    Fehler korrigiert, alter Killerspiel-Spieler. ;-)

    @Citara
    Danke für den Hinweis.
    Schatten passt an der Stelle sehr gut. Hab das mal geändert. ^^

    @Jay
    Vielleicht hast du ja recht, aber das hindert uns doch nicht am Weitermachen, oder? :D

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  10. @Imperator: Den Hintergrund in Deinem "Denkanstoss" konnt ich schon nachvollziehen, nur hab ich Probleme mit den Darstellungsformen... ^^ Ich dachte, da gäbe es irgendeine bestimmte Art das so zu schreiben... Und wenn ich Gedicht hör, denk ich ans reimen... ^^ Wie gesagt, kenne mich da kaum aus... Aber vielleicht bleiben ja kleine Stücke mal hängen... ;-)

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  11. An den Imperator:
    Deshalb sind wird Idealisten. Wir machen weiter, egal wie aussichtslos.

    An Mr.Elch:
    Gedicht ist, was du draus machst. Nur das vorhanden sein von Versen reicht schon, damit du ein Gedicht hast.

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Immer schön freundlich! Wer spamt oder rumnörgelt landet schneller im imperialen Papierkorb, als er Hesy-Sa-Neb-Ef sagen kann. ;-)