Solche Momente machen mich nachdenklich und ich denke zurück an meine bisherigen "Nahtoterfahrungen". Getreu dem Motto: "Das hätte tödlich enden können."
1979
- Das Auto meiner Eltern überschlägt sich und landet kopfüber in einer Schneewehe. Der kleine Imperator, gerade mal ein Jahr alt, kommt ohne Kratzer davon. Hier bewahrheitet sich der Spruch: "Kinder, Idioten und Besoffene haben einen Schutzengel." ;-)
- akuter Blinddarmdurchbruch, doch der Imperator springt dem Tot von der Schippe
- Raketenbeschuss durch fehlgeleitete Halbstarke und anschließende Nazihasche. Das war mein miesestes Sylvestererlebnis bisher, aber nun weis ich: Baseballschläger und mein Handgelenk vertragen sich nicht.
- Der Imperator trifft auf den "Kriegsgott", kommt aber mit nem Blauen Auge und einem Zahn weniger davon. Was soll ich sagen, meine Ausbildung beim Bund war sehr facettenreich. ;-)
- Der Imperator lässt den Bushin raushängen und mischt sich in einen Konflikt von drei Nazis vs. einem Mitstudenten ein. Da hatte ich zum Ersten und hoffentlich letzten Mal in meinem Leben ein Messer an der Kehle.
- Fahrt nach Hamburg - Sekundenschlaf auf der Autobahn - zum Glück nur Blechschaden
- Fehldiagnose auf Nierenkrebs. Ok das war keine Nahtoterfahrung, aber bei der ersten Diagnose hätte ich fast einen Herzkasper bekommen.
(1999 war nicht mein Jahr)
- Ich bekomme die Windpocken. Toll, wenn man bedenkt das ich bisher keine Kinderkrankheiten hatte. Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, ihr müsstet euch tot jucken, dürft es aber nicht. Nein? Glaubt mir, ihr würdet alles dafür tun, dass es aufhört.
- Elektrizität ist böse, gaaanz böse.
- "Mordanschlag" eines Fahrradkuriers auf meine Person
Und wie ist es bei euch, seid ihr Gevatter Tod schon mal von der Schippe gehopst?