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Freitag, 17. April 2015

This is ... STAR WARS



Ich bin ja sowas von gehyped. Damn! Dabei wollte ich den Episode 1 Fehler nie wieder begehen und ohne übermäßigen Erwartungen ins Kino gehen. Egal! Willkommen zu Hause, Star Wars. :D

Mittwoch, 25. März 2015

Nostalgische Ergüsse

Ich bin mit den Zeichentrickserien der 80er aufgewachsen und liebe sie noch immer. Saber Rider, die Thunderbirds und die Galaxy Rangers waren die Helden meiner Kindheit.

 Leider sieht man heut zu Tage in unseren Landen nur noch selten handgezeichnetes und wenn dann ist es meist sehr einfach gehalten oder für die jüngste Genertation zugeschnitten.

Ein paar Marvelserien gehen noch den alten Weg, doch mehr und mehr drängt das Digitale sich den Weg ins Kinderfernsehen. Um so mehr schmerzt und freut es mich, dann einen Kurzfilm zu sehen der auf die tugenden alter Tage aufbaut und dann auch noch im für mich perfekten Setting angesiedelt ist.
Wohl gemerkt ein Soloprojekt eines Fans, das in jahrelanger Arbeit entstanden ist.



Zugegeben die Musik passt ab dem Start der Ties nicht mehr wirklich, aber für so eine Serie würde ich direkt vergessen dass ich 37 bin und sie mit meinen Jungs celebrieren. Mehrmals! :D

Freitag, 13. März 2015

Die Sache mit dem Bloggen

Hallo liebe Leser, falls sich denn hier überhaupt noch jemand hin verirrt. ^^

Lange war es ruhig im Zentrum des Größenwahns und ich bezweifle auch, dass der Blog jemals wieder zu altem Größenwahn alter Stärke zurückfinden wird. Wird er damit das Schicksal vieler Blogs in meiner Leseliste teilen? Möglich, aber noch ist es nicht so weit.

Die Blogger unter Euch kennen das sicher. Irgendwann kommt der Zeitpunkt da ist einfach die Luft raus ist und andere Interessen und Verpflichtungen rücken in den Vordergrund.

Bei mir ist das verstärkt die kürzlich gewachsende Familie ... ;)


... und die Arbeit, die ich in unser neu gegründetes X-Wing Tabletop Team und die damit verbundenen Spiele stecke. Als Gründungsmitglied der Middle East Critters muss man Prioritäten setzen und die liegen nun mal bei meinem liebgewordenen analogem Hobby.
Und was ein richtiges Team ist, das braucht auch ein zum Namen passendes Logo!
Danke nochmal an Gloria für diese großartige Auftragsarbeit.

Irgendwo bleibt der Blog da neben der Arbeit und dem alltäglichen Wahnsinn einfach auf der Strecke. Da ich jedoch wohl nie ganz auf das Bloggen bzw. Schreiben verzichten will und werde, habe ich mich vor einiger Zeit dem Nachtwind-Team angeschlossen.

Jay ist ein langjähriger Freund und statt hier auf Sparflamme zu kochen unterstütze und stärke ich bis auf Weiteres lieber den Nachtwind. Mein erster Gastbeitrag ist heute online gegangen. Wenn ihr euch also weiterhin an meinem Geschreibe erfreuen, oder euch darüber lustig machen wollt, schaut doch mal drüben bei Jay vorbei. ;)

Bis dahin ...

Ad astra!

Freitag, 28. November 2014

Das Erwachen der Macht



Ehrlich! Ich hätte nie gedacht, das ich mich nach Episode I-III nochmal so der Vorfreude hingeben könnte. Der wahre Fanboy ist halt unbelehrbar. :D

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die Spiele haben begonnen!

Vergangenes Wochenende ging es das erste Mal nach Dresden um meiner neuen Leidenschaft zu frönen, dem X-Wing Miniaturenspiel. Zwei Liga-Matches liegen nun hinter mir und ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass es nicht die letzten waren!

Als relativ unerfahrener Neuling hat man natürlich einen schweren Stand gegen erfahrene Spieler und Würfelglück braucht man auch noch, aber immerhin konnte ich im ersten Spiel einen modifizierten Sieg nach Punkten einfahren. Zugegeben, das ist nur zwei gravierenden Fehlern meines Gegners zuzuschreiben, die mir den Sieg zuspielten und so bleibt ein schaler Beigeschmack. Aber Sieg ist Sieg und somit gibt es keinen Grund sich zu grämen.

Das zweite Spiel machte mir allerdings deutlich, das man ohne Würfelglück auch ganz tief abstürzen kann. Irgendwie muss ich mir noch einen Kniff überlegen, die Statistik auf meine Seite zu ziehen. :D
Wenigstens verging meine Staffel nicht ganzlich ohne Gegenwehr.

Alles in Allem war es ein toller Nachmittag unter Gleichgesinnten und ich freue mich schon riesig auf die nächsten Spielrunden.

Übrigens ... eine Linksammlung zu Spielberichten meiner Ligaspiele findet ihr hier.

Freitag, 10. Oktober 2014

Eine Zeit wird kommen....

... in der wir alle wieder viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens haben. Ich gebe die Hoffnung nicht au!

Bis dahin schlängelt man sich durch die Tücken des Alltags und versucht jede freie Minute "sinnvoll" zu nutzen. Freizeit ist etwas das man sich gönnen muss, auch wenn einem der Stress zu erdrücken droht. Dank der liebsten Imperette dieses Ereignishorizonts bekomme ich kommendes Wochenende genau das. Freizeit! Und verdammt, ich werde sie genießen!

Dresden, die Middle East Critters kommen und wir sind vorbereitet! Naja zumindest 50% von uns! :D

Freitag, 19. September 2014

Bereit für die Sachsen-Liga

Linienlaser besorgt ... check!
Die Spielliste erstellt ... check!
eine praktische Transportlösung aufgetrieben,
und mit allem was man braucht gefüllt ... check!

Übernächste Woche geht es los und ich schwanke momentan zwischen ungezügelter Vorfreude und ängstlicher Nervosität. Drückt mir die Daumen, dass ich am Ende zumindest auf Rang 8 stehe. ;)

Das letzte Übungsspiel gegen meine Erznemessis lässt mich aber hoffen. ^^

Freitag, 11. Juli 2014

Hands on ... X-Wing Miniaturenspiel

Ich habe es ja bereits  hier und hier geschrieben, dass ich dem X-Wing-Fieber verfallen bin. Da nun schon mehrfach Fragen aufkamen, worum es bei dem Spiel nun geht und wie man das spielt hier eine kurze Zusammenfassung.

X-Wing ist ein Tabletopspiel im Star Wars Universum zur Zeit des Galaktischen Bürgerkriegs. Für alle Star Wars Laien ... das ist der Zeitraum in der die guten Filme der Reihe spielten und nicht die weichgespülten Machwerke die um die Jahrtausendwende erschienen sind und für mich beinahe das Ende einer Ära markiert hätten.

Aber zurück zum Thema! In einem definierten Areal (90x90 cm) treten kleine Miniaturschiffe des Imperiums und der Rebellion gegeneinander an. Anders als bei Warhammer wird dies jedoch noch um den Aspekt eines Kartenspiels ergänzt, denn jede Miniatur, der verschiedene Pilotenkarten zugeordnet werden können, kann durch Ausrüstungskarten weiter modifiziert und somit aufgewertet werden. Dabei unterscheidet man zwischen Modifikationskarten, Eliteskills für Piloten, sekundären Waffensystemen (Torpedos, Bomben, versch. Raketen), Copiloten, Astromechdroiden, Sensoren und Titeln.

Natürlich kann nicht jedes Schiff jede Ausrüstung tragen und somit nimmt jede Einheit auf dem Schlachtfeld auch eine andere Rolle ein. Wendige A-Wing dienen als Flanker, sind extrem agil, machen aber nur wenig Schaden, behäbige Y-Wing dienen als Gefechtskopfplattform und X-Wing sind gute Allrounder.
Für das Imperium stehen u.a. Tie Fighter, Abfangjäger und Tie-Bomber bereit.

Jedem Piloten und jeder Karte ist ein bestimmter Punktewert zugeordnet und nun gilt es seine individuelle Staffel zusammen zu stellen. Normalerweise sind hierfür 100 Punkte verfügbar doch dies kann man vor dem Match klären. Maximal 100 Punkte sind jedoch meist die Norm denn dies entspricht der üblichen Turnierstärke einer Staffel.

Hier muss man als Spieler nun entscheiden ob man lieber auf Klasse oder auf Masse setzt, denn je besser ein Schiff und dessen Pilot um so teurer wird es. Während ein einfacher X-Wing ohne Zusatzausrüstung schon für 21 Punkte zu haben ist (Anfängerpilot) verschlingt des selbe voll aufgerüstete Schiff mit Wedge Antilles am Steuer schon bis zu 47 Punkte. Für den Preis bekommt man schon zwei Anfänger samt R2-Einheit und Flechettetorpedos. Man muss also für sich selbst entscheiden, ob das Elitetalent Wedges (er reduziert beim Angriff die Ausweichfähigkeit seines Gegners) und die zusätzliche Ausrüstung diese Kosten rechtfertigt.

Hat man seine Staffel zusammengestellt geht es an den Aufbau des Spielfeldes. Verschiedene Marker (Zielerfassung, Fokus, Ausweichen, Kritische Treffer, Stress) werden bereitgelegt und Hindernisse auf dem Schlachtfeld verteilt. Bei Punktegleichstand hat der Imperiale Spieler die Initiative, andernfalls der Spieler, der weniger Punkte in seine Staffel gesteckt hat.
Ist alles vorbereitet und die Staffeln im jeweiligen Startbereich positioniert, beginnt das Spiel.

Eine Runde setzt sich dabei aus Planungs-, Manöver- und Aktions-, Kampf- und Endphase zusammen die nachfolgend kurz erklärt werden.

Die Planungsphase läutet die Runde ein. Hier bestimmt jeder Spieler im Geheimen, welches Schiff, welches Manöver fliegen soll. Dabei stellt er das gewünschte Manöver auf dem Manöverrad des jeweiligen Schiffes ein und legt es verdeckt neben das Schiff.
Dabei haben unterschiedliche Schiffstypen auch unterschiedliche Manöver. Nur Abfangjäger können z.B. 5-geradeaus fliegen, tun sich jedoch mit 90°-1er Kurven schwer. Jedem Manöver ist dabei eine Farbe zugeordnet, die Auskunft über den Schwierigkeitsgrad dieses Manövers gibt. Grüne Manöver sind sehr leicht und dienen dem Stressabbau, weiße sind Standard und haben weder Vor- noch Nachteile und rote Manöver belasten Schiff und Piloten, der dadurch einen Stressmarker erhält und die Aktionsphase überspringen muss.
Wurde allen Schiffen eine Manöverrad zugeteilt beginnt die Manöver- und Aktionsphase. Beginnend mit dem kleinsten Pilotenwert bewegen sich die Schiffe gemäß ihres eingestellten Manövers (mittels entsprechender Schablonen) und führen dann eine optionale Aktion aus, die Teil der Schiffseigenschaften oder einer Ausrüstungskarte ist. Dies kann z.B. eine Zielerfassung, ein Triebwerksschub oder eine Fassrolle sein, um einen Vorteil in folgenden Kampfphase zu erlangen. Schiffe mit Stressmarker können keine Aktionen ausführen. Das Schiff mit dem höchsten Pilotenwert bewegt sich dann zuletzt.
In der Kampfphase beginnt eben jenes Schiff und greift ein Ziel an, sofern sich ein feindlicher Jäger im eigenen Feuerbereich und in Reichweite befindet. Die Schiffseigenschaften (Waffenwert und Wendigkeit), sowie die Entfernung zum Ziel regeln dann, wieviel Angriffswürfel der Aggressor und wieviel Verteidigungswürfel der Verteidiger verwenden darf. Anschließend wird das Ergebnis des Wurfs ausgewertet und das angegriffene Schiff verliert Schildpunkte, nimmt Schaden oder weicht dem Angriff aus. Sobald alle Schiffe abgehandelt wurden beginnt die Endphase in der man das Spielfeld von Markern beräumt die nach der Kampfphase ihre Funktion verlieren und Bonusaktionen ausführt die dieser Phase vorbehalten sind. Dann beginnt Runde 2.
Das Spiel geht so lange bis alle feindlichen Maschinen zerstört, die Spielzeit um ist (in der Regel 75 Minuten) oder der Gegner das Handtuch geworfen hat.

X-Wing ist ein sehr vielschichtiges Spiel, vor allem, weil es zahllose Erweiterungen für die heimischen Flotten gibt. Der Schlagabtausch mit dem Gegner ist sehr taktisch und kein Match gleicht dem anderen.
 Die Regeln sind leicht zu verinnerlichen, doch es vergeht einige Zeit, bis man seine Schiffe souverän durch das Schlachtgetümmel lenkt.

Wer das Spiel jedoch ernsthaft angehen will muss auch einiges investieren. Das Grundspiel (mit 3 Raumschiffen) allein kostet etwa 22 € und weiß schon gut zu unterhalten. Für größere Flotten benötigt man jedoch die dargebotenen Erweiterungspacks, von denen es inzwischen 4 Wellen a 4 Schiffe und 3 Spezialerweiterungen gibt.
Der Preis für eine Erweiterung liegt zwischen 9,50 € (Raumjäger samt Kartensatz) und 62 € (Corvette für das epische Spiel samt Kampagne).
Im Nachfolgenden Bild sieht man jedoch recht gut, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus angebracht ist, vor allem für die riesigen Schiffe.


Leider ist es um die Verfügbarkeit einzelner Erweiterungen immer recht schlecht bestellt, da die Fanbase oft Hamsterkäufe tätigt oder sich nur selten mit jeweils einem der Schiffe einer Welle zu frieden gibt und der Hersteller nur überschaubare Stückzahlen in den Handel gibt. Reprints der Modelle dauern dann meist einige Zeit und man muss Gedult haben. Mit etwas Beharrlichkeit und den richtigen Quellen wird man jedoch meist immer fündig und kann dann auf alle Schiffe einer Fraktion zugreifen.

Für mich als Star Wars Nerd ist X-Wing jedenfalls eine Spieleoffenbarung die einen Kindheitstraum wahr werden lässt. Endlich mit dem Imperium den dreckigen Rebellen zu zeigen, wo der Hammer hängt! ;)

Allein schon dafür verdient das Spiel 10/10 grüne imperiale Daumen nach oben.

Und damit ihr mal seht, wie so ein Spiel in der Praxis abläuft, hier mal die Links zu den bebilderten Spielberichten meiner ersten beiden Matches gegen einen richtigen Gegner.

Runde 1 (Sieg für das Imperium)
Runde 2 (Die Allianz erschleicht sich einen schalen Sieg)

Freitag, 4. Juli 2014

Warning! Multiple Waves of Tie-Fighters incoming!

Die Flotte ist verstaut und hat auch noch kurzfristigen Zuwachs durch Welle IV bekommen, das Bier ist (hoffentlich) kalt gestellt und das Auto betankt.


Heute Abend geht es dann auf nach Halle, zum Ersten großen Freundschaftsspiel, bei dem das Imperium den dreckigen Rebellen zeigen wird, wo der Hammer hängt.

Oder auch nicht! ^^

So oder so freue mich jedenfalls schon riesig auf den ersten großen X-Wing Themenabend und hoffe, dass noch viele Weitere folgen werden.

Dem Wunsch eines einzelnen Herren folgend, wird es auch den ein oder anderen Spielberich geben. Versprochen! ;)

Montag, 16. Juni 2014

Lock S-Foils in attack position!

Ich bin ein Nerd! Zumindes was Star Wars und Star Citizen angeht. Dennoch habe ich lange Zeit mit mir gerungen, als es um die Anschaffung des X-Wing Miniaturenspiels ging. Nicht, weil es nicht gut ist, sondern weil es mir gelinde gesagt an festen Mitspielern fehlte.

Die Liebste rümpft bei Star Wars meist die Nase und der große Thronerbe war einfach noch nicht groß genug, um sich von Papa mit entsprechender Gegenwehr besiegen zu lassen. ;)

Dies hat nun ein Ende. Seit mehreren Wochen ist das Spiel endlich in imperialem Besitz, die ersten Schlachten wurden geschlagen und die Suchtspirale greift bereits um sich, denn die heimische Flotte wächst und gedeiht und ein mir bekannter "Star-Wars-Nerd" wurden bereits mitinfiziert. Doch worum gehts!?

X-Wing ist ein Tabletop Spiel, verzichtet jedoch auf das übliche anmalen und bauliche individualisieren der Modelle. Dies erfolgt hier über Ausrüstungskarten. Man kann also gleich anfangen loszuspielen. Ziel ist es das generische Geschwader auszuschalten oder eine der vorgefertigen Missionen zu erfüllen. Dabei muss man taktisch vorgehen, denn die Schiffe und individuellen Piloten die man diesen zuweisen kann, verfügen über unterschiedliche Stärken und Schwächen. Über ein Manöverrad plant man im Geheimen die Bewegung seiner Schiffe, nutzt Fähigkeiten und hofft dann in der Kampfphase auf sein Würfelglück, um dem Gegner möglicht viel Schaden zuzufügen, wobei kritische Treffer an der Hülle teils massive Auswirkungen auf das jeweilige Schiff haben.

X-Wing gehört dabei in die Kategorie - Leicht zu lernen, schwer zu meistern! - denn die bereits erwähnten Individualisierungen der Schiffe durch Ausrüstung und Piloten sorgen dafür, dass sich kein Match wie das andere spielt.

Mit dem Grundspiel erhält man 3 Schiffe (zwei Tie-Jäger und einen X-Wing), wobei sich die imperialen Raumjäger durch eine hohe Wendigkeit und der X-Wing durch Feuerkraft und Schilde auszeichnet.
Allein damit kann man schon eine Menge Spaß haben und sich mit den Regeln und Möglichkeiten vertraut machen. Doch bald schon kommt der Hunger nach mehr und man greift nach den Sternen zahlreichen Erweiterungen. Tie-Bomber, Tie Abfangjäger, Tie Advanced, Y-Wing, A-Wing, B-Wing doch auch Berühmtheiten wie der Millenium Falke oder die Slave One wollen in die Flotte integriert werden und jedes Schiff erweitert das Spiel mit neuen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Ausrüstungs- komponenten. Lobenswert ist hier zu bemerken, dass der Maßstab dabei stehts 1:270 beträgt und große Schiffe dadurch wirklich auch groß im Vergleich zu den anderen Modellen erscheinen. Ich bin gespannt wie die neuen Riesenmodelle (Corellianische Corvette und Mittlerer Transporter) auf dem Feld wirken werden.

Wie sehr mich das Spiel fasziniert, zeigt allein die Tatsache, dass ich mich am Wochenende hingesetzt und aus einer alten Gummimatte und einen Poster eine geeignete Spielfläche gebastelt habe. Und das, obwohl ich doch eigentlich zehn linke Daumen habe.

Das Resultat kann sich dennoch sehen lassen, auch wenn es nicht ganz den Spielempfehlungen eines 90x90 Spielfeldes entspricht.


Von mir bekommt X-Wing daher 10/10 grüne imperiale Daumen nach oben. ;)

Jeder StarWars Fan der auch etwas für taktische Brettspiele übrig hat, sollte vielleicht mal einen Blick wagen, zumal die Modelle äußerst schick gestaltet sind und sich somit auch toll in der heimischen Vitrine machen.

Freitag, 16. Mai 2014

Eine letzte Chance ...

Nach 5 Jahren Pause wage ich es mal wieder ...



Die letzten gamescom Besuche (damals noch Games Connvention) waren leider nicht unbedingt ihr Geld wert. Zu voll, zu laut und weitestgehend für eine wesentlich jüngere Zielgruppe als mich ausgelegt, hatte ich diese Messe schließlich zu den Akten gelegt und ihren Weggang aus Leipzig nur bedingt bedauert.

Nun, werde ich der Messe jedoch eine letzte Chance geben. Das hat natürlich rein gar nichts mit einem möglichen Fan Event zu tun, das von Chris Roberts und seinen Mannen in Aussicht gestellt wurde. *räusper* ^^

Gamescom 2014, der Imperator kütt!

Freitag, 14. März 2014

Kampf der nahrhaften Superschurken

Vor einigen Tagen überraschte mich unser Jüngster mit einer erstaunlich tiefgründigen Frage.

Ich stand gerade in der Küche und schälte Gemüse, als er in kindlicher Aufregung zu mir gestürzt kam. In Anbetracht der vorherigen Geräuschkulisse lag es nahe, dass dem ein geschwisterlicher Disput vorweg gegangen war und so widmete ich ihm meine vollste Aufmerksamkeit.

Allerding kam ich nicht dazu auch nur ein Wort an ihn zu richten denn es sprudelte förmlich aus ihm herraus.
"Papa! Wer gewinnt? Kartoffel oder Darth Wädoooor?"
Dabei verunstaltet er den Namen des alten Berufsastmatikers mit einer dermaßen inbrünstigen Ansammlung von O's das dies nur schwerlich in Textform wiederzugeben ist. Als Kenner wusste ich natürlich sofort wen er meinte. Allerdings ließ die Frage selbst den Klassiker - Ninjas gegen Piraten - wie die Kaffeefahrt einer  Pazifistenbewegung aussehen.

Somit blieb ich ihm zunächst eine Antwort schuldig, denn in meinem Kopf formten sich Bilder, wie der dunkle Lord der Sith gegen den übermächtigen Kartoffelmann antritt. Die Macht gegen pure Stärke, Laserkartoffelschäler gegen den hinterhältigen Nachtschattenattentäter. Ja, wer würde der Sieger diese epischen Konfliks sein? Ich tippe einfach mal auf die Kartoffel, denn sie ist ziemlich allmächtig, lasse mich aber von euch gern eines Besseren belehren. Bis dahin, muss Junior wohl noch auf die Antwort warten.

Ich freue mich auf eure Begründungen. ;)

Freitag, 17. Januar 2014

Die Tränen von Nar Shaddaa

Manchmal kommen einem beim Rollenspiel in SWTOR die seltsamsten Einfälle und man fragt sich ... Verdammt, Star Wars bietet so viel, aber beim Entertainment gibt es außer Nutten, Saufen, Drogen und Max-Rebo-Cover-Gedächtnis-Bands nicht wirklich Auswahl (von singenden Ewoks will ich gar nicht reden ^^) und so füllt man das Universum selbst mit Lyrik, oder versucht es zumindest.
So wie letztens, wo mein Schmuggler plötzlich eine alte melancholische Raumfahrerweise zum Besten gab. Natürlich mit Text und von mir selbst auf die Schnelle handgestrickt.

Daher will ich sie euch natürlich auch nicht vorenthalten, ob ihr nun wollt oder nicht! ^^
"Die Tränen von Nar Shaddaa"
Glänzend Juwel im Huttenraum,
bis du jedes Sternfahrers Traum.
Sündenpfuhl, Ort süßer Freud,
voller Laster, nie bereut.

Refrain:
Ihr Tränen von Nar Shaddaa,
Bittersüß, doch voller Gewicht.
Ihr wart schon immer da,
auch wenn man sagt es gibt euch nicht.
Die Tränen von Nar Shaddaa,
vergossen vor der Galaxis Schwurgericht.
Für jetzt und für immer dar,
benetzten sie unser Angesicht.

Bist so schön und voller Schrecken,
Ort der Geburt so vieler Recken.
Müßiggang, der Credits Gewicht,
hält man über dich Gericht.

Refrain: ...

Rastlos treibt es uns hinfort,
weg von diesem strahlend Ort.
Tief hinein ins dunkle Meer,
auf der Jagd nach Ruhm und Ehr.

Refrain: ...

Suchen Glück an der Galaxis Rand,
saufen uns um den Verstand.
Leben in den Tag hinein,
verblendet von so süßem Schein.

Refrain: ...

Verloren in der Weiten All,
hören wir euren leisen Hall.
Ruft uns zurück zu eurer Quell,
spendet Licht, so strahlend hell.

Refrain: ...

Glänzend Juwel im Huttenraum,
bis du jedes Sternfahrers Traum.
Sichrer Hafen, Ort großer Not,
gibst du uns unser täglich Brot.
Sie führen uns zu dir zurück,
schenken uns Leid, schenken uns Glück.

Refrain:
Die Tränen von Nar Shaddaa,
bittersüß, doch voller Gewicht.
Sie waren schon immer da,
auch wenn man sagt es gibt sie nicht.
Die Tränen von Nar Shaddaa,
sie waren schon immer ...
sie waren schon immer ...
sie waren schon immer da!

Die Tränen von Nar Shaddaa.

HMF, 16.01.14

dazu existiert sogar eine Melodie, wenn auch nur in meinem Kopf. ^^
Stellt euch einfach einen russischen Männerchor vor, der Seefahrerlieder singt ... oder so!
Vielleicht findet das ja sogar mal stimmlich seinen Weg zu Soundcloud. Wer weiß, wer weiß! ;)

Möge die Macht mit euch sein!
______________________

Für die Unwissenden ...
Nar Shaddaa ist der Sündenpful der Star Wars Galaxis, ein Ort an dem der Bär steppt und das meist auf Kosten anderer. ;)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Fire between the Stars



Das wird mir definitiv die Wartezeit auf StarCitizen versüßen und mein Abo nochmals um ein paar Monate verlängern.

Ich freu mich drauf!

Sonntag, 15. September 2013

Die Dunkle Seite...

... ist mit ziemlicher Sicherheit weiblich!

Come to the Dark Side! We've got the hot chicks!


Donnerstag, 5. September 2013

STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby... (29)

Was bisher geschah ...

Der Raum war erstaunlich groß und bot übliches Trainingsgerät, neben einer großen Matte im Zentrum ließ die Einrichtung darauf schließen, voranging auf das Trainieren unbewaffneten Nahkampfes ausgerichtet zu sein. An der Wand links der Tür standen mehrere Bänke, auf die der Zabrak einladend deutete und sich dann selbst setzte.

Die Agentin nahm den Raum genauestens in Augenschein und hmte anerkennend. Dann folgte sie enttäuscht seufzend seiner Aufforderung.
"Schade!", murrte sie. "Und das Doktorchen ist wirklich so ein scharfer Hund?", schien sie angesichts der vorerst nicht stattfinden Trainingseinheit sichtlich enttäuscht.

Arsani nickte. "Zudem wünscht Lord Vorn eure Genesung. Es wäre unklug dem zuwiderzuhandeln.", meinte er ruhig.

Tendra nickte verstehend und sie zeigte sich erstaunlich einsichtig. "Kennst du eine andere Methode zum Dampf ablassen?", fragte sie im Plauderton, musterte dabei jedoch lächelnd seinen Körper von Kopf bis Fuß.

"Ich kenne keine, die ich euch anbieten würde", lächelte er, hielt die Haltung angespannt, die Hände lose verschränkt, eine entspannte Geste die dennoch nicht verhehlte, dass er recht ansehnlich gebaut war. Für einen Zabrak zumindest. "Diese Frage solltet ihr euch aufheben, für später", schenkte er ihr ein Lächeln, was sogar ernst gemeint sein mochte.

Mittwoch, 21. August 2013

STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (27)

Was bisher geschah ...

Nachdem Lord Vorn ihre Räumlichkeiten verlassen hatte, räkelte sich Tendra noch einige Minuten in dem geräumigen Bett. Ein wohliger Schauer durchlief sie, als sie an die vergangenen Stunden zurück dachte. Ja, an diese Art von Beziehung konnte sie sich durchaus gewöhnen.

Einige Zeit später trat sie in ein Handtuch gewickelt aus der Nasszelle, setzte sich im Schneidersitz vor die Holoeinheit, loggte sich ein und wählte eine Frequenz, die sie schon lange nicht mehr kontaktiert hatte.

Einige Lichtjahre entfernt herrschte Nacht an Bord des kleinen Schiffes, dass durch den Hyperraum einem unbekannten Ziel entgegenjagde.
Die junge Frau Anfang 20 corellianischer Abstammung murrte, als das Holokomm sie aus dem Dämmerzustand ihrer Wache riss. Eine Diode ihres Corteximplantates blinkte, als die Verbindung zum Holonet unterbrochen wurde. Kurz überlegte sie den Anruf zu ignorieren, doch dann fiel ihr Blick auf Absender und Herkunftsort der Übertragung.
Für Augenblicke zog sie in Erwägung Farn hinzuzuziehen, doch ihr Lebensgefährte und Partner brauchte den Schlaf. Ihr kürzliches Zusammentreffen mit diesem mandalorianischen Kopfgeldjäger auf Manaan hätte ihm beinahe das Leben gekostet. Sie lächelte dünn, als sie an den überheblichen 'Anfänger' dachte, der sich so sehr auf seine überlegene Ausrüstung verlassen hatte. Ein Fehler den ein Kriegsveteran wie Farn zu nutzen gewusst hatte.

Sonntag, 17. März 2013

STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (25)

Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...

In seinem Quartier angekommen verharrte Lord Vorn zunächst einige Minuten im Dunkeln, nachdenkend. Schließlich machte er in einer Ecke des Raumes Licht, brachte seine Robe in Ordnung, drapierte Sitz und Falten Millimeter genau. Kurz betrachtete der Sith seine Erscheinung in einem Spiegel, nickte zufrieden. Er hatte gehofft, es noch einige Stunden hinauszuscheiben, doch wie es schien, war es höchste Zeit, seinen Meister zu informieren. Trotzdem seine Anweisungen eigentlich anders lautenden, schien stillhalten momentan auch kein guter Weg. Wie auch immer wüsste der Dunkle vermutlich eh schon das meiste, wie stets. Ungern würde er unnütz einen Tadel provozieren…
Er knurrte leise, als er sich um eine demutsvolle Haltung bemühte, zum Holotisch schritt die entsprechenden Eingaben machte und abwartend niederkniete.

Es dauerte einige Minuten bis das vertraute technologisch verfälschte Abbild seines Meisters erschien.
"Hand, hatte ich euch nicht befohlen, euch bedeckt zu halten bis ich mich bei euch melde.", überging das Hologramm jede Begrüßungsfloskel und seine Stimme war erfüllt von Kälte und missfallen über diese Eigenmächtigkeit.

Ein eisiger Schauer durchlief den Lord, wie jedes mal, wenn sein Meister sprach. Doch bemühte er sich um eine untergeben-neutrale Miene. Und so besann er sich auf seine Stärke, sprach fest und ohne Zögern. Und selbstverständlich mit der angemessenen Reue und Demut. 'Ihn' zu verärgern wäre mehr als eine Gratwanderung.
"Verzeiht, Meister!"
Kurz wertete er die Balance seines Tonfalls und entschied, es sei passend zwischen, weder zu schwach, noch zu unverschämt. Sein Herz raste. "Ich zweifle nicht daran, dass ihr über die laufenden Geschehnisse umfassend unterrichtet seid." Eine logische Annahme, war dies doch stets so. Dennoch. "Doch kann ich nicht umhin, eine ...Bitte an euch zu richten." Er hielt die Luft an. Zu verwegen? Andererseits schätzte sein Meister ihn wegen seiner Qualitäten.

Der Dunkle machte eine herrische Geste und drückte damit nochmals sein Missfallen aus.
"Spart euch eure Heucheleien für Darth Kairya und euer Hauskätzchen auf. Meine Zeit ist knapp bemessen, also formuliert eure Frage! Danach werde ich entscheiden, ob eure Kontaktaufnahme gerechtfertigt war, Hand."
Der Ton in der Stimme war noch schneidender und ungehaltener als zuvor und der letzte Satz war Drohung und Verspechen in einem. Das Leben des Lords hing gerade an einem seidenen Faden.

Sein Magen krampfte sich zusammen, war er sich der Stimmung seines Herrn nur zu bewusst. Doch gleichzeitig straffte sich seine Haltung, ärgerlich, ob der Herabstufung flammte Zorn in ihm. Eine leise Stimme mahnte ihn zur Vorsicht, doch fuhr er selbstsicher fort. "Ich wünsche, dass ihr mich das Kopfgeld auf 'diese' Jedi streichen lasst."

Sein Herr musterte ihn eindringlich. Endlos erscheinende Sekunden des Schweigens verstrichen bevor das Hologramm zu lachen begann. Es war jedoch eine freudlose, boshafte Geste.
"Habt ihr es also herausgefunden!", war es mehr eine Feststellung, als eine Frage.
"Tut was ihr für richtig haltet, doch sorgt dafür, dass die Gilde der Kopfgeldjäger entschädigt wird. Und wagt euch nicht dafür etwas anderes, als eure eigenen Mittel zu verwenden.", knurrte das Hologramm.

Einen Moment hatte er das Gefühl, sein Nackenhaar stelle sich auf, bei dem Geräusch, was sein Herr für ein Lachen hielt. Seinem zornig aufflammenden Ich – er hatte es gewusst! – hielt sein sachliches Ich den Spiegel vor – Sag nicht, dich überrascht das wirklich.
"Natürlich, Meister", erwiderte er ruhig, ehrerbietig - und tatsächlich ehrlich – und neigte seinen Kopf tiefer.

Das Hologramm schnaubte abfällig.
"Hütet euch davor, euer familiäres Hobby zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Bisher habe ich euch diese kleine Freiheit gestattet, doch wenn mir zu Ohren kommt, dass ihr euch zu sehr auf Nebensächlichkeiten versteift, werde ich Maßnahmen ergreifen. Wie steht es um den Ersatz für die verlorenen Agenten auf Tatooine?", wechselte der Dunkle unerwartet das Thema.

Er nickte knapp ob des Tadels, ließ sich die Überraschung um den Themenwechsel nicht anmerken. Trotz aller Zerstreuung war er nicht untätig gewesen.
„Zwei vielversprechende Kandidaten, Herr.“ Sein Tonfall machte klar, dass es mehr gegeben hatte, diese jedoch gescheitert waren.

"Nur zwei! Wenn ich mich recht erinnere habt ihr mehr als zwei Agenten verloren!?", war die drohend lauernde Antwort bevor sein Ton milder wurde.
"Euer Streben nach Perfektion ist bewundernswert, Hand, doch solltet ihr auch die Zeit nicht aus den Augen verlieren. Bald werdet ihr genügend Auswahl haben. Jetzt wo der imperiale Geheimdienst aufgelöst wurde, wird mein eigenes Netzwerk diese Funktion ausfüllen.", klang es verheißungsvoll durch den Raum.

Erneut durchlief ihn ein Schauer, sowohl ob des erneuten Tadels, als auch ob des Lobes.
"Diese zwei haben sich in ersten Projekten bewiesen. Die anderen werden sich als würdig erweisen oder dabei sterben", nickte er. Das Erstaunen über diese Offenbarung verbarg er gut. Offenbar griffen sie schneller höher, als er vermutet hatte.

"Kümmert euch bis dahin weiter um Darth Kairya und ihre Stieftochter."

"Natürlich, Herr." Es wunderte ihn nicht, dass er bei aller sonstigen Abneigung in diesem Moment die Ergebenheit tatsächlich erst meinte. Der Dunkle war... berauschend.

"Hand, alles entwickelt sich wie geplant. Bald schon werden wir offen vor den Sith wandeln und das Imperium in eine neue Ordnung führen. Ich setzte große Erwartungen in euch. Enttäuscht sie nicht!", Klang wieder eine unterschwellige Drohung mit, bevor das Hologramm zerfaserte, als der Dunkle die Verbindung beendete.

Der Sith verharrte weitere Sekunden in der Haltung, ließ das Erfahrene und die Worte seines Herren in sich nachklingen. Hart doch langsam hämmerte sein Puls, wusch den verschwommenen Eindruck von Furcht beiseite, über den er sich ärgerte.
Er überlegte einen Moment, ob er sich bei - oder eher mit - Tendra abreagieren sollte, entschied dich doch dagegen. Es wäre kein Vergnügen in seiner derzeitigen Stimmung. Außerdem hatte er ein dringendes, möglicherweise unangenehmes Gespräch mit seinem Kontakt bei der Kopfgeldjägergilde zu führen.

Montag, 4. März 2013

STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (23)

Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...

Geraume Zeit später würde der Sith ihr zweifelsohne auch die Bedenken wegen ihres Bettes genommen haben, hielt es doch der umfassenden Belastung tadellos stand. Kühl schluckten die glattweichen Laken ihrer beider Hitze.
Still, vielleicht etwas nachdenklich, doch sichtlich zufrieden, saß er aufgesetzt an der dem Panoramaglas zugewandten Bettseite und blickte hinaus in die den Dschungel einhüllenden Dunstschwaden.

Tendra ließ zärtlich ihre Fingernägel über seinen Rücken gleiten und schnurrte zufrieden.
"So nachdenklich, mein großer Lord?", legte sie schmunzelnd den Kopf auf seine Schulter und folgte seinem Blick.

Eine feines Schauern zieht die Haut zusammen, über die ihre Finger streifen und er legt ihre einen Arm um die Schulter, die Hand ruhend auf ihrem Ellenbogen. "Alles ist in ständiger Bewegung und doch fest", murmelte er und es sollte unklar sein, ob er den Nebel oder etwas anderes meinte.

Ihre Worte schienen erst einen Moment später bis zu ihm durchzudringen, blickte er kurz zu ihr und lächelte füchsisch. "Du solltest dir mehr Ruhe gönnen. Dr. Kaidhera kann recht ungehalten werden, wenn seine Patienten sich... überanstrengen."

"Dann sollte ich mich besser an seine Anweisungen halten.", entzog sie sich sanft seinem Arm, kuschelte sich in die zerwühlten Laken und schloss die Augen. Schmunzelnd begann sie dann langsam die Stelle um seinen Lendenwirbel herum zu kraulen.

Er nickte zustimmend. Für den Augenblick schien seine Begierde erloschen, so dass mit nicht mehr als einem wohligen Brummen und seinerseits ruhigen Kraulbewegungen an ihrer erreichbaren Schulter reagierte. "Ich sollte dir wohl Schlaf gönnen", entgegnete er milde, machte keine anstalten, aufzustehen.
"Das Bett ist groß genug.", schmiegte sie sich wie als Aufforderung zu bleiben an ihn.
Er warf ihr einen Auf-einmal-Blick zu, ein mildes Schmunzeln um die Lippen. "Nicht, dass du deine Privatssphäre vermisst", neckte er leise. In langsamen, regelmäßigen Bewegungen kraulte er weiter, betrachtete den weichen Schimmer, den das wenige hereinfallende Licht auf sie warf und die Konturen verwischte.
Tendra hielt die Augen geschlossen, doch ihre Lippen formten sich zu einem Grinsen.
"Beschwer dich aber nicht, wenn ich dich dann aus dem Bett schmeiße. Ich brauche viel Platz.", drückte sie ihren Körper demonstrativ gegen den seinen.
"In diesem Falle könnte ich mi dem Teilen wohl - noch - eine Ausnahme machen." brummte er. Er rückte seinen Arm etwas zurecht, dass ihr 'Besitzanspruch' etwas mehr Raum hätte. Der Sie-Du-Wechsel ließ ihn erneut schmunzeln. Die Facetten dieser Frau...
Es vergingen noch einige Minuten, in denen sie ihn zärtlich streichelte, bevor sie schließlich ruhig atmend eingeschlafen war.
Lord Vorn sollte nun merken, das ihre Drohung keine Untertreibung war, schien sie im Schlaf einen sehr ausgeprägten Besitzanspruch ihr Bett betreffend an den Tag zu legen.
Der Sith betrachtete den Wandel mit einem Schmunzeln. Er schien nicht müde, blieb aufgesetzt und war daher mit dem übrigbleibenden Platz zufrieden. Von der Nachtkonsole nahm er ein Buch, augenschleichlich das Selbe, in welchem er im Medbereich las, zu sich heran, aktivierte ein winziges Leselicht, schlug das Buch circa in der Mitte auf und begann zu lesen.

Die Agentin würde etwa zwei Stunden schlafen und in dieser Zeit ihre Besitzansprüche auf das Bett immer wieder geltend machen, wobei sie jedoch einen äußerst zu friedenen und entspannten Gesichtsausdruck an den Tag legte. Als sie erwachte, musterte sie ihn wohlwollend lächelnd und begann ihn wieder auf Höhe der Lendenwirbel zu kraulen.
Er blickte milde auf die herab, als sie sich regte, legte einen Finger zwischen die Seiten des Buches und schloss es halb. "Schon wieder wach?", brummte er leise und lächelte leicht, ob des sofortigen Kraulens. "Bei so wenig Schlaf kann das", er strich sanft mit der freien Hand über die aus der Schiene ragenden Fingerspitzen ihrer linken Hand, "aber keine großen Fortschritte machen."
"Wie soll man den bei dem Lärm schlafen können?", erwiderte Tendra leise und deutete mit einem Kopfnicken lächelnd in Richtung des Buches.
"Lärm?", erwiderte er fragend, hielt jedoch in seinem Tun nicht inne.
"Die Seiten rascheln beim Umblättern und ich habe einen sehr leichten Schlaf.", kniff sie ihn sanft in die Hüfte.
„AU!“, murrte er gespielt, legte jedoch das Buch auf die Nachtkonsole ohne hinzusehen. "Hm. Also kein Geraschel mehr." Ohnehin hatte er das Kapitel soeben beendet und war es zufrieden. "Schlaf nur weiter..."
Sei kuschelte sich wieder an ihn, schloss die Augen und schnurrte wohlig.
Er rutschte etwas tiefer und nachdem er bisher mehr saß, läge nun tatsächlich fast. Er gab ein wohlwollendes leises Schnauben von sich und legte einen Arm um sie. Der Katzenvergleich passte auf mehr Ebenen, als ursprünglich gedacht.

Wenige Stunden später

Das Kom des Sith gab ein leises Piepen von sich. Wenn man genau hinhörte, klang es wie eine melodische Tonfolge. Lord Vorn schien nicht tief geschlafen zu haben, öffnete er doch umgehend die Augen, verharrte einen Moment, die Miene wie versteinert, einen abweisenden Zug um die Mundwinkel, dem Piepsen lauschend.

"Es scheint wichtig zu sein und da du den Anruf nicht ablehnst ist es entweder dringend, oder du lässt den Anrufer bewusst zappeln.", murrte Tendra leise. "Wie spät ist es eigentlich.", blinzelte sie ihn verschlafen an.
Einen Moment blickte er zur Agentin und schien zu überlegen, erhob sich dann gerade soweit, zur Nachtkonsole nach dem Kom zu greifen. "Mitten in der Nacht", knurrte er.

Er tätigte kurz einige Eingaben, erhob sich schließlich ganz, warf sich seine Robe über und trat zum dem Holotisch in der Raumecke nahe der Tür, schien er es nicht für nötig zu erachten, das Gespräch in einem anderen Raum anzunehmen, seine Gestik beim Tätigen einer weiteren Reihe von Eingaben kantig und hart. Seine Miene ware schwer zu lesen, auch in anbetracht der Lichtverhältnisse, doch schien ihn das Signal oder dessen Signatur nicht wirklich zu überraschen.
Als die Verbindung sich aufbaute, materialisierte sich kaum mehr als ein Schatten vor fast gänzlich schwarzem Hintergrund und es wären kaum verwertbare Rückschlüsse auf Ort oder Person möglich. Das Signal schien speziell und fachkundig so bearbeitet, der Sith darüber nicht im Geringsten überrascht.
Er trat einen Schritt zurück, verschränkte die Arme und schwieg.
Tendra räkelte uns streckte sich, dann musterte sie sein Tun. Als er das Gespräch annahm, spähte sie an ihm vorbei und wartete gespannt, was sich da anbahnen würde. Sie verzichtete darauf, ihre Nacktheit vollständig zu bedecken. Scham war ihr fremd und ihr Lord würde schon dafür sorgen, das der Gesprächspartner nur das sah, was er auch sehen sollte.
Der Sith stand stand im Zentrum des engen Aufzeichnugswinkels, was durch die vorgegebene Position des Tisches Tendra zwar einen Einblick ermöglichen würde, jedoch dem Gesprächspartner außer dem Angerufenen nichts offenbaren würde.
"Ach, du also! Eine charmante Einladung. Hätte ich mir auch gleich denken können.Was willst du?", schnarrte eine verzerrte, doch unzweifelhaft weibliche Stimme grußlos und abweisend. Trotz der Modifikationen an Stimmmelodie und weiteren Identifikationsdetails konnte man mäßig gebändigten Zorn heraushören.
"Wie schön, dass du es einrichten konntest.", antwortete der Sith nicht minder abfällig, schneidend, vielleicht etwas schnippisch und deutete das Neigen des Kopfes auf eine Art an, die ganz genau das Gegenteil meinte.

Tendra drehte sich, weiterhin im Bett liegend, in Richtung der sich Unterhaltenden und stützte sich auf ihren Ellenbogen ab, das Kinn in die Handinnenflächen gelegt, um bequem dem Gesprächsverlauf folgen zu können. Eine Frau also! Sie lächelte leicht.
"Bilde dir nur nichts ein, Jungchen. Nur, weil du dich dieser Tage nun schon ‚Lord‘ nennst." Es folgte ein schnaubendes Lachen, triefend vor Hohn.
"Nicht was ich mich ‚nenne‘… Was mir zusteht“, knurrte der Sith nicht ohne Stolz. Die Arme verschränkte er hinter dem Rücken, die Finger fast verknotet, angespannt, was auch in der nur vom Holo erleuchteten Dunkelheit zu sehen wäre.
"Was?! Alles was du bist, hast du MIR zu verdanken!", lachte die weibliche Stimme.
"Alles was ich bin habe ich nur MIR zu verdanken!", spukte er fast hervor, mühsam beherrscht, äußerlich nicht mehr als nur leichte Verärgerung zu zeigen, innerlich brodelnd.

Tendra runzelte die Stirn. Diese Frau war interessant. Wer war sie, dass sie ihren Lord so in Rage versetzte.

"Glaubst du das wirklich? Ich habe dich mit den richtigen Leuten …zusammengebracht."
"DU hast mich ‚verkauft‘!", erwiderte der Sith.
"Zu deinem Besten!"
"Oh nein, zu ‚Deinem‘ Besten!"
Das Gespräch schien nicht ganz die erwartete Richtung einzuschlagen, wirkte der Grauhaarige nun wirklich wütend. Beide Gesprächspartner schrieen sich im Wechsel an, und auch wenn man die Miene des Schemens nicht sehen konnte sollte wohl kein Zweifel daran sein, dass dessen Mordlust der in der Miene des Sith zu lesenden in nichts nachstand.

Tendra rollte sich auf den Rücken, setzte sich auf und betrachtete sinnend ihre Fingernägel. Im Geiste ging sie die Optionen und mögliche Auswirkungen durch. Dieses Gespräch war definitiv nicht geschäftlich sondern sehr privater Natur. Eine Verwandte vielleicht?

"Es hat dich stark gemacht, oder nicht?", antwortete die Frau.
Schweigen. Gewechselte Blicke voller auf Gegenseitigkeit beruhender Morddrohungen.
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", sprach der Sith schließlich mit nahezu emotionsloser Beherrschtheit.

Tendra horchte auf. Das bisher gehörte war nicht unbedingt das, was sie sich unter Mütterlicher Führsorge vorstellte. Und um welchen Familiennamen ging es?

Der Schemen lachte auf. Auch trotz der Modifikationen klang es überaus amüsiert. "Was? Darum geht es hier? Dafür der ganze Aufwand? Was interessiert dich ein Name, den du schon lange nicht mehr trägst?"
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", wiederholte seine Frage, flocht einen nun tatsächlich ernsthaft gemeinten bedrohlichen Unterton ein und ließ das letzte Wort wie eine Beleidigung klingen.

Fasziniert beobachtete Tendra das Schauspiel. Scheinbar hatten sie beide "Mütter" denen sie nur zu gerne an die Gurgel gehen wollten.

Der Schemen schien sich sich zurückzulehnen, faltete die Finger und die Situation irgendwie wzu genießen. "Es war eine Trophäe, mehr nicht. ER war eine Trophäe!" Sie lachte knurrend.
"Eine Trophäe?"
"Ein nützlicher Trottel hat sich verliebt.", zuckte der Schemen die Schultern und lachte. "Es war praktisch, sich heiraten zu lassen. Ein perfektes Schussfeld, wenn du verstehst." Sie kicherte und amüsierte sich soweit zu beurteilen großartig.

So langsam verstand Tendra was dort vor ihren Augen passierte. Irgendetwas hatte seine Lordschaft auf die Vergangenheit aufmerksam gemacht ... nur was?

Sie fuhr mit schon säuselnder Fröhlichkeit fort, der herablassende Unterton blieb jedoch. "Aber sag, wo wir schon bei Trotteln sind… lebt der lebensmüde, blaue Narr…. " - mit einer knappen, harten Handbewegung unterbrach er das Signal und Dunkelheit tauchte den Raum umgehend in Schwärze.

Montag, 25. Februar 2013

STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (21)

Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...

"Wie, nur diese Nacht?", machte Tendra einen Schmollmund und schlug gespielt beleidig die Augen nieder.
"Für den Anfang", lachte er.
Die Angentin lächelte. "Und was wenn ich dafür Sorge, dass ihr euch wünscht die Nacht würde nie enden.", warf sie ihm einen vielsagenden Blick zu.
Währenddessen schritt er zu einer Anrichte und kehrte mit einer Karaffe tiefroten Weins zurück, naherte sich von halb schräg hinten und schenkte ihr ungefragt ein, sein Unterarm glitt dabei nur Milimeter von ihrer Schulter entfernt vorbei.
"Das... entscheide ich dann... spontan...", hauchte er mit samtener Stimme auf der anderen Seite seitlich gegen ihren Hals, so dass sein Atem warm darüber glitt und die feinen Härchen kitzelte.
Tendra schnurrte wohlig. "Hmmm, Spontanität macht die Sache erst richtig interessant.", hauchte sie.
Mit den Fingerspitzen der freien Hand streicht er fast berührungslos sie Seite ihres Halses hinab. "Du solltest dich stärken. Vorher!", haucht er die Andeutung eines Kusses hinter ihr Ohr und trat lächelnd zu seinem Platz, um sich ebenfalls einzuschenken. Die Karaffe stellte der Sith ab und blickte mit glühendem Blick zu ihr hinüber, während er sich setzte.

Tendra funkelte ihn an. In ihrem Blick lagen Erwartungen und Sehnsüchte, das kommende betreffend.
"Es muss sich noch zeigen, wer hier eine Stärkung benötigt.", schmunzelte sie und kostete ihren Wein.
Lord Vorn lächelt charmant und vielsagend. Er liebte es, wenn es auf diese Weise in ihr brodelte und ihn ein antwortendes Kribbeln durchwehte.
"Ich bin vorbereitet", schmunzelte der Sith. "Schließlich muss ich meiner nicht mehr ganz so heimatlosen Agentin mit ungeahnten Qualitäten noch demonstrieren, dass ihr Bett alles andere als zu klein ist."
Auch er griff nach dem Weinglas und nahm einen Schluck. Oberflächlich schien der Geschmack leicht und süß, sollte aber beim genaueren Nachschmecken eine leichte, herbe Schwere an den Seiten an den Seiten der Zunge zurücklassen, was für die Qualität dieser Sorte sprach.
"Der perfekte Tropfen, um einen in den Schlaf zu wiegen.", scherzte Tendra und prostete ihm zu.
"Ich bin gespannt.", lächelte sie worauf er ihr einen Das-werde-ich-übernehmen-Blick zuwarf.

Ein mattgrauer Droide tratt ein und räumt die Salatteller ab, während ein zweiter den nächsten Gang vor ihnen abstellt, drei gegeneinander gelehnte Flilet-Stücke hellen Fleisches, umzogen von einer mittelbraunen Soße, sowie helloranges und silbrig-grünes Gemüse.
"Und dann wäre da noch ein kleines, hm, Geschenk...", schmunzelt er und richtet seine Aufmerksamkeit auf den Teller vor sich.
Ihr Blick hellte sich auf, während sie das Essen betrachteted. "Ein Geschenk? Bin ich die letzten Tage nicht schon genug beschenkt worden?", schmunzelte sie ihn an und kostete genießend vom Fillet.
Er lächelte verspielt. “Es ist nicht diese Art von Geschenk“, schmunzelte er geheimnisvoll, tunkte ein Stück grünes Gemüse in die Soße und führte es zum Mund.
Sie musterte ihn einige Augenblicke und lächelte, bevor sie sich wieder ihrem Teller widmete. "Ach und was für ein Geschenk ist es dann?", fragte sie schließlich eher beiläufig und tat so, als würde sie das Essen und ihr Gastgeber mehr interessieren als irgendein Geschenk.
Er genoss die nächsten Sekunden sichtlich, in denen er ein Stück Fleisch zerteile und langsamer als nötig aß. Dann schob er das Datenpad zwischen sie beide und lächelte sie abwartend an. "Möchtest du raten?"
"Hmm, es wird sicher nicht der Kopf meiner Stiefmutter sein.", stieß sie ihre Gabel stärker als unbedingt nötig in eines der Fleischstücke.
"Ich hasse Ratespiele.", funkelte sie ihn an und ein raubtierhaftes Grinsen schlich sich auf ihre Züge.

Den ersten Teil überging er geflissentlich. "Ich habe mich entschieden, ein kleines bisschen mit meiner Lieblingsagentin zu teilen." Seine weiche Stimme stand in deutlichem Gegensatz zu seinem bösen Lächeln.
"Habt ihr das nicht schon vorher?", meinte sie keck und spielte damit höchstwahrscheinlich auf ihre gemeinsamen Bettgeschichten an.
"Die andere Art von Vergnügen", schnurrte er, wohl auch in Anbetracht der Anspielung. Das Essen schien für den Augenblick vergessen.
"Oh, wollt ihr etwa eine Trophähe mit mir teilen?", zerteilte sie ein Stück Gemüse und steckte es sich genüsslich in den Mund.
"Wenn mein Kätzchen Lust auf Spielzeug hat? Es mag zugegeben ein kleiner Tentakel der Beute sein. Nichtsdestotrotz - es ist ein Teil davon", sprach er fast leidenschaftlich, während er mit langsamen aber klaren Schnittens ein Filetstück regelrecht sezierte.
"So? Jetzt bin ich ein klitzekleines bisschen Neugierig. Muss ja eine besondere Trophähe sein. Mit Tentakeln sagt ihr?"
Tendra erschauderte sichtlich. "Klingt nicht besonders kuschelig.", grinste sie.
Lord Vorn lachte, sichtlich gut unterhalten. "Das war zwar eher sinnbildlich gemeint, aber ich vermute, sie hat tatsächlich welche."
Er spießte ein Stück Fleisch auf und kaute, zufrieden. "Oh, sie IST eine besondere Trophäe. Schließlich ist sie eine Chroin."

"Ein Reinblut!?", spuckte sie das Wort förmlich aus.
"Das ist in der Tat ein interessantes Ziel.", schien ihr Interesse nun endgültig geweckt, den Tendra legte ihr Besteck bei Seite, obwohl ihr Teller erst zur Hälfte geleert war.
Der Sith nickte. "Und eine ziemlich arrogante dazu. Viel spannender ist…", er ließ es sich regelrecht auf der Zunge zergehen, "sie ist die Großnichte Lord Chroins."
Lord Vorn hatte seinen Teller geleert, und faltete sie Finger ineinander.
"Aber die Chroins sind euer Hobby? Ich dachte was diese Familie angeht Teil ihr nicht gern?", schmunzelte die Agentin ihn an. Ohne seine Antwort abzuwarten fügte sie noch an: "Ich fühle mich geschmeichelt, mein Lord! Eine große Ehre und ich freue mich darauf!"
"Das sind sie", nickte er, wie der stolze Besitzer eines Sammlerstücks und erfreute sich an ihrer Reaktion. Wenn er auch nicht gedachte, Lord Chroin, seinen Sohn oder manch anderen der verbliebenen tragenden Äste des ausgedünnten Familienbaumes zu ‚teilen‘, so schien die sich bietende Gelegenheit bei dieser Reinblütigen geradezu prädestinier. "Eine Überlegung ganz im Sinne des… Vergnügens", erklärte er samtig und nicht unzweideutig.
Tendra griff nach ihrer Gabel und stach das verbleibende Filetstück auf ihrem Teller an und hob es nach oben. Dabei betrachtete sie es wie eine Trophähe.
"Wo wären wir nur, ohne unser Vergnügen.", biss sie genussvoll und wenig Damenhaft in das Stück Fleisch.
"Wir würden uns schrecklich langweilen und möglicherweise unsäglich trostlose Abhandlungen über Moral und Anstand verfassen.", erklärte er gespielt ernsthaft, lehnte sich zurück und griff nach seinem Weinglas.
"Moral und Anstand?", blickte sie ihn fragend an. "Das habe ich irgendwo schon einmal gehört?", wurde ihr Blick nachdenklich.
Nach einigen Sekunden zuckte sie jedoch mit den Schultern. "Ach verdammt, ich habs vergessen? Dann war es auch bestimmt nicht wichtig.", legte sie lächelnd das Stück Fleisch zurück auf den Teller, die Gabel darin stecken lassend, so wie ein Messer, das man tief in die Eingeweide einer Beute gestoßen hatte, um sich nun an dessen Ausbluten zu erfreuen.