Was bisher geschah ...
Teil 1 | Teil 2
Schnell stellte sich Ernüchterung ein. Die Computerstimme ratterte größtenteils zusammenhanglose und vor allem belanglose Fakten herrunter.
Die Augen der Hackerin formten sich zu Schlitzen und ihre Miene zeugte von Missfallen.
"Stop!", schnitt ihre rachige Stimme wie ein eisiges Messer durch den Redefluss des Navycomputers.
"Daten komprimieren und an mich übermitteln!", sausten auch schon ihre
Finger wieder über das Tastenfeld. Die Zigarette lose im Mundwinkel.
"Sokrates, bist du da?", nuschelte sie dabei.
"Natürlich! Wo soll ich den sonst sein?", erwiderte ihr umgehen eine
fast schon belustigte klingende, wohl modulierte Computerstimme.
Die Frau seufzte.
"Sei ein Schatz und kümmere dich um die eingehenden Daten. Aufbereitung
gemäß der Auftragsparameter. Ach und filtere den ganzen Beziehungsmüll
raus. Es interessiert mich reichlich wenig welche Tussi Harkov wo
flachgelegt hat und sobald dieses grenzdebile Navysystem alles geschickt
hat, sorge dafür, das niemand unseren Besuch bemerkt.
"Verstanden, Lys! Ich dachte du überraschst mich mal mit einer
richtigen Herausforderung.", war die knappe fast schon schnippige
Antwort. Dann nahm die KI ihre Arbeit auf.
Lyssa lehnte sich in mit einem leichten Grinsen auf den Lippen wieder in
ihrem Stuhl zurück, nahm einen tiefen Zug und blies die Rauchschaden
anschließend genüsslich gen Decke. Sie fand es niedlich, wenn Sokrates ihren Namen aus reiner Effizienz abkürzte. Ihre Augen schlossen sich träge, doch
ein leises Summen lies sie plötzlich hochfahren.
Zwei Handriffe folgten, die das Comsystem aktivierten
"Was ist los!?", schwang in ihrer Stimme eher Verärgerung, als Sorge mit.
"Aktivitäten am nahen Jumppoint! Sieht nach einem Freihändlerconvoi aus!
10 vielleicht 12 Schiffe. Schwer zu sagen auf die Distanz und ohne
aktive Sensoren, aber es sind definitiv zwei dicke Brocken dabei. Soll
ich die Beauty abflugbereit machen?", antwortete ihr eine raubeinige
Männerstimme.
Kurz huschte ihr Blick über die Anzeigen. "Nein! Wir brauchen noch 10
Minuten für den sicheren Datentransfer. So weit draußen ist der Download
aus dem Netz langsamer als eine Xi-Schnecke und da wir unentdeckt
bleiben wollen kannst du nochmal die Hälfte davon abziehen. Gib
bescheid, sobald sie etwas anderes machen als zum nächsten Sprungpunkt
zu fliegen."
"Verstanden, Süße! Ich halte die Augen offen.", erwiderte der Mann und dann
klickte es im Lautsprecher, als die Verbindung beendet wurde.
Lyssa überlegte fieberhaft was das zu bedeuten hatte. In diesem Sektor
gab es nicht viel von Interesse. Gerade das System in dem sie mit ihrem
Schiff eine Navigations und Kommunikationsboje des Imperiums für ihre
Zwecke angezapft hatten glänzte geradeso vor Tristes. Abseits des alten
Zentralgestirns gab es hier nur Felsen, stellaren Staub und zwei
offiziell kartierte Sprungpunkte, von denen nur einer zurück in die
Zivilisation führte. Der andere führte davon weg, mehr musste und wollte sie gar nicht wissen.
Nun das mochte nichts oder alles heißen. Es konnten Siedler oder
Prospektoren sein. Oder Wahnsinnige die den Handel mit den Vanduul
suchten. Es half nicht sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Das Imperium
war voller lebensmüder Verrückter. Wahrscheinlich hatte das alles
nichts zu bedeuten. Dennoch schwebte diese kleine Flotte wie ein
Damoklesschwert über ihrem Auftrag. Ein genauerer Blick, ein zufälliger
Sensorkontakt und sie würden sehr schnell, sehr ernste Probleme bekommen.
Im besten Fall würde man sie für lauernde Piraten halten, was die nur mäßig ausgestatteten Grenzmilitzen auf den Plan rufen würde. Im
schlimmsten Fall würde ein Trägerschlachtgruppe des Imperiums das System
abriegeln. Seit die Vanduul wieder aggressiv auf Beutezug gingen, war
das Militär übervorsichtig und geizte nicht mit Präsenz.
Lyssa murrte als ihr Glut ihrer Zigarette auf den Handrücken fiehl. Sie
schüttelte sie ab, nahm den Rest Kippe aus dem Mund und löschte den Stummel im Aschenbecher. Nun, sie
würden schwer zu fassen sein und im Navcom der Black Beaty war ihr Schlupfloch, ein inoffizieller Sprungpunkt aus dieser Einöde heraus, hinterlegt. Außerdem
konnte man einem Schiff der Constellation-Klasse nicht so leicht
beikommen und die Beauty war in den Genuss viele Schwarzmarktupgrades
gekommen. Sie waren sicher, redete sie sich immer wieder ein. Dennoch
blieb ein flaues Gefühl und wiederholt erhaschte sie sich dabei, den
Fortschrittsbalken der Datenübertragung grimmig anzustarren. Sie waren
schon viel zu lange hier!
Auf der abgewandten Seite des Systems und unbemerkt von allen verzerrte
sich kurz der Raum als 6 Schiffe in Zweiergruppen aus einem zweiten
offiziell noch unkartierten Sprungpunkt fielen.
"Dagger eins an Dagger-Staffel! In Zweiergruppen formieren und
ausschwärmen. Ihr habt eure Navpunkte. Beschränkt die Kommunikation auf
ein Minimum! Offiziell sind wir gar nicht hier!"
"Verstanden, Dagger eins!", folgte die Bestätigung der anderen Schiffe.
Während die Schiffe auseinander stoben rief der Staffelführer eine Karte des Systems auf.
"Wo steckst du, du kleine Datenzecke!", grummelte er dabei leise und überflog die infrage kommenden Punkte.
"Sir!? Haben sie etwas gesagt?", holte ihn die Stimme seines vor ihm sitzenden RIO aus den Grübelleien
"Nur laut gedacht, Janson. Navpunkt auf Sprungpunkt Alpha setzten! Gehen wir auf die Jagd!"
"Mit vergnügen!", erwiderte der junge Mann mit den asiatischen Gesichtszügen, grinsend und gab die Koordinaten ein.
Die Triebwerke der Cutlass flammten auf und Dagger 1 raste gefolgt von seinem Flügelmann auf das vorgegebene Ziel zu.
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Dienstag, 14. Oktober 2014
Freitag, 28. März 2014
Auf den Geschmack gekommen!
Falsch zugeordnete Zitate sind etwas, auf das mich Marc-Uwe Kling mit seinen Känguru-Manifest gebracht hat. Man ordnet einfach ein bekanntes Zitat einer anderen Person zu und erreicht so eine gänzlich andere Aussage.
Das ist stellenweise richtig witzig, doch leider sind die Kreationen des Herrn Kling endlich und so habe ich mich gestern Nachmittag im Zug mal selbst daran versucht. Vor allem Einsteinzitate scheinen fürs Erste sehr gut dafür geeignet zu sein, aber auch Marc Aurel liefert die ein oder andere gute Vorlage, um sich an die Thematik heranzuwagen.
Hier meine ersten Kreationen. Vielleicht wird ja ne Serie draus! Momentan braucht der Blog ja eh ein wenig frischen Wind. ^^
Das ist stellenweise richtig witzig, doch leider sind die Kreationen des Herrn Kling endlich und so habe ich mich gestern Nachmittag im Zug mal selbst daran versucht. Vor allem Einsteinzitate scheinen fürs Erste sehr gut dafür geeignet zu sein, aber auch Marc Aurel liefert die ein oder andere gute Vorlage, um sich an die Thematik heranzuwagen.
Hier meine ersten Kreationen. Vielleicht wird ja ne Serie draus! Momentan braucht der Blog ja eh ein wenig frischen Wind. ^^
"Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen."
Hannibal Lecter
"Geniale Menschen sind selten ordentlich, ordentliche selten genial."
Tine Wittler
"Meiner Meinung nach ist das Töten im Krieg keinen deut besser als gewöhnlicher Mord."
George W. Bush
"Nur Querköpfe ändern ihre Meinung nicht."
Macel Reich-Ranicki
"Das Geheimnis der Kreativität ist es, seine Quellen zu verstecken wissen."
Karl-Theodor zu Gutenberg
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Fun
Montag, 24. Februar 2014
In the Beginning .... (2)
Was bisher geschah ...
Die Frau zieht begierig an ihrer Zigarette, inhaliert genüsslich die Tabakdünste und entläßt den Rauch erst Sekunden später wieder durch die Nase, während die Computerstimme monoton Harkovs Lebenslauf wiedergibt.
Bisher war für ihre Ohren nur wenig neues geschweige den interessantes dabei und so lehnt sie sich etwas in ihrem Stuhl zurück, die Augen weiterhin geschlossen haltend. Die Erwähnung der feindseligen und allseits gefürchtetenen nomadischen Aliens läßt sie scheinbar völlig kalt. Mehr noch, auf einen unbeteiligten Beobachter würde sie fast gelangweilt wirken. Es scheint fast so, als wäre sie eingedöst, doch dies entspricht keineswegs den Tatsachen.
"Hier enden die offiziellen Aufzeichnungen der Imperialen Navy. Von da an taucht Harkovs Name nur noch in unregelmäßigen Abständen im Netz auf. Wünschen sie eine Schilderung seines weiteren Werdegangs?", unterbricht die Computerstimme ihren Bericht.
Die Frau öffnet die Augen und drückt den Zigarettenstummel achtlos auf der Lehne ihres Stuhls aus und schnippt ihn in den Raum. In ihren Augen funkelt es. Langsam vervollständigte sich das Bild.
"Ja! Berücksichtige ab hier auch Querverweise auf Einträge zu Konrad Artel und Cliona Haskins.", weist sie die KI mit rauchiger Stimme an. Mit einem kurzen Blick auf die laufenden Algorithmen überzeugt sie sich davon, dass alle Vorsichtsmaßnahmen und Aufzeichnungen ihren Dienst verrichten, bevor sie nach einer weiteren Zigarette greift, diese zwischen die Lippen klemmt und entzündet. Diesmal scheint sie durchaus interessierter den weiteren Ausführungen der elektronischen Stimme zu lauschen, die fast umgehend mit ihrem Bericht fortfährt.
Entgegen seiner illusorischen Hoffnungen war das Leben in der Minenkolonie hart, trist und von Entbehrung geprägt. Seine Mutter übernahm neben ihren beruflichen und familiären Pflichten nun auch noch die Funktion seiner Lehrerin. Sie versuchte ihrem Sohn den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, doch Sedrick floh in seine eigene kleine Welt, in der er angreifende Vanduul und Xi‘an zurückschlug und unbekannte Welten entdeckte. Oft begleitete er seinen Vater zum Dienst und lernte so viel über Überwachungstechnik und die Arbeit eines Sicherheitschefs, der mit der zunehmenden Minenarbeiterpopulation und stetigem Konfliktpotential auch nicht über zu wenig Arbeit klagen konnte.
Die Jahre krochen dahin und Sedrick fand sich schließlich damit ab, auf diesem Gesteinsbrocken zu versauern, bis er seine Volljährigkeit erreichte. Doch dann, am 24.12.2923, kamen die Vanduul.
Die Frau zieht begierig an ihrer Zigarette, inhaliert genüsslich die Tabakdünste und entläßt den Rauch erst Sekunden später wieder durch die Nase, während die Computerstimme monoton Harkovs Lebenslauf wiedergibt.
Bisher war für ihre Ohren nur wenig neues geschweige den interessantes dabei und so lehnt sie sich etwas in ihrem Stuhl zurück, die Augen weiterhin geschlossen haltend. Die Erwähnung der feindseligen und allseits gefürchtetenen nomadischen Aliens läßt sie scheinbar völlig kalt. Mehr noch, auf einen unbeteiligten Beobachter würde sie fast gelangweilt wirken. Es scheint fast so, als wäre sie eingedöst, doch dies entspricht keineswegs den Tatsachen.
Die zur Rettung entsendeten UEE-Schiffe konnten einige Tage später nur die Vernichtung der Minenkolonie vermerken. Große Teile der Ausrüstung und das geförderte Erz waren verschwunden. In einem wrackgeschossenen Transporter, einige tausend Klicks vom Planetoiden entfernt, fand man schließlich ein dutzend verängstigter Überlebender, unter denen sich auch der junge Harkov befand. Von den restlichen 600 Kolonisten, zu denen auch die Eltern Harkovs zählten, fehlte jede Spur. Eine Befragung der Überlebenden brachte keine tieferen Erkenntnisse über das Schicksal der restlichen Besatzung zu Tage und so wurden sie kurzerhand für Tod erklärt. Von diesem Vorfall erholte sich die K.A.M.C. nicht mehr. Schon zwei Jahre später wurde das Unternehmen von einer größeren Bergbaugesellschaft aufgekauft und umstrukturiert. Eine Entschädigungszahlung an die überlebenden Betroffenen und Hinterbliebene erfolgte nie. Heute erinnert nur noch Randnotizen in den Geschichtsbüchern an den AX-6793-Vorfall und die K.A.M.C.
Noch auf dem Rückflug in die Kernsysteme entschied sich Harkov für eine Karriere in der UEE-Navy, denn nur so erhoffte er sich Rache an den Vanduul nehmen zu können. Nachdem der Rekrutierung hinter ihm lag, erreichte er einige Wochen später, am 01.02.2924, als frisch gebackener Navyangehöriger die MacArthur Basis im Kilian System, um mit gerade mal 17 Jahren seine Ausbildung zum Piloten im Dienste des Imperiums anzutreten.
Harkovs militärischer Laufbahn sollte zunächst Tür und Tor offen stehen. Seine durch Rachegedanken motivierte Beharrlichkeit und der damit verbundene Ehrgeiz ließ ihn die Grundausbildung ohne Murren und mit ausgezeichneten Referenzen überstehen. Nach Ausbildungsabschluss trat es seinen Dienst als Jagdpilot auf der UES Intrepid an, auf der er sich seine Sporen verdiente. In seiner Akte sind 75 bestätigte Abschüsse und mehrere Belobigungen vermerkt. Allerdings waren es auf lange Zeit nie die Vanduul, gegen die er ins Feld zog, sondern meist Kriminelle oder aufmüpfige Grenzsysteme.
Dies änderte sich, als die Intrepid am 23. November 2929 zusammen mit dem Ausbildungsgeschwader HERION-1 nahe Bremen in einen Hinterhalt der Vanduul geriet. Die anfangs schwachen Verbände lockten die Schiffe in einen Kampf, zu dem jedoch zusätzliche Vanduulschiffe hinzustießen. Die Falle schnappte zu und das zweite Trägerschiff, die UES Stallion, sowie beide Begleitversorger wurden in den Kämpfen zerstört. Die UES Intrepid entkam zunächst, um dann aber erneut unter Feuer zu geraten. Nur wenige Besatzungsmitglieder entkamen diesem Inferno. Wie Harkov überlebte war lange Zeit als Verschlusssache deklariert und wurde erst Ende 2938 von der Flottensicherheit freigegeben.
Die Aufzeichnungen, die aus dem Wrack geborgen werden konnten, belegen, dass der Taktikoffizier Konrad Artel eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem Kapitain der Intrepid hatte. Artel hatte die Falle erwartet und zum Rückzug gedrängt. Als er der Brücke verwiesen werden sollte schlug er den Kommandanten nieder und floh. Eine Verfolgung wurde durch die einsetzenden Kämpfe eingestellt. Artel bestieg einen der Ausbildungsjäger, eine AS-1 Cutlass, und konnte elf Menschen vor dem Eintreffen der zweiten Vanduulwelle in Sicherheit bringen. Unter ihnen befand sich auch Harkov, der nach dem Rückzug sein Schiff bei einem Treffer in die Hangarbucht verloren hatte und dabei verletzt worden war. Nachdem Artel seine Passagiere auf Stanton III abgesetzt hatte, verschwand er.
Harkov und die anderen Überlebenden konnten vor der Untersuchungskommission keine Angaben über den Verbleib ihres Retters machen, sprachen sich jedoch geschlossen für eine Teilbegnadigung des Desserteurs aus. Fast schien es so, als wollten sie Artel decken. Man schrieb dieses wenig kooperative Verhalten den traumatischen Erlebnissen zu und daher verzichtete die Komission auf Akteneinträge bei allen Beteiligten
Harkov wurde nach seiner langwierigen Genesung als Staffelkommandant auf einen Träger der Bengal Klasse, die UES Saratoga, versetzt. Hier fand sein militärischer Aufstieg im August 2931 ein Ende, als ein Transportverband der Vanduul aufgespürt und angegriffen wurde. Harkov widersetzte sich dem Rückzugsbefehl, der dazu dienen sollte, die Hauptflotte der Vanduul ausfindig zu machen. Seine Staffel zerstörte eigenmächtig die zwei verbliebenen Transporter und deren Jägereskorte, zahlten dafür jedoch einen hohen Preis. Von Harkovs Piloten kehrten nur er und sein Flügelmann lebend zur UES Saratoga zurück. Als Reaktion auf diesen Verstoß degradierte ihn ein Tribunal und versetze ihn auf einen unbedeutenden Wachposten in der Nähe der Perry-Linie. Harkov, verbittert über dieses Urteil und den Verlust seiner Piloten, verließ aus freien Stücken den Militärdienst. Das Ende des Jahres 2931 markiert gleichzeitig das Ende seiner Karriere in der Imperialen Navy.
"Hier enden die offiziellen Aufzeichnungen der Imperialen Navy. Von da an taucht Harkovs Name nur noch in unregelmäßigen Abständen im Netz auf. Wünschen sie eine Schilderung seines weiteren Werdegangs?", unterbricht die Computerstimme ihren Bericht.
Die Frau öffnet die Augen und drückt den Zigarettenstummel achtlos auf der Lehne ihres Stuhls aus und schnippt ihn in den Raum. In ihren Augen funkelt es. Langsam vervollständigte sich das Bild.
"Ja! Berücksichtige ab hier auch Querverweise auf Einträge zu Konrad Artel und Cliona Haskins.", weist sie die KI mit rauchiger Stimme an. Mit einem kurzen Blick auf die laufenden Algorithmen überzeugt sie sich davon, dass alle Vorsichtsmaßnahmen und Aufzeichnungen ihren Dienst verrichten, bevor sie nach einer weiteren Zigarette greift, diese zwischen die Lippen klemmt und entzündet. Diesmal scheint sie durchaus interessierter den weiteren Ausführungen der elektronischen Stimme zu lauschen, die fast umgehend mit ihrem Bericht fortfährt.
abgelegt unter:
Aus meiner Feder,
I'am Citizen,
In the Beginning
Dienstag, 4. Februar 2014
In the Beginning .... (1)
Irgendwo in den Randgebieten des UEE Territoriums...
Der kleine Raum ist in Zwielicht gehüllt, das von den dutzenden Monitoren erzeugt wird. Die Luft ist rauchgeschwängert und in einem antiken Aschenbecher qualmen zahlreiche Zigarettenstummel. Schlanke Finger huschen über das projizierte Tastenfeld auf dem Tisch, während sich auf dem zentralen Bildschirm Fehlermeldungen häufen. Die Frau seufzt und nimmt einen tiefen Schluck aus der Tasse zu ihrer Rechten. Der Kaffee ist kalt und schmeckt fade, doch das scheint sie nicht im Geringsten zu stören, denn sie setzt ohne Umschweife ihre Arbeit fort.*** Zugriff auf THORN Firmendatenbank ***
*** Zugang verweigert ***
*** Authentifizierung erforderlich ***
*** Starte Backdoorprotokoll ***
Das Hackerprogramm arbeitet einige Sekunden, bevor der Bildschirm kurz flackert und ihr dann das Symbol des THORN-Konsortiums präsentiert. Allerdings ist das Symbol der Dreieinigkeit durch drei Stinkefinger ersetzt worden. Darunter prangert ein einzelner Satz.
*** Hier gibt es nichts zu sehen, Bürger! ;P ***
Ein schmales Lächeln huscht über die Züge der Frau. Sie mag Herrausforderungen und nun ist ihre Neugier erst recht geweckt. Ihre Dreadlocks wirbel wild umher als sie den Kopf in einer auflockernden Bewegung kreisen lässt, anschließend verschränkt sie ihre Hände ineinander und drückt sie von sich. Ihre Knöchel knacken hörbar, dann fliegen die Finger wieder über das Tastenfeld.
*** Zugriff auf UEE Militär-Datenbanken ***
*** Zugang verweigert ***
*** Authentifizierung erforderlich ****
Die Frau gibt darauf hin eine Abfolge verschiedener Masterpasswörter ein und nach einigen Minuten erhält sie tatsächlich Zugriff. Ein breites Grinsen entblößt eine Reihe vom Nikotin verfärbter, doch ansonsten gepflegter Zähne. "Guten Abend, Admiral!", begrüßt sie eine sonore elektronische Stimme. Kurz überzeugt sie sich, ob ihre Schutzmaßnahmen noch in Funktion sind, dann gibt sie ihre Suchanfrage ein
*** Lade Biographie Sedrick Harkov ***
"Wünschen sie einen tabellarische Abriss oder eine detaillierte verbale Schilderung des Werdegangs von Bürger Sedrick Harkov.", fragt der Computer emotionslos.
Die Unbekannte wählt die zweite Option und lehnt sich zurück, während die Akte geladen wird.
Sinnend nestelt sie eine Zigarette aus einem schmucklosen Etui, entzündet sie und schließt die vom Rauch geröteten Augen, als der Computer beginnt ihr die aufbereitete Akte vorzulesen.
Sedrick Harkov, einziges Kind von Katarina und Alexei Harkov, wurde am 18.05.2906 in London auf der Erde geboren. Die russischstämmige Familie hatte sehr unter der zunehmenden Verarmung der Gesellschaft zu kämpfen. Sein Vater, ein Versehrter UEE Veteran, bekam nur eine geringe Rente und litt zunehmend unter Depressionen, während seine Mutter als studierte Diplom-Geologin für die interstellare Bergbaugesellschaft K.A.M.C. (Keller Asteroid Mining Company) tätig war, jedoch dort als überqualifizierte Büroangestellte nur ein schlichtes Gehalt bezog. Die Harkovs waren somit zu einem einfachen Leben an der Grenze zwischen Arm und Reich gezwungen, immer den sozialen Abgrund vor Augen. Sedricks Kindheit und frühe Jugend war daher von der zunehmend größer werdenden sozialen Schere geprägt, unter der er als Angehöriger der Mittelschicht besonders zu leiden hatte, denn Gleichaltrige der anderen Schichten mieden ihn in derselben Weise. Harkov lernte dadurch zeitig seinen eigenen Weg zu gehen und entwickelte sich zunehmend zum rebellischen Einzelgänger, der seinen Eltern viel Ärger bereitete.
____________________________________Als die K.A.M.C. Anfang 2920 einen rohstoffreichen Irrläufer-Planetoiden mit der Bezeichnung AX-6793 in den Grenzgebieten erschloss und in Besitz nahm, ergriffen die Harkovs, trotz der wieder zunehmenden Vandulbedrohung, doch mit Aussicht auf eine hohe Prämie, die Chance und meldeten sich freiwillig für die erste Siedlerwelle, die zu der neu zu erschließenden Minenkolonie aufbrechen sollte. Tatsächlich bekam Katarina die Position der leitenden Geologin zugesprochen und Alexei wurde als Sicherheitschef für den Außenposten angestellt. Entgegen der Erwartung seiner Eltern sah Sedrick, dem das Leben auf Terra bisher wenig geschenkt hatte, seiner neuen Zukunft freudig entgegen, versprach er sich doch in seiner jugendlichen Fantasterei ein großes Abenteuer in den Randgebieten des UEE-Territoriums. Aber es sollte ein Alptraum werden, der das Leben des Jungen maßgeblich prägen sollte. ....
Und nun die Frage aller Fragen ...
MÖCHTET IHR mehr erfahren? xD
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In the Beginning
Freitag, 17. Januar 2014
Die Tränen von Nar Shaddaa
Manchmal kommen einem beim Rollenspiel in SWTOR die seltsamsten Einfälle und man fragt sich ... Verdammt, Star Wars bietet so viel, aber beim Entertainment gibt es außer Nutten, Saufen, Drogen und Max-Rebo-Cover-Gedächtnis-Bands nicht wirklich Auswahl (von singenden Ewoks will ich gar nicht reden ^^) und so füllt man das Universum selbst mit Lyrik, oder versucht es zumindest.
So wie letztens, wo mein Schmuggler plötzlich eine alte melancholische Raumfahrerweise zum Besten gab. Natürlich mit Text und von mir selbst auf die Schnelle handgestrickt.
Daher will ich sie euch natürlich auch nicht vorenthalten, ob ihr nun wollt oder nicht! ^^
Stellt euch einfach einen russischen Männerchor vor, der Seefahrerlieder singt ... oder so!
Vielleicht findet das ja sogar mal stimmlich seinen Weg zu Soundcloud. Wer weiß, wer weiß! ;)
Möge die Macht mit euch sein!
______________________
Für die Unwissenden ...
Nar Shaddaa ist der Sündenpful der Star Wars Galaxis, ein Ort an dem der Bär steppt und das meist auf Kosten anderer. ;)
So wie letztens, wo mein Schmuggler plötzlich eine alte melancholische Raumfahrerweise zum Besten gab. Natürlich mit Text und von mir selbst auf die Schnelle handgestrickt.
Daher will ich sie euch natürlich auch nicht vorenthalten, ob ihr nun wollt oder nicht! ^^
"Die Tränen von Nar Shaddaa"
Glänzend Juwel im Huttenraum,dazu existiert sogar eine Melodie, wenn auch nur in meinem Kopf. ^^
bis du jedes Sternfahrers Traum.
Sündenpfuhl, Ort süßer Freud,
voller Laster, nie bereut.
Refrain:
Ihr Tränen von Nar Shaddaa,
Bittersüß, doch voller Gewicht.
Ihr wart schon immer da,
auch wenn man sagt es gibt euch nicht.
Die Tränen von Nar Shaddaa,
vergossen vor der Galaxis Schwurgericht.
Für jetzt und für immer dar,
benetzten sie unser Angesicht.
Bist so schön und voller Schrecken,
Ort der Geburt so vieler Recken.
Müßiggang, der Credits Gewicht,
hält man über dich Gericht.
Refrain: ...
Rastlos treibt es uns hinfort,
weg von diesem strahlend Ort.
Tief hinein ins dunkle Meer,
auf der Jagd nach Ruhm und Ehr.
Refrain: ...
Suchen Glück an der Galaxis Rand,
saufen uns um den Verstand.
Leben in den Tag hinein,
verblendet von so süßem Schein.
Refrain: ...
Verloren in der Weiten All,
hören wir euren leisen Hall.
Ruft uns zurück zu eurer Quell,
spendet Licht, so strahlend hell.
Refrain: ...
Glänzend Juwel im Huttenraum,
bis du jedes Sternfahrers Traum.
Sichrer Hafen, Ort großer Not,
gibst du uns unser täglich Brot.
Sie führen uns zu dir zurück,
schenken uns Leid, schenken uns Glück.
Refrain:
Die Tränen von Nar Shaddaa,
bittersüß, doch voller Gewicht.
Sie waren schon immer da,
auch wenn man sagt es gibt sie nicht.
Die Tränen von Nar Shaddaa,
sie waren schon immer ...
sie waren schon immer ...
sie waren schon immer da!
Die Tränen von Nar Shaddaa.
HMF, 16.01.14
Stellt euch einfach einen russischen Männerchor vor, der Seefahrerlieder singt ... oder so!
Vielleicht findet das ja sogar mal stimmlich seinen Weg zu Soundcloud. Wer weiß, wer weiß! ;)
Möge die Macht mit euch sein!
______________________
Für die Unwissenden ...
Nar Shaddaa ist der Sündenpful der Star Wars Galaxis, ein Ort an dem der Bär steppt und das meist auf Kosten anderer. ;)
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Star Wars
Dienstag, 26. November 2013
Das Batallion für die Ohren
Jay vom Nachtwind-Team hat sich mein vorangegangenes Posting sowie einen bei ihm im Blog verdienten Challengepoints buchstäblich zu Herzen genommen und unaufgefordert einen meiner Lieblingstexte hier im Blog vertont.
Danke dafür! Mir fehlen noch immer die passenden Worte. Meiner Meinung nach wurde die Stimmung des Textes ziemlich gut getroffen, doch hört selbst ...
Danke dafür! Mir fehlen noch immer die passenden Worte. Meiner Meinung nach wurde die Stimmung des Textes ziemlich gut getroffen, doch hört selbst ...
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Bleistift-Battalion,
Gedanken
Dienstag, 1. Oktober 2013
Meine fünf goldenen Regeln des Rollenspiels
Die Zeitzeugin hat hier zum Mitmachen aufgerufen und nach Tipps fürs Rollenspiel gefragt.
Da ich dieses Hobby seit geraume Zeit für mich entdeckt habe (nicht das was ihr jetzt wieder denkt, ihr Ferkel), möchte ich an dieser Stelle mal meine fünf wichtigsten Verhaltensregeln zum Besten geben.
Alles unter der Prämisse - Rollenspiel sollte allen Beteiligten Spaß machen und konsequent sein.
Regel 1
Da ich dieses Hobby seit geraume Zeit für mich entdeckt habe (nicht das was ihr jetzt wieder denkt, ihr Ferkel), möchte ich an dieser Stelle mal meine fünf wichtigsten Verhaltensregeln zum Besten geben.
Alles unter der Prämisse - Rollenspiel sollte allen Beteiligten Spaß machen und konsequent sein.
Regel 1
- Führe dich ooc (out of charakter) nicht auf wie die Axt im Walde, den Rollenspiel lebt vom Miteinander. Das gilt auch fürs Konflikt-RP. IC ist das jedoch durchaus tragbar, wenn es zum Charakterkonzep passt und man das Echo unbedingt heraufbeschwören will.
- Mach dich mit der Lore vertraut, reite sie jedoch nicht zu schanden. Es ist eine Sache wenn Spieler gewisse Dinge im Rahmen der Lore frei interpretieren weil Hintergrundinformationen fehlen und eine andere die Auelfe mit der Laserpistole rigeros zu ignorieren. Sei dir in diesem Zusammenhang bei der Charaktererstellung bewusst, dass Snowflakes (Ausnahmecharaktere und typische Mary Sues) zwar möglich sind, doch unter den glühenden Blicken anderer RPler ggf. schmelzen können. Die 18 jährige Erzmagierin die schon als Säugling ihren ersten Dämon getötet hat würde auch von mir belächelt werden. Ja ihr Harry Potters und Anakin Skywalkers ich rede mit euch! :P
- Bleibe deinem Charakter und seinem Konzept treu. Veränderungen sind okay, doch sie sollten nachvollziehbar sein.
- Vermeide Power RP, den es stinkt! Hier steht wieder das Miteinander und Konsequenz im Vordergrund. Dein Gegenüber muss die Gelegenheit bekommen zu reagieren und darf nicht außen vor gelassen werden. Emotes wie - "Paul Riesenschlüpfer hebt blitzschnell seine Armbrust und schießt Klaus Armesau in den Kopf." - sind ein absolutes no go, den sie berauben den Mitspieler einer Reaktionsmöglichkeit. Besser - "Paul Riesenschlüpfer hebt blitzschnell seine Armbrust und versucht Klaus Armesau in den Kopf zu schießen.". Hier liegt der Teufel im Detail.
- Sei dir immer der Risiken bewusst, wenn du mit dem Feuer spielst. Der Charaktertot gehört schließlich zum Rollenspiel dazu.
abgelegt unter:
Äste und Co.,
Aus meiner Feder,
Fun,
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Donnerstag, 5. September 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby... (29)
Was bisher geschah ...
Der Raum war erstaunlich groß und bot übliches Trainingsgerät, neben einer großen Matte im Zentrum ließ die Einrichtung darauf schließen, voranging auf das Trainieren unbewaffneten Nahkampfes ausgerichtet zu sein. An der Wand links der Tür standen mehrere Bänke, auf die der Zabrak einladend deutete und sich dann selbst setzte.
Die Agentin nahm den Raum genauestens in Augenschein und hmte anerkennend. Dann folgte sie enttäuscht seufzend seiner Aufforderung.
"Schade!", murrte sie. "Und das Doktorchen ist wirklich so ein scharfer Hund?", schien sie angesichts der vorerst nicht stattfinden Trainingseinheit sichtlich enttäuscht.
Arsani nickte. "Zudem wünscht Lord Vorn eure Genesung. Es wäre unklug dem zuwiderzuhandeln.", meinte er ruhig.
Tendra nickte verstehend und sie zeigte sich erstaunlich einsichtig. "Kennst du eine andere Methode zum Dampf ablassen?", fragte sie im Plauderton, musterte dabei jedoch lächelnd seinen Körper von Kopf bis Fuß.
"Ich kenne keine, die ich euch anbieten würde", lächelte er, hielt die Haltung angespannt, die Hände lose verschränkt, eine entspannte Geste die dennoch nicht verhehlte, dass er recht ansehnlich gebaut war. Für einen Zabrak zumindest. "Diese Frage solltet ihr euch aufheben, für später", schenkte er ihr ein Lächeln, was sogar ernst gemeint sein mochte.
Der Raum war erstaunlich groß und bot übliches Trainingsgerät, neben einer großen Matte im Zentrum ließ die Einrichtung darauf schließen, voranging auf das Trainieren unbewaffneten Nahkampfes ausgerichtet zu sein. An der Wand links der Tür standen mehrere Bänke, auf die der Zabrak einladend deutete und sich dann selbst setzte.
Die Agentin nahm den Raum genauestens in Augenschein und hmte anerkennend. Dann folgte sie enttäuscht seufzend seiner Aufforderung.
"Schade!", murrte sie. "Und das Doktorchen ist wirklich so ein scharfer Hund?", schien sie angesichts der vorerst nicht stattfinden Trainingseinheit sichtlich enttäuscht.
Arsani nickte. "Zudem wünscht Lord Vorn eure Genesung. Es wäre unklug dem zuwiderzuhandeln.", meinte er ruhig.
Tendra nickte verstehend und sie zeigte sich erstaunlich einsichtig. "Kennst du eine andere Methode zum Dampf ablassen?", fragte sie im Plauderton, musterte dabei jedoch lächelnd seinen Körper von Kopf bis Fuß.
"Ich kenne keine, die ich euch anbieten würde", lächelte er, hielt die Haltung angespannt, die Hände lose verschränkt, eine entspannte Geste die dennoch nicht verhehlte, dass er recht ansehnlich gebaut war. Für einen Zabrak zumindest. "Diese Frage solltet ihr euch aufheben, für später", schenkte er ihr ein Lächeln, was sogar ernst gemeint sein mochte.
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Jeder braucht ein Hobby,
Star Wars
Mittwoch, 21. August 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (27)
Was bisher geschah ...
Nachdem Lord Vorn ihre Räumlichkeiten verlassen hatte, räkelte sich Tendra noch einige Minuten in dem geräumigen Bett. Ein wohliger Schauer durchlief sie, als sie an die vergangenen Stunden zurück dachte. Ja, an diese Art von Beziehung konnte sie sich durchaus gewöhnen.
Einige Zeit später trat sie in ein Handtuch gewickelt aus der Nasszelle, setzte sich im Schneidersitz vor die Holoeinheit, loggte sich ein und wählte eine Frequenz, die sie schon lange nicht mehr kontaktiert hatte.
Einige Lichtjahre entfernt herrschte Nacht an Bord des kleinen Schiffes, dass durch den Hyperraum einem unbekannten Ziel entgegenjagde.
Die junge Frau Anfang 20 corellianischer Abstammung murrte, als das Holokomm sie aus dem Dämmerzustand ihrer Wache riss. Eine Diode ihres Corteximplantates blinkte, als die Verbindung zum Holonet unterbrochen wurde. Kurz überlegte sie den Anruf zu ignorieren, doch dann fiel ihr Blick auf Absender und Herkunftsort der Übertragung.
Für Augenblicke zog sie in Erwägung Farn hinzuzuziehen, doch ihr Lebensgefährte und Partner brauchte den Schlaf. Ihr kürzliches Zusammentreffen mit diesem mandalorianischen Kopfgeldjäger auf Manaan hätte ihm beinahe das Leben gekostet. Sie lächelte dünn, als sie an den überheblichen 'Anfänger' dachte, der sich so sehr auf seine überlegene Ausrüstung verlassen hatte. Ein Fehler den ein Kriegsveteran wie Farn zu nutzen gewusst hatte.
Nachdem Lord Vorn ihre Räumlichkeiten verlassen hatte, räkelte sich Tendra noch einige Minuten in dem geräumigen Bett. Ein wohliger Schauer durchlief sie, als sie an die vergangenen Stunden zurück dachte. Ja, an diese Art von Beziehung konnte sie sich durchaus gewöhnen.
Einige Zeit später trat sie in ein Handtuch gewickelt aus der Nasszelle, setzte sich im Schneidersitz vor die Holoeinheit, loggte sich ein und wählte eine Frequenz, die sie schon lange nicht mehr kontaktiert hatte.
Einige Lichtjahre entfernt herrschte Nacht an Bord des kleinen Schiffes, dass durch den Hyperraum einem unbekannten Ziel entgegenjagde.
Die junge Frau Anfang 20 corellianischer Abstammung murrte, als das Holokomm sie aus dem Dämmerzustand ihrer Wache riss. Eine Diode ihres Corteximplantates blinkte, als die Verbindung zum Holonet unterbrochen wurde. Kurz überlegte sie den Anruf zu ignorieren, doch dann fiel ihr Blick auf Absender und Herkunftsort der Übertragung.
Für Augenblicke zog sie in Erwägung Farn hinzuzuziehen, doch ihr Lebensgefährte und Partner brauchte den Schlaf. Ihr kürzliches Zusammentreffen mit diesem mandalorianischen Kopfgeldjäger auf Manaan hätte ihm beinahe das Leben gekostet. Sie lächelte dünn, als sie an den überheblichen 'Anfänger' dachte, der sich so sehr auf seine überlegene Ausrüstung verlassen hatte. Ein Fehler den ein Kriegsveteran wie Farn zu nutzen gewusst hatte.
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Star Wars
Dienstag, 20. August 2013
Vorsicht ... tropft!
Einmal im Jahr, dreht man die Stopuhr zurück.
Einmal im Jahr, gehört der Tag dir am Stück!
Einmal im Jahr, jährt sich der Moment deiner Geburt.
Einmal im Jahr, dass die ganze Familie spurt.
Einmal im Jahr, gibt es Geschenke nur für dich!
Einmal im Jahr, rückst du ins Rampenlicht.
Einmal im Jahr wirst du überhäuft mit netten Worten.
Einmal im Jahr gibts für dich Kerzen auf Torten.
Heute nun ist es wieder so weit.
Doch lass dir sagen, wir lieben dich zu jeder Zeit!
HMF, 19.08.2013
Alles Gute zum Ehrentag, liebste Imperette! Dein Imperator und die zwei Thronerben.
Hört ihr es!? Die Massen können sich mit dem Jubel kaum zurückhalten und daher ernenne ich den heutigen Tag zum universumweiten Feiertag! Das ist ein Befehl! ;)
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Donnerstag, 11. Juli 2013
Reigen der Liebenden
Warm lacht es auf uns hernieder,
unsere Herzen tun es kund.
Unsre Gedanken immer wieder,
geschenkt dem Andren zu jeder Stund.
Gemeinsam im Wind des Schicksals leben,
am Nektar der Liebe glücklich uns laben.
Stellen wir uns selbst Stürmen entgegen,
im Wissen was wir am Andren haben.
Unser Tanz mal ruhig mal schnell,
freudig unter des Himmels Zelt.
Unser Glück es leuchtet hell,
führt uns in eine bessre Welt.
Aus Liebe geboren.
Sommerblume und Schmetterling,
für immer vereint!
HMF, 11.07.2013
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Montag, 24. Juni 2013
Entdecker
Die Stimme belegt vom Smog gequält,
eine glückliche Fügung, vom Schicksal erwählt.
Wir schreiten hinein in Hallen aus Stahl,
künstliche Luft sie lindert der Körper Qual.
Die Gurte schnüren tief in unsere Haut,
wir trotzen den Schmerzen, geben keinen Laut.
Ein Blick auf das, was hinter uns liegt,
die letzten Zweifel von Hoffnung besiegt.
Wie ein Pfeil schießen wir dem Himmel entgegen,
sind Pioniere für ein zukünftiges, besseres Leben.
Opfern uns auf, tun es nicht für Geld,
unser Ziel, liegt in der Ferne, eine neue Welt.
Helden und Visionäre in einer Person,
trachten wir nicht nach der Menschheit Lohn.
Der Weg ungewiss, gefährlich unser Streben,
doch ohne uns ist das Ende gegeben.
Eine bessere Welt gesucht im Wettlauf nach Frieden,
als Entdecker durch des Meer der Sterne wir fliegen.
Der Sprung ins Unbekannte, geplant von langer Hand,
wir suchen das rettende, neue Land.
HMF, 24.06.2013
***
Mein Beitrag zur Blogchallenge des Nachtwinds.
Passt gerade ungemein gut in meine Grundstimmung. ;)
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I'am Citizen
Dienstag, 18. Juni 2013
A little bit of summer
37 Grad und es wird nicht kühler
Das geht mir so gigantisch auf den Fühler.
Manchmal denk ich, das Wetter hat ne Macke,
In meinem Büro bekomme ich glatt ne Hacke.
Schweiß fließt hier in endlosen Bahnen,
brennt in den Augen, kein Wind bläht die Fahnen.
Die Rechner surren und schreien prima,
wir tragen munter bei zum Tropenklima!
Zwei Stockwerke tiefer lockt die kalte Verheißung,
Eis zum Mittag, zum Kühlen der natürlichen Heizung.
Die Linderung schwach, nur von kurzer Dauer,
Scheiß aufs Hochwasser, wo bleibt der nächste Schauer!?
Drinnen ist draußen, draußen ist drinnen.
da lob ich mir die Temperaturen bei den Finnen.
Ich bin verzweifelt, die Hitze ein Fluch,
mir bleibt nur der Griff zum Badetuch.
Schnell noch gepackt, den gelben Held,
die Jungs haben ihn schon bereit gestellt.
Ich mach jetzt Schluss und springe, Juchhe,
in den imperialen Pool aus PVC!
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Fun
Montag, 15. April 2013
Countdown
Keine Kontrolle!
Kalter Schweiß!
Zerrissen zwischen Vorfreude und Panik!
Die Welt von oben sehen, oder besser die Augen geschlossen halten?
Noch 5 Mal schlafen ...
... oder es zumindest versuchen!
Zum Glück geht es nur dem großen Thronerben so! ;)
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Neues von den Thronfolgern
Sonntag, 17. März 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (25)
Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...
In seinem Quartier angekommen verharrte Lord Vorn zunächst einige Minuten im Dunkeln, nachdenkend. Schließlich machte er in einer Ecke des Raumes Licht, brachte seine Robe in Ordnung, drapierte Sitz und Falten Millimeter genau. Kurz betrachtete der Sith seine Erscheinung in einem Spiegel, nickte zufrieden. Er hatte gehofft, es noch einige Stunden hinauszuscheiben, doch wie es schien, war es höchste Zeit, seinen Meister zu informieren. Trotzdem seine Anweisungen eigentlich anders lautenden, schien stillhalten momentan auch kein guter Weg. Wie auch immer wüsste der Dunkle vermutlich eh schon das meiste, wie stets. Ungern würde er unnütz einen Tadel provozieren…
Er knurrte leise, als er sich um eine demutsvolle Haltung bemühte, zum Holotisch schritt die entsprechenden Eingaben machte und abwartend niederkniete.
Es dauerte einige Minuten bis das vertraute technologisch verfälschte Abbild seines Meisters erschien.
"Hand, hatte ich euch nicht befohlen, euch bedeckt zu halten bis ich mich bei euch melde.", überging das Hologramm jede Begrüßungsfloskel und seine Stimme war erfüllt von Kälte und missfallen über diese Eigenmächtigkeit.
Ein eisiger Schauer durchlief den Lord, wie jedes mal, wenn sein Meister sprach. Doch bemühte er sich um eine untergeben-neutrale Miene. Und so besann er sich auf seine Stärke, sprach fest und ohne Zögern. Und selbstverständlich mit der angemessenen Reue und Demut. 'Ihn' zu verärgern wäre mehr als eine Gratwanderung.
"Verzeiht, Meister!"
Kurz wertete er die Balance seines Tonfalls und entschied, es sei passend zwischen, weder zu schwach, noch zu unverschämt. Sein Herz raste. "Ich zweifle nicht daran, dass ihr über die laufenden Geschehnisse umfassend unterrichtet seid." Eine logische Annahme, war dies doch stets so. Dennoch. "Doch kann ich nicht umhin, eine ...Bitte an euch zu richten." Er hielt die Luft an. Zu verwegen? Andererseits schätzte sein Meister ihn wegen seiner Qualitäten.
Der Dunkle machte eine herrische Geste und drückte damit nochmals sein Missfallen aus.
"Spart euch eure Heucheleien für Darth Kairya und euer Hauskätzchen auf. Meine Zeit ist knapp bemessen, also formuliert eure Frage! Danach werde ich entscheiden, ob eure Kontaktaufnahme gerechtfertigt war, Hand."
Der Ton in der Stimme war noch schneidender und ungehaltener als zuvor und der letzte Satz war Drohung und Verspechen in einem. Das Leben des Lords hing gerade an einem seidenen Faden.
Sein Magen krampfte sich zusammen, war er sich der Stimmung seines Herrn nur zu bewusst. Doch gleichzeitig straffte sich seine Haltung, ärgerlich, ob der Herabstufung flammte Zorn in ihm. Eine leise Stimme mahnte ihn zur Vorsicht, doch fuhr er selbstsicher fort. "Ich wünsche, dass ihr mich das Kopfgeld auf 'diese' Jedi streichen lasst."
Sein Herr musterte ihn eindringlich. Endlos erscheinende Sekunden des Schweigens verstrichen bevor das Hologramm zu lachen begann. Es war jedoch eine freudlose, boshafte Geste.
"Habt ihr es also herausgefunden!", war es mehr eine Feststellung, als eine Frage.
"Tut was ihr für richtig haltet, doch sorgt dafür, dass die Gilde der Kopfgeldjäger entschädigt wird. Und wagt euch nicht dafür etwas anderes, als eure eigenen Mittel zu verwenden.", knurrte das Hologramm.
Einen Moment hatte er das Gefühl, sein Nackenhaar stelle sich auf, bei dem Geräusch, was sein Herr für ein Lachen hielt. Seinem zornig aufflammenden Ich – er hatte es gewusst! – hielt sein sachliches Ich den Spiegel vor – Sag nicht, dich überrascht das wirklich.
"Natürlich, Meister", erwiderte er ruhig, ehrerbietig - und tatsächlich ehrlich – und neigte seinen Kopf tiefer.
Das Hologramm schnaubte abfällig.
"Hütet euch davor, euer familiäres Hobby zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Bisher habe ich euch diese kleine Freiheit gestattet, doch wenn mir zu Ohren kommt, dass ihr euch zu sehr auf Nebensächlichkeiten versteift, werde ich Maßnahmen ergreifen. Wie steht es um den Ersatz für die verlorenen Agenten auf Tatooine?", wechselte der Dunkle unerwartet das Thema.
Er nickte knapp ob des Tadels, ließ sich die Überraschung um den Themenwechsel nicht anmerken. Trotz aller Zerstreuung war er nicht untätig gewesen.
„Zwei vielversprechende Kandidaten, Herr.“ Sein Tonfall machte klar, dass es mehr gegeben hatte, diese jedoch gescheitert waren.
"Nur zwei! Wenn ich mich recht erinnere habt ihr mehr als zwei Agenten verloren!?", war die drohend lauernde Antwort bevor sein Ton milder wurde.
"Euer Streben nach Perfektion ist bewundernswert, Hand, doch solltet ihr auch die Zeit nicht aus den Augen verlieren. Bald werdet ihr genügend Auswahl haben. Jetzt wo der imperiale Geheimdienst aufgelöst wurde, wird mein eigenes Netzwerk diese Funktion ausfüllen.", klang es verheißungsvoll durch den Raum.
Erneut durchlief ihn ein Schauer, sowohl ob des erneuten Tadels, als auch ob des Lobes.
"Diese zwei haben sich in ersten Projekten bewiesen. Die anderen werden sich als würdig erweisen oder dabei sterben", nickte er. Das Erstaunen über diese Offenbarung verbarg er gut. Offenbar griffen sie schneller höher, als er vermutet hatte.
"Kümmert euch bis dahin weiter um Darth Kairya und ihre Stieftochter."
"Natürlich, Herr." Es wunderte ihn nicht, dass er bei aller sonstigen Abneigung in diesem Moment die Ergebenheit tatsächlich erst meinte. Der Dunkle war... berauschend.
"Hand, alles entwickelt sich wie geplant. Bald schon werden wir offen vor den Sith wandeln und das Imperium in eine neue Ordnung führen. Ich setzte große Erwartungen in euch. Enttäuscht sie nicht!", Klang wieder eine unterschwellige Drohung mit, bevor das Hologramm zerfaserte, als der Dunkle die Verbindung beendete.
Der Sith verharrte weitere Sekunden in der Haltung, ließ das Erfahrene und die Worte seines Herren in sich nachklingen. Hart doch langsam hämmerte sein Puls, wusch den verschwommenen Eindruck von Furcht beiseite, über den er sich ärgerte.
Er überlegte einen Moment, ob er sich bei - oder eher mit - Tendra abreagieren sollte, entschied dich doch dagegen. Es wäre kein Vergnügen in seiner derzeitigen Stimmung. Außerdem hatte er ein dringendes, möglicherweise unangenehmes Gespräch mit seinem Kontakt bei der Kopfgeldjägergilde zu führen.
In seinem Quartier angekommen verharrte Lord Vorn zunächst einige Minuten im Dunkeln, nachdenkend. Schließlich machte er in einer Ecke des Raumes Licht, brachte seine Robe in Ordnung, drapierte Sitz und Falten Millimeter genau. Kurz betrachtete der Sith seine Erscheinung in einem Spiegel, nickte zufrieden. Er hatte gehofft, es noch einige Stunden hinauszuscheiben, doch wie es schien, war es höchste Zeit, seinen Meister zu informieren. Trotzdem seine Anweisungen eigentlich anders lautenden, schien stillhalten momentan auch kein guter Weg. Wie auch immer wüsste der Dunkle vermutlich eh schon das meiste, wie stets. Ungern würde er unnütz einen Tadel provozieren…
Er knurrte leise, als er sich um eine demutsvolle Haltung bemühte, zum Holotisch schritt die entsprechenden Eingaben machte und abwartend niederkniete.
Es dauerte einige Minuten bis das vertraute technologisch verfälschte Abbild seines Meisters erschien.
"Hand, hatte ich euch nicht befohlen, euch bedeckt zu halten bis ich mich bei euch melde.", überging das Hologramm jede Begrüßungsfloskel und seine Stimme war erfüllt von Kälte und missfallen über diese Eigenmächtigkeit.
Ein eisiger Schauer durchlief den Lord, wie jedes mal, wenn sein Meister sprach. Doch bemühte er sich um eine untergeben-neutrale Miene. Und so besann er sich auf seine Stärke, sprach fest und ohne Zögern. Und selbstverständlich mit der angemessenen Reue und Demut. 'Ihn' zu verärgern wäre mehr als eine Gratwanderung.
"Verzeiht, Meister!"
Kurz wertete er die Balance seines Tonfalls und entschied, es sei passend zwischen, weder zu schwach, noch zu unverschämt. Sein Herz raste. "Ich zweifle nicht daran, dass ihr über die laufenden Geschehnisse umfassend unterrichtet seid." Eine logische Annahme, war dies doch stets so. Dennoch. "Doch kann ich nicht umhin, eine ...Bitte an euch zu richten." Er hielt die Luft an. Zu verwegen? Andererseits schätzte sein Meister ihn wegen seiner Qualitäten.
Der Dunkle machte eine herrische Geste und drückte damit nochmals sein Missfallen aus.
"Spart euch eure Heucheleien für Darth Kairya und euer Hauskätzchen auf. Meine Zeit ist knapp bemessen, also formuliert eure Frage! Danach werde ich entscheiden, ob eure Kontaktaufnahme gerechtfertigt war, Hand."
Der Ton in der Stimme war noch schneidender und ungehaltener als zuvor und der letzte Satz war Drohung und Verspechen in einem. Das Leben des Lords hing gerade an einem seidenen Faden.
Sein Magen krampfte sich zusammen, war er sich der Stimmung seines Herrn nur zu bewusst. Doch gleichzeitig straffte sich seine Haltung, ärgerlich, ob der Herabstufung flammte Zorn in ihm. Eine leise Stimme mahnte ihn zur Vorsicht, doch fuhr er selbstsicher fort. "Ich wünsche, dass ihr mich das Kopfgeld auf 'diese' Jedi streichen lasst."
Sein Herr musterte ihn eindringlich. Endlos erscheinende Sekunden des Schweigens verstrichen bevor das Hologramm zu lachen begann. Es war jedoch eine freudlose, boshafte Geste.
"Habt ihr es also herausgefunden!", war es mehr eine Feststellung, als eine Frage.
"Tut was ihr für richtig haltet, doch sorgt dafür, dass die Gilde der Kopfgeldjäger entschädigt wird. Und wagt euch nicht dafür etwas anderes, als eure eigenen Mittel zu verwenden.", knurrte das Hologramm.
Einen Moment hatte er das Gefühl, sein Nackenhaar stelle sich auf, bei dem Geräusch, was sein Herr für ein Lachen hielt. Seinem zornig aufflammenden Ich – er hatte es gewusst! – hielt sein sachliches Ich den Spiegel vor – Sag nicht, dich überrascht das wirklich.
"Natürlich, Meister", erwiderte er ruhig, ehrerbietig - und tatsächlich ehrlich – und neigte seinen Kopf tiefer.
Das Hologramm schnaubte abfällig.
"Hütet euch davor, euer familiäres Hobby zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Bisher habe ich euch diese kleine Freiheit gestattet, doch wenn mir zu Ohren kommt, dass ihr euch zu sehr auf Nebensächlichkeiten versteift, werde ich Maßnahmen ergreifen. Wie steht es um den Ersatz für die verlorenen Agenten auf Tatooine?", wechselte der Dunkle unerwartet das Thema.
Er nickte knapp ob des Tadels, ließ sich die Überraschung um den Themenwechsel nicht anmerken. Trotz aller Zerstreuung war er nicht untätig gewesen.
„Zwei vielversprechende Kandidaten, Herr.“ Sein Tonfall machte klar, dass es mehr gegeben hatte, diese jedoch gescheitert waren.
"Nur zwei! Wenn ich mich recht erinnere habt ihr mehr als zwei Agenten verloren!?", war die drohend lauernde Antwort bevor sein Ton milder wurde.
"Euer Streben nach Perfektion ist bewundernswert, Hand, doch solltet ihr auch die Zeit nicht aus den Augen verlieren. Bald werdet ihr genügend Auswahl haben. Jetzt wo der imperiale Geheimdienst aufgelöst wurde, wird mein eigenes Netzwerk diese Funktion ausfüllen.", klang es verheißungsvoll durch den Raum.
Erneut durchlief ihn ein Schauer, sowohl ob des erneuten Tadels, als auch ob des Lobes.
"Diese zwei haben sich in ersten Projekten bewiesen. Die anderen werden sich als würdig erweisen oder dabei sterben", nickte er. Das Erstaunen über diese Offenbarung verbarg er gut. Offenbar griffen sie schneller höher, als er vermutet hatte.
"Kümmert euch bis dahin weiter um Darth Kairya und ihre Stieftochter."
"Natürlich, Herr." Es wunderte ihn nicht, dass er bei aller sonstigen Abneigung in diesem Moment die Ergebenheit tatsächlich erst meinte. Der Dunkle war... berauschend.
"Hand, alles entwickelt sich wie geplant. Bald schon werden wir offen vor den Sith wandeln und das Imperium in eine neue Ordnung führen. Ich setzte große Erwartungen in euch. Enttäuscht sie nicht!", Klang wieder eine unterschwellige Drohung mit, bevor das Hologramm zerfaserte, als der Dunkle die Verbindung beendete.
Der Sith verharrte weitere Sekunden in der Haltung, ließ das Erfahrene und die Worte seines Herren in sich nachklingen. Hart doch langsam hämmerte sein Puls, wusch den verschwommenen Eindruck von Furcht beiseite, über den er sich ärgerte.
Er überlegte einen Moment, ob er sich bei - oder eher mit - Tendra abreagieren sollte, entschied dich doch dagegen. Es wäre kein Vergnügen in seiner derzeitigen Stimmung. Außerdem hatte er ein dringendes, möglicherweise unangenehmes Gespräch mit seinem Kontakt bei der Kopfgeldjägergilde zu führen.
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Star Wars
Montag, 4. März 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (23)
Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...
Geraume Zeit später würde der Sith ihr zweifelsohne auch die Bedenken wegen ihres Bettes genommen haben, hielt es doch der umfassenden Belastung tadellos stand. Kühl schluckten die glattweichen Laken ihrer beider Hitze.
Still, vielleicht etwas nachdenklich, doch sichtlich zufrieden, saß er aufgesetzt an der dem Panoramaglas zugewandten Bettseite und blickte hinaus in die den Dschungel einhüllenden Dunstschwaden.
Tendra ließ zärtlich ihre Fingernägel über seinen Rücken gleiten und schnurrte zufrieden.
"So nachdenklich, mein großer Lord?", legte sie schmunzelnd den Kopf auf seine Schulter und folgte seinem Blick.
Eine feines Schauern zieht die Haut zusammen, über die ihre Finger streifen und er legt ihre einen Arm um die Schulter, die Hand ruhend auf ihrem Ellenbogen. "Alles ist in ständiger Bewegung und doch fest", murmelte er und es sollte unklar sein, ob er den Nebel oder etwas anderes meinte.
Ihre Worte schienen erst einen Moment später bis zu ihm durchzudringen, blickte er kurz zu ihr und lächelte füchsisch. "Du solltest dir mehr Ruhe gönnen. Dr. Kaidhera kann recht ungehalten werden, wenn seine Patienten sich... überanstrengen."
"Dann sollte ich mich besser an seine Anweisungen halten.", entzog sie sich sanft seinem Arm, kuschelte sich in die zerwühlten Laken und schloss die Augen. Schmunzelnd begann sie dann langsam die Stelle um seinen Lendenwirbel herum zu kraulen.
Er nickte zustimmend. Für den Augenblick schien seine Begierde erloschen, so dass mit nicht mehr als einem wohligen Brummen und seinerseits ruhigen Kraulbewegungen an ihrer erreichbaren Schulter reagierte. "Ich sollte dir wohl Schlaf gönnen", entgegnete er milde, machte keine anstalten, aufzustehen.
"Das Bett ist groß genug.", schmiegte sie sich wie als Aufforderung zu bleiben an ihn.
Er warf ihr einen Auf-einmal-Blick zu, ein mildes Schmunzeln um die Lippen. "Nicht, dass du deine Privatssphäre vermisst", neckte er leise. In langsamen, regelmäßigen Bewegungen kraulte er weiter, betrachtete den weichen Schimmer, den das wenige hereinfallende Licht auf sie warf und die Konturen verwischte.
Tendra hielt die Augen geschlossen, doch ihre Lippen formten sich zu einem Grinsen.
"Beschwer dich aber nicht, wenn ich dich dann aus dem Bett schmeiße. Ich brauche viel Platz.", drückte sie ihren Körper demonstrativ gegen den seinen.
"In diesem Falle könnte ich mi dem Teilen wohl - noch - eine Ausnahme machen." brummte er. Er rückte seinen Arm etwas zurecht, dass ihr 'Besitzanspruch' etwas mehr Raum hätte. Der Sie-Du-Wechsel ließ ihn erneut schmunzeln. Die Facetten dieser Frau...
Es vergingen noch einige Minuten, in denen sie ihn zärtlich streichelte, bevor sie schließlich ruhig atmend eingeschlafen war.
Lord Vorn sollte nun merken, das ihre Drohung keine Untertreibung war, schien sie im Schlaf einen sehr ausgeprägten Besitzanspruch ihr Bett betreffend an den Tag zu legen.
Der Sith betrachtete den Wandel mit einem Schmunzeln. Er schien nicht müde, blieb aufgesetzt und war daher mit dem übrigbleibenden Platz zufrieden. Von der Nachtkonsole nahm er ein Buch, augenschleichlich das Selbe, in welchem er im Medbereich las, zu sich heran, aktivierte ein winziges Leselicht, schlug das Buch circa in der Mitte auf und begann zu lesen.
Die Agentin würde etwa zwei Stunden schlafen und in dieser Zeit ihre Besitzansprüche auf das Bett immer wieder geltend machen, wobei sie jedoch einen äußerst zu friedenen und entspannten Gesichtsausdruck an den Tag legte. Als sie erwachte, musterte sie ihn wohlwollend lächelnd und begann ihn wieder auf Höhe der Lendenwirbel zu kraulen.
Er blickte milde auf die herab, als sie sich regte, legte einen Finger zwischen die Seiten des Buches und schloss es halb. "Schon wieder wach?", brummte er leise und lächelte leicht, ob des sofortigen Kraulens. "Bei so wenig Schlaf kann das", er strich sanft mit der freien Hand über die aus der Schiene ragenden Fingerspitzen ihrer linken Hand, "aber keine großen Fortschritte machen."
"Wie soll man den bei dem Lärm schlafen können?", erwiderte Tendra leise und deutete mit einem Kopfnicken lächelnd in Richtung des Buches.
"Lärm?", erwiderte er fragend, hielt jedoch in seinem Tun nicht inne.
"Die Seiten rascheln beim Umblättern und ich habe einen sehr leichten Schlaf.", kniff sie ihn sanft in die Hüfte.
„AU!“, murrte er gespielt, legte jedoch das Buch auf die Nachtkonsole ohne hinzusehen. "Hm. Also kein Geraschel mehr." Ohnehin hatte er das Kapitel soeben beendet und war es zufrieden. "Schlaf nur weiter..."
Sei kuschelte sich wieder an ihn, schloss die Augen und schnurrte wohlig.
Er rutschte etwas tiefer und nachdem er bisher mehr saß, läge nun tatsächlich fast. Er gab ein wohlwollendes leises Schnauben von sich und legte einen Arm um sie. Der Katzenvergleich passte auf mehr Ebenen, als ursprünglich gedacht.
Wenige Stunden später
Das Kom des Sith gab ein leises Piepen von sich. Wenn man genau hinhörte, klang es wie eine melodische Tonfolge. Lord Vorn schien nicht tief geschlafen zu haben, öffnete er doch umgehend die Augen, verharrte einen Moment, die Miene wie versteinert, einen abweisenden Zug um die Mundwinkel, dem Piepsen lauschend.
"Es scheint wichtig zu sein und da du den Anruf nicht ablehnst ist es entweder dringend, oder du lässt den Anrufer bewusst zappeln.", murrte Tendra leise. "Wie spät ist es eigentlich.", blinzelte sie ihn verschlafen an.
Einen Moment blickte er zur Agentin und schien zu überlegen, erhob sich dann gerade soweit, zur Nachtkonsole nach dem Kom zu greifen. "Mitten in der Nacht", knurrte er.
Er tätigte kurz einige Eingaben, erhob sich schließlich ganz, warf sich seine Robe über und trat zum dem Holotisch in der Raumecke nahe der Tür, schien er es nicht für nötig zu erachten, das Gespräch in einem anderen Raum anzunehmen, seine Gestik beim Tätigen einer weiteren Reihe von Eingaben kantig und hart. Seine Miene ware schwer zu lesen, auch in anbetracht der Lichtverhältnisse, doch schien ihn das Signal oder dessen Signatur nicht wirklich zu überraschen.
Als die Verbindung sich aufbaute, materialisierte sich kaum mehr als ein Schatten vor fast gänzlich schwarzem Hintergrund und es wären kaum verwertbare Rückschlüsse auf Ort oder Person möglich. Das Signal schien speziell und fachkundig so bearbeitet, der Sith darüber nicht im Geringsten überrascht.
Er trat einen Schritt zurück, verschränkte die Arme und schwieg.
Tendra räkelte uns streckte sich, dann musterte sie sein Tun. Als er das Gespräch annahm, spähte sie an ihm vorbei und wartete gespannt, was sich da anbahnen würde. Sie verzichtete darauf, ihre Nacktheit vollständig zu bedecken. Scham war ihr fremd und ihr Lord würde schon dafür sorgen, das der Gesprächspartner nur das sah, was er auch sehen sollte.
Der Sith stand stand im Zentrum des engen Aufzeichnugswinkels, was durch die vorgegebene Position des Tisches Tendra zwar einen Einblick ermöglichen würde, jedoch dem Gesprächspartner außer dem Angerufenen nichts offenbaren würde.
"Ach, du also! Eine charmante Einladung. Hätte ich mir auch gleich denken können.Was willst du?", schnarrte eine verzerrte, doch unzweifelhaft weibliche Stimme grußlos und abweisend. Trotz der Modifikationen an Stimmmelodie und weiteren Identifikationsdetails konnte man mäßig gebändigten Zorn heraushören.
"Wie schön, dass du es einrichten konntest.", antwortete der Sith nicht minder abfällig, schneidend, vielleicht etwas schnippisch und deutete das Neigen des Kopfes auf eine Art an, die ganz genau das Gegenteil meinte.
Tendra drehte sich, weiterhin im Bett liegend, in Richtung der sich Unterhaltenden und stützte sich auf ihren Ellenbogen ab, das Kinn in die Handinnenflächen gelegt, um bequem dem Gesprächsverlauf folgen zu können. Eine Frau also! Sie lächelte leicht.
"Bilde dir nur nichts ein, Jungchen. Nur, weil du dich dieser Tage nun schon ‚Lord‘ nennst." Es folgte ein schnaubendes Lachen, triefend vor Hohn.
"Nicht was ich mich ‚nenne‘… Was mir zusteht“, knurrte der Sith nicht ohne Stolz. Die Arme verschränkte er hinter dem Rücken, die Finger fast verknotet, angespannt, was auch in der nur vom Holo erleuchteten Dunkelheit zu sehen wäre.
"Was?! Alles was du bist, hast du MIR zu verdanken!", lachte die weibliche Stimme.
"Alles was ich bin habe ich nur MIR zu verdanken!", spukte er fast hervor, mühsam beherrscht, äußerlich nicht mehr als nur leichte Verärgerung zu zeigen, innerlich brodelnd.
Tendra runzelte die Stirn. Diese Frau war interessant. Wer war sie, dass sie ihren Lord so in Rage versetzte.
"Glaubst du das wirklich? Ich habe dich mit den richtigen Leuten …zusammengebracht."
"DU hast mich ‚verkauft‘!", erwiderte der Sith.
"Zu deinem Besten!"
"Oh nein, zu ‚Deinem‘ Besten!"
Das Gespräch schien nicht ganz die erwartete Richtung einzuschlagen, wirkte der Grauhaarige nun wirklich wütend. Beide Gesprächspartner schrieen sich im Wechsel an, und auch wenn man die Miene des Schemens nicht sehen konnte sollte wohl kein Zweifel daran sein, dass dessen Mordlust der in der Miene des Sith zu lesenden in nichts nachstand.
Tendra rollte sich auf den Rücken, setzte sich auf und betrachtete sinnend ihre Fingernägel. Im Geiste ging sie die Optionen und mögliche Auswirkungen durch. Dieses Gespräch war definitiv nicht geschäftlich sondern sehr privater Natur. Eine Verwandte vielleicht?
"Es hat dich stark gemacht, oder nicht?", antwortete die Frau.
Schweigen. Gewechselte Blicke voller auf Gegenseitigkeit beruhender Morddrohungen.
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", sprach der Sith schließlich mit nahezu emotionsloser Beherrschtheit.
Tendra horchte auf. Das bisher gehörte war nicht unbedingt das, was sie sich unter Mütterlicher Führsorge vorstellte. Und um welchen Familiennamen ging es?
Der Schemen lachte auf. Auch trotz der Modifikationen klang es überaus amüsiert. "Was? Darum geht es hier? Dafür der ganze Aufwand? Was interessiert dich ein Name, den du schon lange nicht mehr trägst?"
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", wiederholte seine Frage, flocht einen nun tatsächlich ernsthaft gemeinten bedrohlichen Unterton ein und ließ das letzte Wort wie eine Beleidigung klingen.
Fasziniert beobachtete Tendra das Schauspiel. Scheinbar hatten sie beide "Mütter" denen sie nur zu gerne an die Gurgel gehen wollten.
Der Schemen schien sich sich zurückzulehnen, faltete die Finger und die Situation irgendwie wzu genießen. "Es war eine Trophäe, mehr nicht. ER war eine Trophäe!" Sie lachte knurrend.
"Eine Trophäe?"
"Ein nützlicher Trottel hat sich verliebt.", zuckte der Schemen die Schultern und lachte. "Es war praktisch, sich heiraten zu lassen. Ein perfektes Schussfeld, wenn du verstehst." Sie kicherte und amüsierte sich soweit zu beurteilen großartig.
So langsam verstand Tendra was dort vor ihren Augen passierte. Irgendetwas hatte seine Lordschaft auf die Vergangenheit aufmerksam gemacht ... nur was?
Sie fuhr mit schon säuselnder Fröhlichkeit fort, der herablassende Unterton blieb jedoch. "Aber sag, wo wir schon bei Trotteln sind… lebt der lebensmüde, blaue Narr…. " - mit einer knappen, harten Handbewegung unterbrach er das Signal und Dunkelheit tauchte den Raum umgehend in Schwärze.
Geraume Zeit später würde der Sith ihr zweifelsohne auch die Bedenken wegen ihres Bettes genommen haben, hielt es doch der umfassenden Belastung tadellos stand. Kühl schluckten die glattweichen Laken ihrer beider Hitze.
Still, vielleicht etwas nachdenklich, doch sichtlich zufrieden, saß er aufgesetzt an der dem Panoramaglas zugewandten Bettseite und blickte hinaus in die den Dschungel einhüllenden Dunstschwaden.
Tendra ließ zärtlich ihre Fingernägel über seinen Rücken gleiten und schnurrte zufrieden.
"So nachdenklich, mein großer Lord?", legte sie schmunzelnd den Kopf auf seine Schulter und folgte seinem Blick.
Eine feines Schauern zieht die Haut zusammen, über die ihre Finger streifen und er legt ihre einen Arm um die Schulter, die Hand ruhend auf ihrem Ellenbogen. "Alles ist in ständiger Bewegung und doch fest", murmelte er und es sollte unklar sein, ob er den Nebel oder etwas anderes meinte.
Ihre Worte schienen erst einen Moment später bis zu ihm durchzudringen, blickte er kurz zu ihr und lächelte füchsisch. "Du solltest dir mehr Ruhe gönnen. Dr. Kaidhera kann recht ungehalten werden, wenn seine Patienten sich... überanstrengen."
"Dann sollte ich mich besser an seine Anweisungen halten.", entzog sie sich sanft seinem Arm, kuschelte sich in die zerwühlten Laken und schloss die Augen. Schmunzelnd begann sie dann langsam die Stelle um seinen Lendenwirbel herum zu kraulen.
Er nickte zustimmend. Für den Augenblick schien seine Begierde erloschen, so dass mit nicht mehr als einem wohligen Brummen und seinerseits ruhigen Kraulbewegungen an ihrer erreichbaren Schulter reagierte. "Ich sollte dir wohl Schlaf gönnen", entgegnete er milde, machte keine anstalten, aufzustehen.
"Das Bett ist groß genug.", schmiegte sie sich wie als Aufforderung zu bleiben an ihn.
Er warf ihr einen Auf-einmal-Blick zu, ein mildes Schmunzeln um die Lippen. "Nicht, dass du deine Privatssphäre vermisst", neckte er leise. In langsamen, regelmäßigen Bewegungen kraulte er weiter, betrachtete den weichen Schimmer, den das wenige hereinfallende Licht auf sie warf und die Konturen verwischte.
Tendra hielt die Augen geschlossen, doch ihre Lippen formten sich zu einem Grinsen.
"Beschwer dich aber nicht, wenn ich dich dann aus dem Bett schmeiße. Ich brauche viel Platz.", drückte sie ihren Körper demonstrativ gegen den seinen.
"In diesem Falle könnte ich mi dem Teilen wohl - noch - eine Ausnahme machen." brummte er. Er rückte seinen Arm etwas zurecht, dass ihr 'Besitzanspruch' etwas mehr Raum hätte. Der Sie-Du-Wechsel ließ ihn erneut schmunzeln. Die Facetten dieser Frau...
Es vergingen noch einige Minuten, in denen sie ihn zärtlich streichelte, bevor sie schließlich ruhig atmend eingeschlafen war.
Lord Vorn sollte nun merken, das ihre Drohung keine Untertreibung war, schien sie im Schlaf einen sehr ausgeprägten Besitzanspruch ihr Bett betreffend an den Tag zu legen.
Der Sith betrachtete den Wandel mit einem Schmunzeln. Er schien nicht müde, blieb aufgesetzt und war daher mit dem übrigbleibenden Platz zufrieden. Von der Nachtkonsole nahm er ein Buch, augenschleichlich das Selbe, in welchem er im Medbereich las, zu sich heran, aktivierte ein winziges Leselicht, schlug das Buch circa in der Mitte auf und begann zu lesen.
Die Agentin würde etwa zwei Stunden schlafen und in dieser Zeit ihre Besitzansprüche auf das Bett immer wieder geltend machen, wobei sie jedoch einen äußerst zu friedenen und entspannten Gesichtsausdruck an den Tag legte. Als sie erwachte, musterte sie ihn wohlwollend lächelnd und begann ihn wieder auf Höhe der Lendenwirbel zu kraulen.
Er blickte milde auf die herab, als sie sich regte, legte einen Finger zwischen die Seiten des Buches und schloss es halb. "Schon wieder wach?", brummte er leise und lächelte leicht, ob des sofortigen Kraulens. "Bei so wenig Schlaf kann das", er strich sanft mit der freien Hand über die aus der Schiene ragenden Fingerspitzen ihrer linken Hand, "aber keine großen Fortschritte machen."
"Wie soll man den bei dem Lärm schlafen können?", erwiderte Tendra leise und deutete mit einem Kopfnicken lächelnd in Richtung des Buches.
"Lärm?", erwiderte er fragend, hielt jedoch in seinem Tun nicht inne.
"Die Seiten rascheln beim Umblättern und ich habe einen sehr leichten Schlaf.", kniff sie ihn sanft in die Hüfte.
„AU!“, murrte er gespielt, legte jedoch das Buch auf die Nachtkonsole ohne hinzusehen. "Hm. Also kein Geraschel mehr." Ohnehin hatte er das Kapitel soeben beendet und war es zufrieden. "Schlaf nur weiter..."
Sei kuschelte sich wieder an ihn, schloss die Augen und schnurrte wohlig.
Er rutschte etwas tiefer und nachdem er bisher mehr saß, läge nun tatsächlich fast. Er gab ein wohlwollendes leises Schnauben von sich und legte einen Arm um sie. Der Katzenvergleich passte auf mehr Ebenen, als ursprünglich gedacht.
Wenige Stunden später
Das Kom des Sith gab ein leises Piepen von sich. Wenn man genau hinhörte, klang es wie eine melodische Tonfolge. Lord Vorn schien nicht tief geschlafen zu haben, öffnete er doch umgehend die Augen, verharrte einen Moment, die Miene wie versteinert, einen abweisenden Zug um die Mundwinkel, dem Piepsen lauschend.
"Es scheint wichtig zu sein und da du den Anruf nicht ablehnst ist es entweder dringend, oder du lässt den Anrufer bewusst zappeln.", murrte Tendra leise. "Wie spät ist es eigentlich.", blinzelte sie ihn verschlafen an.
Einen Moment blickte er zur Agentin und schien zu überlegen, erhob sich dann gerade soweit, zur Nachtkonsole nach dem Kom zu greifen. "Mitten in der Nacht", knurrte er.
Er tätigte kurz einige Eingaben, erhob sich schließlich ganz, warf sich seine Robe über und trat zum dem Holotisch in der Raumecke nahe der Tür, schien er es nicht für nötig zu erachten, das Gespräch in einem anderen Raum anzunehmen, seine Gestik beim Tätigen einer weiteren Reihe von Eingaben kantig und hart. Seine Miene ware schwer zu lesen, auch in anbetracht der Lichtverhältnisse, doch schien ihn das Signal oder dessen Signatur nicht wirklich zu überraschen.
Als die Verbindung sich aufbaute, materialisierte sich kaum mehr als ein Schatten vor fast gänzlich schwarzem Hintergrund und es wären kaum verwertbare Rückschlüsse auf Ort oder Person möglich. Das Signal schien speziell und fachkundig so bearbeitet, der Sith darüber nicht im Geringsten überrascht.
Er trat einen Schritt zurück, verschränkte die Arme und schwieg.
Tendra räkelte uns streckte sich, dann musterte sie sein Tun. Als er das Gespräch annahm, spähte sie an ihm vorbei und wartete gespannt, was sich da anbahnen würde. Sie verzichtete darauf, ihre Nacktheit vollständig zu bedecken. Scham war ihr fremd und ihr Lord würde schon dafür sorgen, das der Gesprächspartner nur das sah, was er auch sehen sollte.
Der Sith stand stand im Zentrum des engen Aufzeichnugswinkels, was durch die vorgegebene Position des Tisches Tendra zwar einen Einblick ermöglichen würde, jedoch dem Gesprächspartner außer dem Angerufenen nichts offenbaren würde.
"Ach, du also! Eine charmante Einladung. Hätte ich mir auch gleich denken können.Was willst du?", schnarrte eine verzerrte, doch unzweifelhaft weibliche Stimme grußlos und abweisend. Trotz der Modifikationen an Stimmmelodie und weiteren Identifikationsdetails konnte man mäßig gebändigten Zorn heraushören.
"Wie schön, dass du es einrichten konntest.", antwortete der Sith nicht minder abfällig, schneidend, vielleicht etwas schnippisch und deutete das Neigen des Kopfes auf eine Art an, die ganz genau das Gegenteil meinte.
Tendra drehte sich, weiterhin im Bett liegend, in Richtung der sich Unterhaltenden und stützte sich auf ihren Ellenbogen ab, das Kinn in die Handinnenflächen gelegt, um bequem dem Gesprächsverlauf folgen zu können. Eine Frau also! Sie lächelte leicht.
"Bilde dir nur nichts ein, Jungchen. Nur, weil du dich dieser Tage nun schon ‚Lord‘ nennst." Es folgte ein schnaubendes Lachen, triefend vor Hohn.
"Nicht was ich mich ‚nenne‘… Was mir zusteht“, knurrte der Sith nicht ohne Stolz. Die Arme verschränkte er hinter dem Rücken, die Finger fast verknotet, angespannt, was auch in der nur vom Holo erleuchteten Dunkelheit zu sehen wäre.
"Was?! Alles was du bist, hast du MIR zu verdanken!", lachte die weibliche Stimme.
"Alles was ich bin habe ich nur MIR zu verdanken!", spukte er fast hervor, mühsam beherrscht, äußerlich nicht mehr als nur leichte Verärgerung zu zeigen, innerlich brodelnd.
Tendra runzelte die Stirn. Diese Frau war interessant. Wer war sie, dass sie ihren Lord so in Rage versetzte.
"Glaubst du das wirklich? Ich habe dich mit den richtigen Leuten …zusammengebracht."
"DU hast mich ‚verkauft‘!", erwiderte der Sith.
"Zu deinem Besten!"
"Oh nein, zu ‚Deinem‘ Besten!"
Das Gespräch schien nicht ganz die erwartete Richtung einzuschlagen, wirkte der Grauhaarige nun wirklich wütend. Beide Gesprächspartner schrieen sich im Wechsel an, und auch wenn man die Miene des Schemens nicht sehen konnte sollte wohl kein Zweifel daran sein, dass dessen Mordlust der in der Miene des Sith zu lesenden in nichts nachstand.
Tendra rollte sich auf den Rücken, setzte sich auf und betrachtete sinnend ihre Fingernägel. Im Geiste ging sie die Optionen und mögliche Auswirkungen durch. Dieses Gespräch war definitiv nicht geschäftlich sondern sehr privater Natur. Eine Verwandte vielleicht?
"Es hat dich stark gemacht, oder nicht?", antwortete die Frau.
Schweigen. Gewechselte Blicke voller auf Gegenseitigkeit beruhender Morddrohungen.
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", sprach der Sith schließlich mit nahezu emotionsloser Beherrschtheit.
Tendra horchte auf. Das bisher gehörte war nicht unbedingt das, was sie sich unter Mütterlicher Führsorge vorstellte. Und um welchen Familiennamen ging es?
Der Schemen lachte auf. Auch trotz der Modifikationen klang es überaus amüsiert. "Was? Darum geht es hier? Dafür der ganze Aufwand? Was interessiert dich ein Name, den du schon lange nicht mehr trägst?"
"Woher stammt der Familienname, Mutter?", wiederholte seine Frage, flocht einen nun tatsächlich ernsthaft gemeinten bedrohlichen Unterton ein und ließ das letzte Wort wie eine Beleidigung klingen.
Fasziniert beobachtete Tendra das Schauspiel. Scheinbar hatten sie beide "Mütter" denen sie nur zu gerne an die Gurgel gehen wollten.
Der Schemen schien sich sich zurückzulehnen, faltete die Finger und die Situation irgendwie wzu genießen. "Es war eine Trophäe, mehr nicht. ER war eine Trophäe!" Sie lachte knurrend.
"Eine Trophäe?"
"Ein nützlicher Trottel hat sich verliebt.", zuckte der Schemen die Schultern und lachte. "Es war praktisch, sich heiraten zu lassen. Ein perfektes Schussfeld, wenn du verstehst." Sie kicherte und amüsierte sich soweit zu beurteilen großartig.
So langsam verstand Tendra was dort vor ihren Augen passierte. Irgendetwas hatte seine Lordschaft auf die Vergangenheit aufmerksam gemacht ... nur was?
Sie fuhr mit schon säuselnder Fröhlichkeit fort, der herablassende Unterton blieb jedoch. "Aber sag, wo wir schon bei Trotteln sind… lebt der lebensmüde, blaue Narr…. " - mit einer knappen, harten Handbewegung unterbrach er das Signal und Dunkelheit tauchte den Raum umgehend in Schwärze.
abgelegt unter:
Aus meiner Feder,
Bleistift-Battalion,
Jeder braucht ein Hobby,
Star Wars
Montag, 25. Februar 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (21)
Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...
"Wie, nur diese Nacht?", machte Tendra einen Schmollmund und schlug gespielt beleidig die Augen nieder.
"Für den Anfang", lachte er.
Die Angentin lächelte. "Und was wenn ich dafür Sorge, dass ihr euch wünscht die Nacht würde nie enden.", warf sie ihm einen vielsagenden Blick zu.
Währenddessen schritt er zu einer Anrichte und kehrte mit einer Karaffe tiefroten Weins zurück, naherte sich von halb schräg hinten und schenkte ihr ungefragt ein, sein Unterarm glitt dabei nur Milimeter von ihrer Schulter entfernt vorbei.
"Das... entscheide ich dann... spontan...", hauchte er mit samtener Stimme auf der anderen Seite seitlich gegen ihren Hals, so dass sein Atem warm darüber glitt und die feinen Härchen kitzelte.
Tendra schnurrte wohlig. "Hmmm, Spontanität macht die Sache erst richtig interessant.", hauchte sie.
Mit den Fingerspitzen der freien Hand streicht er fast berührungslos sie Seite ihres Halses hinab. "Du solltest dich stärken. Vorher!", haucht er die Andeutung eines Kusses hinter ihr Ohr und trat lächelnd zu seinem Platz, um sich ebenfalls einzuschenken. Die Karaffe stellte der Sith ab und blickte mit glühendem Blick zu ihr hinüber, während er sich setzte.
Tendra funkelte ihn an. In ihrem Blick lagen Erwartungen und Sehnsüchte, das kommende betreffend.
"Es muss sich noch zeigen, wer hier eine Stärkung benötigt.", schmunzelte sie und kostete ihren Wein.
Lord Vorn lächelt charmant und vielsagend. Er liebte es, wenn es auf diese Weise in ihr brodelte und ihn ein antwortendes Kribbeln durchwehte.
"Ich bin vorbereitet", schmunzelte der Sith. "Schließlich muss ich meiner nicht mehr ganz so heimatlosen Agentin mit ungeahnten Qualitäten noch demonstrieren, dass ihr Bett alles andere als zu klein ist."
Auch er griff nach dem Weinglas und nahm einen Schluck. Oberflächlich schien der Geschmack leicht und süß, sollte aber beim genaueren Nachschmecken eine leichte, herbe Schwere an den Seiten an den Seiten der Zunge zurücklassen, was für die Qualität dieser Sorte sprach.
"Der perfekte Tropfen, um einen in den Schlaf zu wiegen.", scherzte Tendra und prostete ihm zu.
"Ich bin gespannt.", lächelte sie worauf er ihr einen Das-werde-ich-übernehmen-Blick zuwarf.
Ein mattgrauer Droide tratt ein und räumt die Salatteller ab, während ein zweiter den nächsten Gang vor ihnen abstellt, drei gegeneinander gelehnte Flilet-Stücke hellen Fleisches, umzogen von einer mittelbraunen Soße, sowie helloranges und silbrig-grünes Gemüse.
"Und dann wäre da noch ein kleines, hm, Geschenk...", schmunzelt er und richtet seine Aufmerksamkeit auf den Teller vor sich.
Ihr Blick hellte sich auf, während sie das Essen betrachteted. "Ein Geschenk? Bin ich die letzten Tage nicht schon genug beschenkt worden?", schmunzelte sie ihn an und kostete genießend vom Fillet.
Er lächelte verspielt. “Es ist nicht diese Art von Geschenk“, schmunzelte er geheimnisvoll, tunkte ein Stück grünes Gemüse in die Soße und führte es zum Mund.
Sie musterte ihn einige Augenblicke und lächelte, bevor sie sich wieder ihrem Teller widmete. "Ach und was für ein Geschenk ist es dann?", fragte sie schließlich eher beiläufig und tat so, als würde sie das Essen und ihr Gastgeber mehr interessieren als irgendein Geschenk.
Er genoss die nächsten Sekunden sichtlich, in denen er ein Stück Fleisch zerteile und langsamer als nötig aß. Dann schob er das Datenpad zwischen sie beide und lächelte sie abwartend an. "Möchtest du raten?"
"Hmm, es wird sicher nicht der Kopf meiner Stiefmutter sein.", stieß sie ihre Gabel stärker als unbedingt nötig in eines der Fleischstücke.
"Ich hasse Ratespiele.", funkelte sie ihn an und ein raubtierhaftes Grinsen schlich sich auf ihre Züge.
Den ersten Teil überging er geflissentlich. "Ich habe mich entschieden, ein kleines bisschen mit meiner Lieblingsagentin zu teilen." Seine weiche Stimme stand in deutlichem Gegensatz zu seinem bösen Lächeln.
"Habt ihr das nicht schon vorher?", meinte sie keck und spielte damit höchstwahrscheinlich auf ihre gemeinsamen Bettgeschichten an.
"Die andere Art von Vergnügen", schnurrte er, wohl auch in Anbetracht der Anspielung. Das Essen schien für den Augenblick vergessen.
"Oh, wollt ihr etwa eine Trophähe mit mir teilen?", zerteilte sie ein Stück Gemüse und steckte es sich genüsslich in den Mund.
"Wenn mein Kätzchen Lust auf Spielzeug hat? Es mag zugegeben ein kleiner Tentakel der Beute sein. Nichtsdestotrotz - es ist ein Teil davon", sprach er fast leidenschaftlich, während er mit langsamen aber klaren Schnittens ein Filetstück regelrecht sezierte.
"So? Jetzt bin ich ein klitzekleines bisschen Neugierig. Muss ja eine besondere Trophähe sein. Mit Tentakeln sagt ihr?"
Tendra erschauderte sichtlich. "Klingt nicht besonders kuschelig.", grinste sie.
Lord Vorn lachte, sichtlich gut unterhalten. "Das war zwar eher sinnbildlich gemeint, aber ich vermute, sie hat tatsächlich welche."
Er spießte ein Stück Fleisch auf und kaute, zufrieden. "Oh, sie IST eine besondere Trophäe. Schließlich ist sie eine Chroin."
"Ein Reinblut!?", spuckte sie das Wort förmlich aus.
"Das ist in der Tat ein interessantes Ziel.", schien ihr Interesse nun endgültig geweckt, den Tendra legte ihr Besteck bei Seite, obwohl ihr Teller erst zur Hälfte geleert war.
Der Sith nickte. "Und eine ziemlich arrogante dazu. Viel spannender ist…", er ließ es sich regelrecht auf der Zunge zergehen, "sie ist die Großnichte Lord Chroins."
Lord Vorn hatte seinen Teller geleert, und faltete sie Finger ineinander.
"Aber die Chroins sind euer Hobby? Ich dachte was diese Familie angeht Teil ihr nicht gern?", schmunzelte die Agentin ihn an. Ohne seine Antwort abzuwarten fügte sie noch an: "Ich fühle mich geschmeichelt, mein Lord! Eine große Ehre und ich freue mich darauf!"
"Das sind sie", nickte er, wie der stolze Besitzer eines Sammlerstücks und erfreute sich an ihrer Reaktion. Wenn er auch nicht gedachte, Lord Chroin, seinen Sohn oder manch anderen der verbliebenen tragenden Äste des ausgedünnten Familienbaumes zu ‚teilen‘, so schien die sich bietende Gelegenheit bei dieser Reinblütigen geradezu prädestinier. "Eine Überlegung ganz im Sinne des… Vergnügens", erklärte er samtig und nicht unzweideutig.
Tendra griff nach ihrer Gabel und stach das verbleibende Filetstück auf ihrem Teller an und hob es nach oben. Dabei betrachtete sie es wie eine Trophähe.
"Wo wären wir nur, ohne unser Vergnügen.", biss sie genussvoll und wenig Damenhaft in das Stück Fleisch.
"Wir würden uns schrecklich langweilen und möglicherweise unsäglich trostlose Abhandlungen über Moral und Anstand verfassen.", erklärte er gespielt ernsthaft, lehnte sich zurück und griff nach seinem Weinglas.
"Moral und Anstand?", blickte sie ihn fragend an. "Das habe ich irgendwo schon einmal gehört?", wurde ihr Blick nachdenklich.
Nach einigen Sekunden zuckte sie jedoch mit den Schultern. "Ach verdammt, ich habs vergessen? Dann war es auch bestimmt nicht wichtig.", legte sie lächelnd das Stück Fleisch zurück auf den Teller, die Gabel darin stecken lassend, so wie ein Messer, das man tief in die Eingeweide einer Beute gestoßen hatte, um sich nun an dessen Ausbluten zu erfreuen.
"Wie, nur diese Nacht?", machte Tendra einen Schmollmund und schlug gespielt beleidig die Augen nieder.
"Für den Anfang", lachte er.
Die Angentin lächelte. "Und was wenn ich dafür Sorge, dass ihr euch wünscht die Nacht würde nie enden.", warf sie ihm einen vielsagenden Blick zu.
Währenddessen schritt er zu einer Anrichte und kehrte mit einer Karaffe tiefroten Weins zurück, naherte sich von halb schräg hinten und schenkte ihr ungefragt ein, sein Unterarm glitt dabei nur Milimeter von ihrer Schulter entfernt vorbei.
"Das... entscheide ich dann... spontan...", hauchte er mit samtener Stimme auf der anderen Seite seitlich gegen ihren Hals, so dass sein Atem warm darüber glitt und die feinen Härchen kitzelte.
Tendra schnurrte wohlig. "Hmmm, Spontanität macht die Sache erst richtig interessant.", hauchte sie.
Mit den Fingerspitzen der freien Hand streicht er fast berührungslos sie Seite ihres Halses hinab. "Du solltest dich stärken. Vorher!", haucht er die Andeutung eines Kusses hinter ihr Ohr und trat lächelnd zu seinem Platz, um sich ebenfalls einzuschenken. Die Karaffe stellte der Sith ab und blickte mit glühendem Blick zu ihr hinüber, während er sich setzte.
Tendra funkelte ihn an. In ihrem Blick lagen Erwartungen und Sehnsüchte, das kommende betreffend.
"Es muss sich noch zeigen, wer hier eine Stärkung benötigt.", schmunzelte sie und kostete ihren Wein.
Lord Vorn lächelt charmant und vielsagend. Er liebte es, wenn es auf diese Weise in ihr brodelte und ihn ein antwortendes Kribbeln durchwehte.
"Ich bin vorbereitet", schmunzelte der Sith. "Schließlich muss ich meiner nicht mehr ganz so heimatlosen Agentin mit ungeahnten Qualitäten noch demonstrieren, dass ihr Bett alles andere als zu klein ist."
Auch er griff nach dem Weinglas und nahm einen Schluck. Oberflächlich schien der Geschmack leicht und süß, sollte aber beim genaueren Nachschmecken eine leichte, herbe Schwere an den Seiten an den Seiten der Zunge zurücklassen, was für die Qualität dieser Sorte sprach.
"Der perfekte Tropfen, um einen in den Schlaf zu wiegen.", scherzte Tendra und prostete ihm zu.
"Ich bin gespannt.", lächelte sie worauf er ihr einen Das-werde-ich-übernehmen-Blick zuwarf.
Ein mattgrauer Droide tratt ein und räumt die Salatteller ab, während ein zweiter den nächsten Gang vor ihnen abstellt, drei gegeneinander gelehnte Flilet-Stücke hellen Fleisches, umzogen von einer mittelbraunen Soße, sowie helloranges und silbrig-grünes Gemüse.
"Und dann wäre da noch ein kleines, hm, Geschenk...", schmunzelt er und richtet seine Aufmerksamkeit auf den Teller vor sich.
Ihr Blick hellte sich auf, während sie das Essen betrachteted. "Ein Geschenk? Bin ich die letzten Tage nicht schon genug beschenkt worden?", schmunzelte sie ihn an und kostete genießend vom Fillet.
Er lächelte verspielt. “Es ist nicht diese Art von Geschenk“, schmunzelte er geheimnisvoll, tunkte ein Stück grünes Gemüse in die Soße und führte es zum Mund.
Sie musterte ihn einige Augenblicke und lächelte, bevor sie sich wieder ihrem Teller widmete. "Ach und was für ein Geschenk ist es dann?", fragte sie schließlich eher beiläufig und tat so, als würde sie das Essen und ihr Gastgeber mehr interessieren als irgendein Geschenk.
Er genoss die nächsten Sekunden sichtlich, in denen er ein Stück Fleisch zerteile und langsamer als nötig aß. Dann schob er das Datenpad zwischen sie beide und lächelte sie abwartend an. "Möchtest du raten?"
"Hmm, es wird sicher nicht der Kopf meiner Stiefmutter sein.", stieß sie ihre Gabel stärker als unbedingt nötig in eines der Fleischstücke.
"Ich hasse Ratespiele.", funkelte sie ihn an und ein raubtierhaftes Grinsen schlich sich auf ihre Züge.
Den ersten Teil überging er geflissentlich. "Ich habe mich entschieden, ein kleines bisschen mit meiner Lieblingsagentin zu teilen." Seine weiche Stimme stand in deutlichem Gegensatz zu seinem bösen Lächeln.
"Habt ihr das nicht schon vorher?", meinte sie keck und spielte damit höchstwahrscheinlich auf ihre gemeinsamen Bettgeschichten an.
"Die andere Art von Vergnügen", schnurrte er, wohl auch in Anbetracht der Anspielung. Das Essen schien für den Augenblick vergessen.
"Oh, wollt ihr etwa eine Trophähe mit mir teilen?", zerteilte sie ein Stück Gemüse und steckte es sich genüsslich in den Mund.
"Wenn mein Kätzchen Lust auf Spielzeug hat? Es mag zugegeben ein kleiner Tentakel der Beute sein. Nichtsdestotrotz - es ist ein Teil davon", sprach er fast leidenschaftlich, während er mit langsamen aber klaren Schnittens ein Filetstück regelrecht sezierte.
"So? Jetzt bin ich ein klitzekleines bisschen Neugierig. Muss ja eine besondere Trophähe sein. Mit Tentakeln sagt ihr?"
Tendra erschauderte sichtlich. "Klingt nicht besonders kuschelig.", grinste sie.
Lord Vorn lachte, sichtlich gut unterhalten. "Das war zwar eher sinnbildlich gemeint, aber ich vermute, sie hat tatsächlich welche."
Er spießte ein Stück Fleisch auf und kaute, zufrieden. "Oh, sie IST eine besondere Trophäe. Schließlich ist sie eine Chroin."
"Ein Reinblut!?", spuckte sie das Wort förmlich aus.
"Das ist in der Tat ein interessantes Ziel.", schien ihr Interesse nun endgültig geweckt, den Tendra legte ihr Besteck bei Seite, obwohl ihr Teller erst zur Hälfte geleert war.
Der Sith nickte. "Und eine ziemlich arrogante dazu. Viel spannender ist…", er ließ es sich regelrecht auf der Zunge zergehen, "sie ist die Großnichte Lord Chroins."
Lord Vorn hatte seinen Teller geleert, und faltete sie Finger ineinander.
"Aber die Chroins sind euer Hobby? Ich dachte was diese Familie angeht Teil ihr nicht gern?", schmunzelte die Agentin ihn an. Ohne seine Antwort abzuwarten fügte sie noch an: "Ich fühle mich geschmeichelt, mein Lord! Eine große Ehre und ich freue mich darauf!"
"Das sind sie", nickte er, wie der stolze Besitzer eines Sammlerstücks und erfreute sich an ihrer Reaktion. Wenn er auch nicht gedachte, Lord Chroin, seinen Sohn oder manch anderen der verbliebenen tragenden Äste des ausgedünnten Familienbaumes zu ‚teilen‘, so schien die sich bietende Gelegenheit bei dieser Reinblütigen geradezu prädestinier. "Eine Überlegung ganz im Sinne des… Vergnügens", erklärte er samtig und nicht unzweideutig.
Tendra griff nach ihrer Gabel und stach das verbleibende Filetstück auf ihrem Teller an und hob es nach oben. Dabei betrachtete sie es wie eine Trophähe.
"Wo wären wir nur, ohne unser Vergnügen.", biss sie genussvoll und wenig Damenhaft in das Stück Fleisch.
"Wir würden uns schrecklich langweilen und möglicherweise unsäglich trostlose Abhandlungen über Moral und Anstand verfassen.", erklärte er gespielt ernsthaft, lehnte sich zurück und griff nach seinem Weinglas.
"Moral und Anstand?", blickte sie ihn fragend an. "Das habe ich irgendwo schon einmal gehört?", wurde ihr Blick nachdenklich.
Nach einigen Sekunden zuckte sie jedoch mit den Schultern. "Ach verdammt, ich habs vergessen? Dann war es auch bestimmt nicht wichtig.", legte sie lächelnd das Stück Fleisch zurück auf den Teller, die Gabel darin stecken lassend, so wie ein Messer, das man tief in die Eingeweide einer Beute gestoßen hatte, um sich nun an dessen Ausbluten zu erfreuen.
abgelegt unter:
Aus meiner Feder,
Bleistift-Battalion,
Jeder braucht ein Hobby,
Star Wars
Sonntag, 17. Februar 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (19)
Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...
Tendra blickte dem Lord in die Augen, keine Scheu oder Unterwürfigkeit war darin zu sehen. Dann nickte sie.
"Wenn ich ihn richtig einschätze wird euch Arsani bereits bestätigt haben, wem meine Loyalität gilt. Ihr wart recht überzeugend in eurer Argumentation, eure Lordschaft.", lächelte sie leicht.
Die Andeutung eines Schmunzelnd huschte über seine Züge. Ja, diese Eröffnung Arsanis hatte ihn zugegeben überrascht. Und der Zabrak hatte sehr deutlich gemacht, was er von der ganzen Angelegenheit gehalten hatte. „Etwas berichtet zu bekommen, etwas nachzuvollziehen – das ist etwas gänzlich anderes, als es zu hören und selbst zu erfahren, findest du nicht?“, blickte er auffordernd zu ihr hinüber.
Tendra erhob sich von der Liege, wobei das Handtuch achtlos zu Boden glitt. Nackt wie sie war ging sie langsam auf den Lord zu und beugte sich über ihn. "Worten sollten immer Taten folgen. Der Doktor hat mir zwar Ruhe verordnet, aber ich stehe euch gern für eine Demonstration meiner Loyalität zur Verfügung.", hauchte sie leise, zog sich dann jedoch wieder etwas zurück.
Selbstverständlich gefiel ihm, was er sah, schließlich machte es einen nicht unerheblichen Teil ihres Reizes aus. Was sie wusste und es einsetzte. Was er wusste.
"Dann sollten den richtigen Taten auch die richtigen Worte vorausgehen“, lächelte er lauernd, ging diesmal nicht so schnell auf das Offensichtliche ein.
Tendra trat schmunzelnd zwei Schritte zurück und griff nach den auf der Liege bereit ligenden Sachen. "Sicher!", schnurrte sie und begann sich langsam anzukleiden, wobei sie absichtlich nicht darauf achtete, gewisse Details zu verbergen. "Vielleicht bei einem gemeinsamen Essen? Ich habe einen Mordshunger.", warf sie ihm ein keckes Lächeln zu.
Lord Vorns Augen funkelten belustigt, während er ihr – sehr genau – zusah. "Nichts leichter als das!", antwortete er vielversprechend. "Chef Rindarin wird sich über eine neue Gelegenheit freuen." Er lachte leise. "Er würde es nie zugeben" - und er die Beschwerde nicht dulden - "aber er war tödlich beleidigt, dass er das letzte Menü umsonst ausarbeitete."
"Das klingt vielversprechend.", schlüpfte sie in ihre Hose. "Gibt es eine Kleiderordnung zum Dinner?", fragte Tendra eher beiläufig.
Er wog den Kopf abwägend. "Wir könnten natürlich einfach so", er deutete mit einer Geste zwischen sie, auf die Garderobe deutend, "essen, wenn du so einen großen Hunger hast. Ansonsten wirst du sicher etwas... ansprechendes in deinem Zimmer finden.", schmunzelte er still, ihre Reaktion verfolgend.
Tendra schloss den Reißverschluss ihrer Jacke und musterte den Lord kurz. Sollte sie überrascht sein, verstand sie es gut diese Gefühlsregung zu unterdrücken. "Hmmm, das macht mich jetzt schon ein wenig neugierig.", sagte sie lächelnd. "Wie wäre es mit einer kleinen Führung?", tat sie an ihn heran, um sich mit ihrem gesunden rechten Arm einzuhaken.
"Du wirst genug Gelegenheit haben, alles kennenzulernen", schmunzelte dr Sith und führte er sie aus dem Raum, einen Gang entlang und schließlich ins zweite Obergeschoss. Auch hier setzen sich die indirekt-blau-kalte Beleuchtung und die mattschwarz glänzenden Metallwände fort. Ein großes bodenlanges 'Fenster' am Ende des Flures ließ das flackernde Licht des Gewitters ein. Man konnte vermuten, dass es dort eine Terrasse gab. Vor der dritten Tür links hielt er, nickte ihr einladend zu.
Tendra löste sich von ihm und öffnete vorsichtig die Tür, um das dahinter liegende Zimmer zu mustern.
Der Raum maß rund 20 Quadratmeter, war quadratisch, bis auf die zwischen zwei Außenwänden gelegene Ecke, die wie abgeschnitten wirkte. Die „abgeschnittene“ Ecke war ersetzt durch ein raumhohes 'Fenster' an das sich zur Raumdecke hin ein rund ein Drittel der Decke einnehmendes sich anschloss. Vom darunterliegenden Bett würde man eine großartige Aussicht haben, wenn der Regen sich verzöge. Der übliche mattschwarze Wandton setzte sich fort, doch schien es hier keine Metall, sondern Holzverkleidung zu sein. Zumindest ließ das eine feine Maserung erahnen.
In Stil und Umfang sollte der Bewohner keine Annehmlichkeit vermissen, war die Einrichtung aufeinander abgestimmt, die verwendeten Stoffe fühlbar teuer. Was auch für den Inhalt der Kleiderschränke galt. Nebenan gäbe es einen zugehörigen Hygienebereich.
Tendra pfiff anerkennend und trat in den Raum. Langsam drehte sie sich und nahm scheinbar jedes Detail in Augenschein. "Geschmackvoll! Ihr kennt mich besser als ich dachte. Ich fühle mich geschmeichelt.", lächelte sie den Lord an.
Er erwiderte ihr Lächeln und erfreute sich sichtlich daran. "Arsani war nicht ganz unbeteiligt. Er ist ein Perfektionist", schmunzelte er ehrlich.
Tendra fuhr sinnend mit der Rechten über die Stoffe. "Ein Frauenversteher!", schmunzelte sie und es sollte unklar sein, ob sie damit nun Arsani oder den Lord meinte
Er lachte leise. "Gut, wie es scheint, fühlst du dich also wohl hier." Sein Blick lag dabei gerade noch nicht unanständig lange auf ihren Rundungen.
"Es ist fast perfekt!", lächelte die Agentin. "Nur das Bett scheint mir etwas klein, aber das kann auch eine Sinnestäuschung sein.", trat sie an ihn heran und ließ ihren Zeigefinger demonstrativ über seine Brust wandern.
Still blieb er stehen, blickte mit einem schon eindeutigen Blick zu ihr hinab. "Glaub mir, es ist definitiv eine Sinnestäuschung", brummte sanft, vielleicht etwas herausfordernd. "Solltest du etwas benötigen...", ließ er den Satz so stehen und machte Anstalten, den Raum zu verlassen.
"... werde ich nicht zögern es mir zu nehmen.", schnurrte sie und blickte ihm schmunzelnd nach. "Wie wäre es mit etwas weniger standesgemäßer Kleidung zum Essen. Dein knackiger Hintern kommt in diesen Roben überhaupt nicht zur Geltung.", schickte sie ihm noch hinterher.
"Sei pünktlich“, klang es nur amüsiert zurück, als er die Treppe hinauf ihrem Blick entschwand und seine privaten Räumlichkeiten aufsuchte.
In der Küche rieb sich Noh Rindarin die Hände, grinste voller Vorfreude – und trieb das Personal und Droiden mit wüsten, größtenteils nicht persönlich gemeinten Flüchen an.
Tendra blickte dem Lord in die Augen, keine Scheu oder Unterwürfigkeit war darin zu sehen. Dann nickte sie.
"Wenn ich ihn richtig einschätze wird euch Arsani bereits bestätigt haben, wem meine Loyalität gilt. Ihr wart recht überzeugend in eurer Argumentation, eure Lordschaft.", lächelte sie leicht.
Die Andeutung eines Schmunzelnd huschte über seine Züge. Ja, diese Eröffnung Arsanis hatte ihn zugegeben überrascht. Und der Zabrak hatte sehr deutlich gemacht, was er von der ganzen Angelegenheit gehalten hatte. „Etwas berichtet zu bekommen, etwas nachzuvollziehen – das ist etwas gänzlich anderes, als es zu hören und selbst zu erfahren, findest du nicht?“, blickte er auffordernd zu ihr hinüber.
Tendra erhob sich von der Liege, wobei das Handtuch achtlos zu Boden glitt. Nackt wie sie war ging sie langsam auf den Lord zu und beugte sich über ihn. "Worten sollten immer Taten folgen. Der Doktor hat mir zwar Ruhe verordnet, aber ich stehe euch gern für eine Demonstration meiner Loyalität zur Verfügung.", hauchte sie leise, zog sich dann jedoch wieder etwas zurück.
Selbstverständlich gefiel ihm, was er sah, schließlich machte es einen nicht unerheblichen Teil ihres Reizes aus. Was sie wusste und es einsetzte. Was er wusste.
"Dann sollten den richtigen Taten auch die richtigen Worte vorausgehen“, lächelte er lauernd, ging diesmal nicht so schnell auf das Offensichtliche ein.
Tendra trat schmunzelnd zwei Schritte zurück und griff nach den auf der Liege bereit ligenden Sachen. "Sicher!", schnurrte sie und begann sich langsam anzukleiden, wobei sie absichtlich nicht darauf achtete, gewisse Details zu verbergen. "Vielleicht bei einem gemeinsamen Essen? Ich habe einen Mordshunger.", warf sie ihm ein keckes Lächeln zu.
Lord Vorns Augen funkelten belustigt, während er ihr – sehr genau – zusah. "Nichts leichter als das!", antwortete er vielversprechend. "Chef Rindarin wird sich über eine neue Gelegenheit freuen." Er lachte leise. "Er würde es nie zugeben" - und er die Beschwerde nicht dulden - "aber er war tödlich beleidigt, dass er das letzte Menü umsonst ausarbeitete."
"Das klingt vielversprechend.", schlüpfte sie in ihre Hose. "Gibt es eine Kleiderordnung zum Dinner?", fragte Tendra eher beiläufig.
Er wog den Kopf abwägend. "Wir könnten natürlich einfach so", er deutete mit einer Geste zwischen sie, auf die Garderobe deutend, "essen, wenn du so einen großen Hunger hast. Ansonsten wirst du sicher etwas... ansprechendes in deinem Zimmer finden.", schmunzelte er still, ihre Reaktion verfolgend.
Tendra schloss den Reißverschluss ihrer Jacke und musterte den Lord kurz. Sollte sie überrascht sein, verstand sie es gut diese Gefühlsregung zu unterdrücken. "Hmmm, das macht mich jetzt schon ein wenig neugierig.", sagte sie lächelnd. "Wie wäre es mit einer kleinen Führung?", tat sie an ihn heran, um sich mit ihrem gesunden rechten Arm einzuhaken.
"Du wirst genug Gelegenheit haben, alles kennenzulernen", schmunzelte dr Sith und führte er sie aus dem Raum, einen Gang entlang und schließlich ins zweite Obergeschoss. Auch hier setzen sich die indirekt-blau-kalte Beleuchtung und die mattschwarz glänzenden Metallwände fort. Ein großes bodenlanges 'Fenster' am Ende des Flures ließ das flackernde Licht des Gewitters ein. Man konnte vermuten, dass es dort eine Terrasse gab. Vor der dritten Tür links hielt er, nickte ihr einladend zu.
Tendra löste sich von ihm und öffnete vorsichtig die Tür, um das dahinter liegende Zimmer zu mustern.
Der Raum maß rund 20 Quadratmeter, war quadratisch, bis auf die zwischen zwei Außenwänden gelegene Ecke, die wie abgeschnitten wirkte. Die „abgeschnittene“ Ecke war ersetzt durch ein raumhohes 'Fenster' an das sich zur Raumdecke hin ein rund ein Drittel der Decke einnehmendes sich anschloss. Vom darunterliegenden Bett würde man eine großartige Aussicht haben, wenn der Regen sich verzöge. Der übliche mattschwarze Wandton setzte sich fort, doch schien es hier keine Metall, sondern Holzverkleidung zu sein. Zumindest ließ das eine feine Maserung erahnen.
In Stil und Umfang sollte der Bewohner keine Annehmlichkeit vermissen, war die Einrichtung aufeinander abgestimmt, die verwendeten Stoffe fühlbar teuer. Was auch für den Inhalt der Kleiderschränke galt. Nebenan gäbe es einen zugehörigen Hygienebereich.
Tendra pfiff anerkennend und trat in den Raum. Langsam drehte sie sich und nahm scheinbar jedes Detail in Augenschein. "Geschmackvoll! Ihr kennt mich besser als ich dachte. Ich fühle mich geschmeichelt.", lächelte sie den Lord an.
Er erwiderte ihr Lächeln und erfreute sich sichtlich daran. "Arsani war nicht ganz unbeteiligt. Er ist ein Perfektionist", schmunzelte er ehrlich.
Tendra fuhr sinnend mit der Rechten über die Stoffe. "Ein Frauenversteher!", schmunzelte sie und es sollte unklar sein, ob sie damit nun Arsani oder den Lord meinte
Er lachte leise. "Gut, wie es scheint, fühlst du dich also wohl hier." Sein Blick lag dabei gerade noch nicht unanständig lange auf ihren Rundungen.
"Es ist fast perfekt!", lächelte die Agentin. "Nur das Bett scheint mir etwas klein, aber das kann auch eine Sinnestäuschung sein.", trat sie an ihn heran und ließ ihren Zeigefinger demonstrativ über seine Brust wandern.
Still blieb er stehen, blickte mit einem schon eindeutigen Blick zu ihr hinab. "Glaub mir, es ist definitiv eine Sinnestäuschung", brummte sanft, vielleicht etwas herausfordernd. "Solltest du etwas benötigen...", ließ er den Satz so stehen und machte Anstalten, den Raum zu verlassen.
"... werde ich nicht zögern es mir zu nehmen.", schnurrte sie und blickte ihm schmunzelnd nach. "Wie wäre es mit etwas weniger standesgemäßer Kleidung zum Essen. Dein knackiger Hintern kommt in diesen Roben überhaupt nicht zur Geltung.", schickte sie ihm noch hinterher.
"Sei pünktlich“, klang es nur amüsiert zurück, als er die Treppe hinauf ihrem Blick entschwand und seine privaten Räumlichkeiten aufsuchte.
***
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Jeder braucht ein Hobby,
Star Wars
Sonntag, 10. Februar 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (17)
Zuletzt bei Jeder braucht ein Hobby ...
Die Agentin rührte sich nicht. Ihr Atem war schwach und unregelmäßig. Die Misshandlungen Zaels forderten ihren Tribut. Der Albino schien in Raserei verfallen zu sein und hatte seiner Wut an Tendra freien Lauf gelassen.
Der Sith seufzte. Er stieg aus, ohne sich am strömenden Regen zu stören. Und so hob er die Bewusstlose wie schon auf dem Weg zum Gleiter auf die Arme und trug sie hinein. Droiden waren zwar in Sichtweite und stünden ohne Zweifel mit einem Regenschutz zur Seite, doch machte er keine Anstalten, sie in seiner Nähe haben zu wollen. Sie waren klug genug, sich daran zu halten.
Arsani nahm ihn am Eingang in Empfang, wortlos, wie er ihm zugute halten musste. Sie wechselten einen langen Blick, der für den Augenblick alle Fragen klären sollte.
Behutsam bettete der Sith die Agentin im Medbereich auf eine der Liegen, regennass tropften es aus seinen Haaren auf sie herab. Er schien einen Moment zu überlegen, dann wandte er sich wortlos ab. Still hatte der Doktor, ein menschlicher mittvierziger mit fast schon olivfarbenem Hautton, gewartet, begann nun routiniert die Untersuchung und Behandlung.
Vor der Tür blickten sich Sith und Zabrak erneut an. Bevor Arsani noch etwas erwidern konnte, nickt ihm der Sith zu. "Ich weiß." Für Außenstehende unerkennbar würde der Rothäutige darin eine Entschuldigung erkennen, Oder zumindest etwas, was in den Augen seines Herren dem schon nahe kam.
Ohne weiteres drehte der Sith sich um und würde die nächsten Stunden in einem Trainingsraum verbringen. Lautlos schnatterten die droidengehirne im Netzwerk einander Wetten entgegen, wie hoch der prozentuale Renovierungsgrad im Anschluss wohl sein würde.
Tendras Verletzungen erwiesen sich als schwer, doch nicht lebensbedrohlich. Neben zahlreichen Quetschungen, Abschürfungen und Prellungen am gesamten Körper hatte sie eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Nase sowie ein zertrümmertes linkes Handgelenk. Nichts was einige Tage im Koltotank nicht beheben könnten.
Selbst am folgenden Morgen erwachte sie nicht aus ihrem Dämmerzustand, doch wenn es so gewesen wäre, hätte sie unweit entfernt den Sith wahrgenommen, diesmal gekleidet in eine schmucklose anthrazitfarbene Robe, halb zurückgelehnt in einem bequemen Stuhl, in den Händen ein zumindest augenscheinlich altes Buch, in dem er las.
Am späten Vormittag trat der Zabrak zu dem Sith und legte ihm in einer vielleicht überraschend freundschaftlichen und noch überraschender geduldeten Geste die Hand auf die Schulter. Dieser legte das Buch beiseite und verließ den Raum. Erst einige Stunden später kehrte er zurück um seinen alten Platz wieder einzunehmen.
Tendra erwachte erst am frühen Nachmittag aus ihrer Bewustlosigkeit. Langsam bewegte sie sich zur Frontseite des Koltotanks und musterte den Lord der noch immer auf seinem Platz saß. Als er zu zu ihr aufblickte, schenkte sie ihm ein zaghaftes doch dankbares Lächeln, dass sich unter der Maske abzeichnete.
Die Bewegung im Tank war ihm nicht entgangen und so schloss er das Buch, einen Finger zwischen den Seiten und blickte auf, die Andeutung eines Schmunzelns um die Mundwinkel. Die Agentin legte ihre unverletzte Rechte an das Glas der Tankhülle und es mochte mehr als nur Dankbarkeit in dieser Geste liegen.Der Sith lächelte. "Keine Sorge, Dr. Kaidhera ist gut in dem, was er tut. Vielleicht noch zwei Tage", wieß er mit einem Nicken auf den Tank. Tendra nickte verstehen und beobachtete den Lord noch einige Zeit bei seinem Tun. Scheinbar froh, ihn in ihrer Nähe zu wissen. Nach einiger Zeit schloss sie jedoch wieder die Augen.
„Ich habe Hadrin-Nuss-Kekse mitgebracht...“, flötete sie lockend in die sonst totenstille Wohnung. Ein neugieriges Flügelrascheln antwortete und der gelbe Kopf der Orosittich streckte sich von oberhalb der Garderobe herunter, beäugte sie. „Hier, wirklich...“, zog sie die Tüte hervor, schlüpfte mit einer kurzen, heftigen Bewegung eines jeden Fußes aus den Schuhen – sie purzelten unbeachtet in eine Ecke des Zimmers – und raschelte damit.
Eine wild-herzliche Begrüßung, begleitet von zahlreichen umherspritzenden Kekskrümmeln begann.
Tendra nahm das Geschehen mit deutlichem Interesse auf, war doch jede Abwechslung in ihrem Zustand willkommen. Es ging ihr stündlich besser und so nutzte sie sie Zeit, um Pläne zu schmieden und ihr Umfeld zu analysieren.
Ohne Zweifel spielte ihr Lord auf mehreren Schlachtfeldern gleichzeitig. Ob wohl das Haus Chroin für die Verletzungen dieses Chiss verantwortlich war? Oder gab es gar noch andere "Freizeitbeschäftigungen"?
Der Sith verließ den Raum bald darauf, während die Behandelnden schließlich langsam immer weniger hektisch wirkten und der Chiss schließlich wohl in einen Tank neben ihr verfrachtet wurde, was wegen einer Trennwand mehr zu erahnen und hören war.
Bis auf den regelmäßig die Werte bei ihr und dem anderen Patienten prüfenden Doktor ereignete sich bis spät am Abend nichts, nur ein Droide den Raum und die arg besudelte Liege reinigen, ohne etwas anderem als seiner Tätigkeit seine Aufmerksamkeit zu schenken. Es war Nacht, als sie das nächste Mal erwachte und für einen Moment bildete sie sich ein, in dem von Halbdunkel erfüllten Raum Arsani sehen, kaum einen Schritt weit hinter der Tür, wie er sie nachdenklich betrachtete.
Das Nächste, was sie am folgenden Morgen, noch vor der Visite des Doktors, war der Lord, wie er erneut las.
Nachdem die Bewegung seine Aufmerksamkeit erregt hatte, legte er das Buch beiseite, erhob sich und trat nahe an den Tank. Er musterte ihr Tun und schmunzelte. "Langweilig, hm?", sprach er in sanftem, wohlwollendem Spott. „Der Doktor sprach in seiner Prognose von ...heute“, zog er es absichtlich in die Länge und lächelte. Schließlich nickte er. „Es sieht gut aus. Die letzte Entscheidung liegt natürlich bei Dr. Kaidhera.“ So er selbst nichts anderes entschied, versteht sich.
Tendra nickte und bewegte sich nahe an die Frontseite des Tanks um ihren Lord in die Augen zu blicken. Er erwiderte ihren Blick und ein Funkeln schlich sich in seine Augen, als er die Hände locker auf die Scheibe legte. Hätte sie nicht Tank und Flüssigkeit getrennt, hätte man nun deren Positionen auf Brusthöhe definitiv anzüglich genannt.
Die Agentin legte dem Kopf schief und lächelte unter ihrer Maske. Dann legte sie ihre gesunde Hand auf eine der seinen und schüttelte sichtlich amüsiert ihr Haupt. Sein Lächeln wurde breiter, jedoch mehr amüsiert als zweideutig. Er machte keine Anstahlen, die Position seiner Hände zu ändern.
In diesem Moment betrat Dr. Kaidhera den Raum, einen missbilligenden Zug um die Mundwinkel. „Mein Lord... mein Lord, ihr bringt die Werte durcheinander...“, tadelte er resigniert, ruhig und ohne übertriebene Ehrfurcht. Seine Stimme klang deutlich tiefer, als sein eher hageres Äußeres es vermuten ließ. Der Sith lachte leise und wich – nachdem er noch einige Sekunden genau so verharrte, zur Seite.
Dr. Kaidhera kam seiner Arbeit routiniert nach. Er schien zufrieden und gab schließlich seine Zustimmung zum Verlassen des Tanks.
Die Agentin rührte sich nicht. Ihr Atem war schwach und unregelmäßig. Die Misshandlungen Zaels forderten ihren Tribut. Der Albino schien in Raserei verfallen zu sein und hatte seiner Wut an Tendra freien Lauf gelassen.
Der Sith seufzte. Er stieg aus, ohne sich am strömenden Regen zu stören. Und so hob er die Bewusstlose wie schon auf dem Weg zum Gleiter auf die Arme und trug sie hinein. Droiden waren zwar in Sichtweite und stünden ohne Zweifel mit einem Regenschutz zur Seite, doch machte er keine Anstalten, sie in seiner Nähe haben zu wollen. Sie waren klug genug, sich daran zu halten.
Arsani nahm ihn am Eingang in Empfang, wortlos, wie er ihm zugute halten musste. Sie wechselten einen langen Blick, der für den Augenblick alle Fragen klären sollte.
Behutsam bettete der Sith die Agentin im Medbereich auf eine der Liegen, regennass tropften es aus seinen Haaren auf sie herab. Er schien einen Moment zu überlegen, dann wandte er sich wortlos ab. Still hatte der Doktor, ein menschlicher mittvierziger mit fast schon olivfarbenem Hautton, gewartet, begann nun routiniert die Untersuchung und Behandlung.
Vor der Tür blickten sich Sith und Zabrak erneut an. Bevor Arsani noch etwas erwidern konnte, nickt ihm der Sith zu. "Ich weiß." Für Außenstehende unerkennbar würde der Rothäutige darin eine Entschuldigung erkennen, Oder zumindest etwas, was in den Augen seines Herren dem schon nahe kam.
Ohne weiteres drehte der Sith sich um und würde die nächsten Stunden in einem Trainingsraum verbringen. Lautlos schnatterten die droidengehirne im Netzwerk einander Wetten entgegen, wie hoch der prozentuale Renovierungsgrad im Anschluss wohl sein würde.
Tendras Verletzungen erwiesen sich als schwer, doch nicht lebensbedrohlich. Neben zahlreichen Quetschungen, Abschürfungen und Prellungen am gesamten Körper hatte sie eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Nase sowie ein zertrümmertes linkes Handgelenk. Nichts was einige Tage im Koltotank nicht beheben könnten.
Selbst am folgenden Morgen erwachte sie nicht aus ihrem Dämmerzustand, doch wenn es so gewesen wäre, hätte sie unweit entfernt den Sith wahrgenommen, diesmal gekleidet in eine schmucklose anthrazitfarbene Robe, halb zurückgelehnt in einem bequemen Stuhl, in den Händen ein zumindest augenscheinlich altes Buch, in dem er las.
Am späten Vormittag trat der Zabrak zu dem Sith und legte ihm in einer vielleicht überraschend freundschaftlichen und noch überraschender geduldeten Geste die Hand auf die Schulter. Dieser legte das Buch beiseite und verließ den Raum. Erst einige Stunden später kehrte er zurück um seinen alten Platz wieder einzunehmen.
Tendra erwachte erst am frühen Nachmittag aus ihrer Bewustlosigkeit. Langsam bewegte sie sich zur Frontseite des Koltotanks und musterte den Lord der noch immer auf seinem Platz saß. Als er zu zu ihr aufblickte, schenkte sie ihm ein zaghaftes doch dankbares Lächeln, dass sich unter der Maske abzeichnete.
Die Bewegung im Tank war ihm nicht entgangen und so schloss er das Buch, einen Finger zwischen den Seiten und blickte auf, die Andeutung eines Schmunzelns um die Mundwinkel. Die Agentin legte ihre unverletzte Rechte an das Glas der Tankhülle und es mochte mehr als nur Dankbarkeit in dieser Geste liegen.Der Sith lächelte. "Keine Sorge, Dr. Kaidhera ist gut in dem, was er tut. Vielleicht noch zwei Tage", wieß er mit einem Nicken auf den Tank. Tendra nickte verstehen und beobachtete den Lord noch einige Zeit bei seinem Tun. Scheinbar froh, ihn in ihrer Nähe zu wissen. Nach einiger Zeit schloss sie jedoch wieder die Augen.
***
„Sunny?!", quietschte Lews in fragend in ihre Wohnung und schloss die Tür hinter sich. Es war später Mittag und sie hatte sich ob der Überstunden und die durchwachte Nacht die nächsten eineinhalb Arbeitstage frei genommen. Sie war für ihre merkwürdigen Arbeitszeiten bekannt und so hatte sich ihr Vorgesetzter nicht verwundert, sondern nur erfreut gezeigt, dass bei seiner Ankunft ihn zahlreiche abgeschlossene Transkripte und Analysen erwartete.„Ich habe Hadrin-Nuss-Kekse mitgebracht...“, flötete sie lockend in die sonst totenstille Wohnung. Ein neugieriges Flügelrascheln antwortete und der gelbe Kopf der Orosittich streckte sich von oberhalb der Garderobe herunter, beäugte sie. „Hier, wirklich...“, zog sie die Tüte hervor, schlüpfte mit einer kurzen, heftigen Bewegung eines jeden Fußes aus den Schuhen – sie purzelten unbeachtet in eine Ecke des Zimmers – und raschelte damit.
Eine wild-herzliche Begrüßung, begleitet von zahlreichen umherspritzenden Kekskrümmeln begann.
***
Den folgenden Mittag erweckte rege Geschäftigkeit auf der Station ihre Aufmerksamkeit. Während der Lord scheinbar entspannt nahe der Tür an der Wand lehnte, die Miene bis auf leichte Anzeichen für Ärger emotionslos, waren Dr. Kaidera und weitere Weißbekittelte mit einem wohl gerade eingetroffenen Patienten beschäftigt. Auch auf die Entfernung erkannte Tendra als erfahrene Agentin, dass die Verletzungen offensichtlicher Folter zuzuordnen waren. Das Verhalten des Medteams ließ darauf schließen, dass es dem blasshäutigen Chiss weit schlechter ging, als ihr.Tendra nahm das Geschehen mit deutlichem Interesse auf, war doch jede Abwechslung in ihrem Zustand willkommen. Es ging ihr stündlich besser und so nutzte sie sie Zeit, um Pläne zu schmieden und ihr Umfeld zu analysieren.
Ohne Zweifel spielte ihr Lord auf mehreren Schlachtfeldern gleichzeitig. Ob wohl das Haus Chroin für die Verletzungen dieses Chiss verantwortlich war? Oder gab es gar noch andere "Freizeitbeschäftigungen"?
Der Sith verließ den Raum bald darauf, während die Behandelnden schließlich langsam immer weniger hektisch wirkten und der Chiss schließlich wohl in einen Tank neben ihr verfrachtet wurde, was wegen einer Trennwand mehr zu erahnen und hören war.
Bis auf den regelmäßig die Werte bei ihr und dem anderen Patienten prüfenden Doktor ereignete sich bis spät am Abend nichts, nur ein Droide den Raum und die arg besudelte Liege reinigen, ohne etwas anderem als seiner Tätigkeit seine Aufmerksamkeit zu schenken. Es war Nacht, als sie das nächste Mal erwachte und für einen Moment bildete sie sich ein, in dem von Halbdunkel erfüllten Raum Arsani sehen, kaum einen Schritt weit hinter der Tür, wie er sie nachdenklich betrachtete.
Das Nächste, was sie am folgenden Morgen, noch vor der Visite des Doktors, war der Lord, wie er erneut las.
***
In jener „Cantina“ saß, die Ecke des Raumes im Rücken, ein Schemen. Oder jedenfalls hätte man das meinen können, schien die Beleuchtung dort wie auch an anderen Stellen des Raumes zwar wie zufällig „defekt“, war es aber natürlich nicht. Die Konturen des Sitzenden schienen wie verschwommen, gelegentlich mochten nur die Hände erkennbar sein. Wenn weitere Anwesende in die Ecke geblickt hätten. Was sie nicht taten. Kommentarlos stellte er Barkeeper im Vorbeigehen ein weites Glas ab, nahm in der selben Handbewegung das alte, leere mit sich. Eine vermutlich weibliche Hand griff nach dem Glas und leerte die bernsteinfarbene Flüssigkeit mit einem Zug zur Hälfte, stellte es wieder ab. Die Hand griff nach einem flachen, runden Gegenstand vor sich und drehte ihn zwischen den Fingern. Die andere Hand hatte sich zu einer Faust geballt.
***
Tendra bewegte die Hand grüßend in Richtung des Sith und machte ihm unmissverständlich klar, das sie wissen wollte, wie lange sie noch im Tank ausharren müsste. Demonstrativ bewegte sie alle Körperteile mit Ausnahme ihrer Linken Hand, um ihren Genesungsfortschritt zu verdeutlichen.Nachdem die Bewegung seine Aufmerksamkeit erregt hatte, legte er das Buch beiseite, erhob sich und trat nahe an den Tank. Er musterte ihr Tun und schmunzelte. "Langweilig, hm?", sprach er in sanftem, wohlwollendem Spott. „Der Doktor sprach in seiner Prognose von ...heute“, zog er es absichtlich in die Länge und lächelte. Schließlich nickte er. „Es sieht gut aus. Die letzte Entscheidung liegt natürlich bei Dr. Kaidhera.“ So er selbst nichts anderes entschied, versteht sich.
Tendra nickte und bewegte sich nahe an die Frontseite des Tanks um ihren Lord in die Augen zu blicken. Er erwiderte ihren Blick und ein Funkeln schlich sich in seine Augen, als er die Hände locker auf die Scheibe legte. Hätte sie nicht Tank und Flüssigkeit getrennt, hätte man nun deren Positionen auf Brusthöhe definitiv anzüglich genannt.
Die Agentin legte dem Kopf schief und lächelte unter ihrer Maske. Dann legte sie ihre gesunde Hand auf eine der seinen und schüttelte sichtlich amüsiert ihr Haupt. Sein Lächeln wurde breiter, jedoch mehr amüsiert als zweideutig. Er machte keine Anstahlen, die Position seiner Hände zu ändern.
In diesem Moment betrat Dr. Kaidhera den Raum, einen missbilligenden Zug um die Mundwinkel. „Mein Lord... mein Lord, ihr bringt die Werte durcheinander...“, tadelte er resigniert, ruhig und ohne übertriebene Ehrfurcht. Seine Stimme klang deutlich tiefer, als sein eher hageres Äußeres es vermuten ließ. Der Sith lachte leise und wich – nachdem er noch einige Sekunden genau so verharrte, zur Seite.
Dr. Kaidhera kam seiner Arbeit routiniert nach. Er schien zufrieden und gab schließlich seine Zustimmung zum Verlassen des Tanks.
abgelegt unter:
Aus meiner Feder,
Bleistift-Battalion,
Jeder braucht ein Hobby,
Star Wars
Sonntag, 3. Februar 2013
STAR WARS - Jeder braucht ein Hobby ... (15)
Zuletzt bei "Jeder braucht ein Hobby ..."
Die Sith erwiderte sein Lächeln und deutete auf die Tür.
"Nur wenige Außenstehende kommen in den Genuss meine private Meditationkammer zu betreten.",öffnete sie die Tür und deutete ihm an einzutreten.
Der Raum war vielleicht 20 Quadratmeter groß und bar jeder Überflüssigkeit. Das Dach und die der Tür abgewandte Front waren transparent und boten einen atemberaubenden Anblick. Hier bei einem Gewitter zu meditieren musste ein außergewöhnliches Erlebnis sein. Indirektes Licht tauchte das Refugium der Sith in ein entspannendes Licht. Dicht an der transparenten Wand standen zwei Hohe Sessel, die Lehne zur Tür gerichtet, davor befand sich ein kleiner Tisch, auf dem eine Flasche und zwei Gläsern standen.
"Eine Ehre, die ich zu schätzen weiß", sprach er respektvoll und trat ein.
Auch die neue Räumlichkeit nahm er genau in Augenschein und ein breites Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Wie es schien, teilten sie einige Interessen. Er trat in die Mitte des Raumes, der transparenten Front zugewandt und blickte hinaus. Die Aussicht quittierte er mit einem wohlwollenden Brummen und ließ es ehrlich klingen. Er drehte sich zu ihr um und man würde ihm ansehen, dass ihm dieser Raum sehr gefiel.
Syrenne folgte ihm in den Raum und in einigem Abstand betrat auch Zael das Heiligtum.
Er schloss die Tür hinter sich und wartete.
Die Darth schmiegte sich förmlich an Lord Vorn, als sie ihn passierte und auf den Rechten der Sessel zu hielt während sie ihm mit einer Geste den Linken zuwies.
"Wie ich sehe gefällt euch was ihr seht!?", schnurrte sie verführerisch.
Sie blieb an der Lehne des Hohen Sessels stehen und musterte das Geschehen außerhalb des Turms. Nebel stieg aus dem Dschungel auf. Einer der seltenen Momente in denen es auf Dromund Kaas nicht regnete. Sie schien darauf zu warten, das er zunächst Platz nahm, während Zael ihnen in die Mitte des Raumes folgte und dort verharrte.
„Es gefällt mir sehr“, erwiderte er samtig und hielt offen, was genau er damit meinte.
Ihrer Geste folgend trat er auf den Sessel zu, auf den sie deutete und setzte sich. Seine Haltung zumindest deutete darauf hin, dass er entspannter Stimmung war.
"Hab ich dich!", quietsche Lewz fröhlich und stürzte sich wie eine ausgehungerte Manka-Katze auf die teils gut gesicherten Dateien.
"Ich hoffe ihr sitzt bequem."
Die Darth lächelte plötzlich diabolisch und drehte an der Lehne den anderen Stuhl in Richtung des Lords.
Nun erst wurde ersichtlich das jemand bereits darauf saß, wobei sitzen eine wohlwollende Beschreibung des Häufchens Elend war, was zusammengesunken dort lag.
Tendras Gesicht war eine blutige Maske. Ein riesiges Hämatom schmückte ihre Linke Gesichtshälfte, ihre Nase war gebrochen und die Augen zugeschwollen, so als habe sie 10 Runden gegen einen Wookiee im Boxring gestanden.
"Oh, ich glaube das Kätzchen ist vom Dach gefallen.", grinste Syrenne böse, seine Reaktion abwartend.
Der Sith nickte leicht zur Bestätigung.
Sein Blick glitt über die wohl bewusstlose Agentin, langsam und ohne Eile. Reg- und emotionslos mochte er scheinen, bemühte sich mit allen Kräften darum, während seine Gedanken rasten, er innerlich ob der Anstrengung und Beherrschung keuchte und auch vor Ärger knurrte. Mutter hin oder her - Üblicherweise war er nicht gewillt, seine Hobbies zu teilen. Weder auf solche, noch andere Art.
„Das ist… bedauerlich“, antwortete er in einem Ton, wie man ein beschädigtes Spielzeug betrachten würde. Zugegeben, ein Lieblingsspielzeug.
Syrenne strich der Bewusstlosen fast schon zärtlich über das geschundene Gesicht.
"So schön und doch so zerbrechlich. Sagt, Lord Vorn, was ist euch das Haus Harkov wert? Würdet ihr sie dafür töten?"
Während sie sprach, näherte sich Zael langsam den Stühlen und verharrte erst in zwei Meter Entfernung.
„Für jedes Ziel von Wichtigkeit lohnt es sich, zu töten. Unpraktischerweise ist es so schrecklich, hm, endgültig.“, zuckt er die Schultern, als würde er über das Wetter reden.
Tendra stöhnte leicht, was die Darth mit einem unwilligen Blick quittierte.
"Versagen wird nicht toleriert, wir alle sind ersetzbar, doch es gibt zwei Schlüssel zum Hause Harkov.", flüsterte die Agentin und ein gequältes Lächeln umspielte ihre geschundenen Lippen
"Ruhe, unwürdiges Balg.", schrie Syrenne und Blitze hüllten Tendra ein.
Diese wimmerte vor Schmerzen und hatte kurz darauf wieder das Bewusstsein verloren.
Zufrieden lächelnd musterte sie den verkrümmten Körper ihrer Stieftochter.
"Wo waren wir stehen geblieben, mein lieber Lord Vorn?", säuselte sie so als wäre nichts gewesen.
Er legte den Kopf leicht zur Seite und betrachtete die Szene. Und vor allem besah er sich die Blitze der Darth, einschatzend.
"Bei Bereitschaften.", klang es nüchtern von ihm. Aus den Augenwinkeln maß er Zael.
Syrenne beugte sich zu ihm und strich mit den Fingern fast zärtlich über sein Lichtschwert.
"Dann zeigt mir, wie bereit ihr seid, dem Hause Harkov als starker Mann vorzustehen."
Die Darth deutete mit einem nicken auf Tendra.
"Entscheidet euch! Rettet das Leben der Verräterin oder nehmt es ihr für mehr Macht, um eure Ziele zu erreichen.", lächelte sie ihn an und trat etwas zurück. Zaels Hände fuhren langsam zu seinen Lichtschwertern.
Er maß sie mit ruhigem Blick. „Ein kaputtes Spielzeug nützt so wenig wie ein verprügeltes Hündchen“, sprach er weiter wie über Belangloses. Er beugte sich etwas vor, und mochte durchaus besitzergreifend wirken. Wenn nötig hatte er ‚dies‘ schon einmal in Betracht gezogen. Doch das wäre... langweilig. "Was für eine Herausforderung für einen ‚starken Mann‘ wärre das wohl?", klangt es fast etwas beleidigt und geringschätzig, blickt er nun direkt zu Zael und maß ihn abschätzend.
Zael aktivierte wie auf einen lautlosen Befehl seine Lichtschwerter. Roter Schein durchflutete den Raum, als Waffen bedrohlich surrend zum Leben erwachten.
"Darf ich ihn töten, Mutter?", musterte der Berserker den Lord.
Syrenne trat einige Schritte zurück und musterte die Kontrahenten.
"Das hängt davon ab, ob unser Gast sich töten lassen möchte, oder mir meinen Wunsch erfüllt.", lächelte sie Lord Vorn an.
Die Sith erwiderte sein Lächeln und deutete auf die Tür.
"Nur wenige Außenstehende kommen in den Genuss meine private Meditationkammer zu betreten.",öffnete sie die Tür und deutete ihm an einzutreten.
Der Raum war vielleicht 20 Quadratmeter groß und bar jeder Überflüssigkeit. Das Dach und die der Tür abgewandte Front waren transparent und boten einen atemberaubenden Anblick. Hier bei einem Gewitter zu meditieren musste ein außergewöhnliches Erlebnis sein. Indirektes Licht tauchte das Refugium der Sith in ein entspannendes Licht. Dicht an der transparenten Wand standen zwei Hohe Sessel, die Lehne zur Tür gerichtet, davor befand sich ein kleiner Tisch, auf dem eine Flasche und zwei Gläsern standen.
"Eine Ehre, die ich zu schätzen weiß", sprach er respektvoll und trat ein.
Auch die neue Räumlichkeit nahm er genau in Augenschein und ein breites Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Wie es schien, teilten sie einige Interessen. Er trat in die Mitte des Raumes, der transparenten Front zugewandt und blickte hinaus. Die Aussicht quittierte er mit einem wohlwollenden Brummen und ließ es ehrlich klingen. Er drehte sich zu ihr um und man würde ihm ansehen, dass ihm dieser Raum sehr gefiel.
Syrenne folgte ihm in den Raum und in einigem Abstand betrat auch Zael das Heiligtum.
Er schloss die Tür hinter sich und wartete.
Die Darth schmiegte sich förmlich an Lord Vorn, als sie ihn passierte und auf den Rechten der Sessel zu hielt während sie ihm mit einer Geste den Linken zuwies.
"Wie ich sehe gefällt euch was ihr seht!?", schnurrte sie verführerisch.
Sie blieb an der Lehne des Hohen Sessels stehen und musterte das Geschehen außerhalb des Turms. Nebel stieg aus dem Dschungel auf. Einer der seltenen Momente in denen es auf Dromund Kaas nicht regnete. Sie schien darauf zu warten, das er zunächst Platz nahm, während Zael ihnen in die Mitte des Raumes folgte und dort verharrte.
„Es gefällt mir sehr“, erwiderte er samtig und hielt offen, was genau er damit meinte.
Ihrer Geste folgend trat er auf den Sessel zu, auf den sie deutete und setzte sich. Seine Haltung zumindest deutete darauf hin, dass er entspannter Stimmung war.
***
Zur gleichen Zeit in Kaas City ..."Hab ich dich!", quietsche Lewz fröhlich und stürzte sich wie eine ausgehungerte Manka-Katze auf die teils gut gesicherten Dateien.
***
"Ich hoffe ihr sitzt bequem."
Die Darth lächelte plötzlich diabolisch und drehte an der Lehne den anderen Stuhl in Richtung des Lords.
Nun erst wurde ersichtlich das jemand bereits darauf saß, wobei sitzen eine wohlwollende Beschreibung des Häufchens Elend war, was zusammengesunken dort lag.
Tendras Gesicht war eine blutige Maske. Ein riesiges Hämatom schmückte ihre Linke Gesichtshälfte, ihre Nase war gebrochen und die Augen zugeschwollen, so als habe sie 10 Runden gegen einen Wookiee im Boxring gestanden.
"Oh, ich glaube das Kätzchen ist vom Dach gefallen.", grinste Syrenne böse, seine Reaktion abwartend.
Der Sith nickte leicht zur Bestätigung.
Sein Blick glitt über die wohl bewusstlose Agentin, langsam und ohne Eile. Reg- und emotionslos mochte er scheinen, bemühte sich mit allen Kräften darum, während seine Gedanken rasten, er innerlich ob der Anstrengung und Beherrschung keuchte und auch vor Ärger knurrte. Mutter hin oder her - Üblicherweise war er nicht gewillt, seine Hobbies zu teilen. Weder auf solche, noch andere Art.
„Das ist… bedauerlich“, antwortete er in einem Ton, wie man ein beschädigtes Spielzeug betrachten würde. Zugegeben, ein Lieblingsspielzeug.
Syrenne strich der Bewusstlosen fast schon zärtlich über das geschundene Gesicht.
"So schön und doch so zerbrechlich. Sagt, Lord Vorn, was ist euch das Haus Harkov wert? Würdet ihr sie dafür töten?"
Während sie sprach, näherte sich Zael langsam den Stühlen und verharrte erst in zwei Meter Entfernung.
„Für jedes Ziel von Wichtigkeit lohnt es sich, zu töten. Unpraktischerweise ist es so schrecklich, hm, endgültig.“, zuckt er die Schultern, als würde er über das Wetter reden.
Tendra stöhnte leicht, was die Darth mit einem unwilligen Blick quittierte.
"Versagen wird nicht toleriert, wir alle sind ersetzbar, doch es gibt zwei Schlüssel zum Hause Harkov.", flüsterte die Agentin und ein gequältes Lächeln umspielte ihre geschundenen Lippen
"Ruhe, unwürdiges Balg.", schrie Syrenne und Blitze hüllten Tendra ein.
Diese wimmerte vor Schmerzen und hatte kurz darauf wieder das Bewusstsein verloren.
Zufrieden lächelnd musterte sie den verkrümmten Körper ihrer Stieftochter.
"Wo waren wir stehen geblieben, mein lieber Lord Vorn?", säuselte sie so als wäre nichts gewesen.
Er legte den Kopf leicht zur Seite und betrachtete die Szene. Und vor allem besah er sich die Blitze der Darth, einschatzend.
"Bei Bereitschaften.", klang es nüchtern von ihm. Aus den Augenwinkeln maß er Zael.
Syrenne beugte sich zu ihm und strich mit den Fingern fast zärtlich über sein Lichtschwert.
"Dann zeigt mir, wie bereit ihr seid, dem Hause Harkov als starker Mann vorzustehen."
Die Darth deutete mit einem nicken auf Tendra.
"Entscheidet euch! Rettet das Leben der Verräterin oder nehmt es ihr für mehr Macht, um eure Ziele zu erreichen.", lächelte sie ihn an und trat etwas zurück. Zaels Hände fuhren langsam zu seinen Lichtschwertern.
Er maß sie mit ruhigem Blick. „Ein kaputtes Spielzeug nützt so wenig wie ein verprügeltes Hündchen“, sprach er weiter wie über Belangloses. Er beugte sich etwas vor, und mochte durchaus besitzergreifend wirken. Wenn nötig hatte er ‚dies‘ schon einmal in Betracht gezogen. Doch das wäre... langweilig. "Was für eine Herausforderung für einen ‚starken Mann‘ wärre das wohl?", klangt es fast etwas beleidigt und geringschätzig, blickt er nun direkt zu Zael und maß ihn abschätzend.
Zael aktivierte wie auf einen lautlosen Befehl seine Lichtschwerter. Roter Schein durchflutete den Raum, als Waffen bedrohlich surrend zum Leben erwachten.
"Darf ich ihn töten, Mutter?", musterte der Berserker den Lord.
Syrenne trat einige Schritte zurück und musterte die Kontrahenten.
"Das hängt davon ab, ob unser Gast sich töten lassen möchte, oder mir meinen Wunsch erfüllt.", lächelte sie Lord Vorn an.
abgelegt unter:
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