Montag, 13. August 2012

Prometheus - oder wo kommt plötzlich die Leiter her?

Ich war am Wochenende im Rahmen des Gildentreffens, welchem ich noch ein eigenes Posting widmen werde, zusammen mit guten Freunden im Kino. Nach langem hin und her entschieden wir uns für Prometheus, war doch ein Großteil von uns bekennender Alien Fan.



Nun um es kurz zu machen, die hohen Erwartungen die ich persönlich in den Film gesteckt hatte wurden zwar nicht erfüllt, doch es war auch kein kompletter Reinfall.
Die Handlung ist spannend verfügt jedoch über einige Längen. Die drei Hauptcharaktere machen einen guten Job und ein wenig Hintergrund zur Entstehung der Aliens wurde auch geliefert. Soweit so gut, doch welchen beknackten Storywriter haben die bitte ans Drehbuch gelasen, dem es teilweise extrem an gesundem Menschenverstand mangelt.
90 Prozent des Cast benahmen sich wie hormongesteuerte Teenager in einem Slasher Streifen wenn es um das aus der Welt scheiden ging und auch sonst wurde man mit Logiklöchern konfrontiert, die auf keine Facehuggerhaut passen. Wer den Film gesehen hat wird den Wink mit der Leiter im Titel verstehen, um nur ein Besipiel zu nennen.

Ich hoffe hier rundet der schon angekündigte Extendet Cut das Gesamtbild etwas ab, den eigentlich ist Prometheus grundsolides SciFi mit einer Prise Alien und somit auch einen Blick wert.

Von mir gibt es daher auch 6/10 Punkte auf der Imperatorenskala.

Mittwoch, 1. August 2012

Zukunftspläne

"Wenn ich groß bin, werde ich so wie Papa!
Alles andere ist mir zu schwer."
O-Ton, des ältesten Thronfolgers.

Was soll ich dazu noch sagen? Er weiß halt was er will. :)

Montag, 23. Juli 2012

Vom (Entziehungs)Urlaub, Ersatzbefriedigung und Star Wars

So, meine zwei Wochen (nahezu) ohne Netz sind vorbei und der Arbeitsalltag hat mich wieder.
Trotz moderatem Wetter hat die imperiale Familie einen schönen und vor allem erholsamen Urlaub im schönen Mecklenburg durchlebt.


Da das Wetter nich sooo besonders war und man ja auch bei Regen eine Beschäftigung braucht, wurde kurzerhand auch die hauseigene Lego Sammlung aufgewertet. Jetzt, wo die Atlantis Serie aus dem Programm genommen wird, gab es diese Sets (für Legoverhältnisse) ziemlich preisgünstig beim Steinchendealer meines Vertrauens.
 
Besonders Stolz bin ich auf nachfolgendes Schnäppchen, da es eigentlich nur noch zu überteuerten Preisen zu bekommen ist. Nicht so in der schönen Stadt Waren an der Müritz, bis wohin die Nachricht vom Wertanstieg dieses Sets wohl noch nicht durchgedrungen ist.
Bei 50 € Preisunterschied zum billigsten Maketplace Angebot auf Amazon, musste ich nicht lange nachdenken.
Erst habe ich überlegt, das Set weiterzuveräußern, doch es macht sich einfach zu gut in unserer Legovitrine und außerdem hat das Legovirus inzwischen eh die komplette Familie ausradiert infinziert.  Das gemeinsame Aufbauen macht einfach einen riesen Spaß, ja fast schon süchtig und wenn selbst die Imperette im Spielzeugladen leuchtende Augen bekommt und auf ihr baldiges jährliches Jubiläum hinweist, dann ist das ein eindeutiges Zeichen für euren Imperator, dass seine Einflüsterungen erfolgreich waren. Nutze den Augenblickt! ^^

Hach, für Lego ist man(n und Frau) einfach nie zu alt. :D

Gleiches gilt im Übrigen auch für Star Wars.

Wie ich gerade erfahren habe wird die Thrawn Trilogie als professionelles Hörspiel produziert, mit den Originalsprechern der Alten Filme, sofern sie noch Leben.
Das wird so geil!

Btw. schon Labyrinth des Bösen und Dark Lord wurde von Oliver Döring erstklassig vertont. Es kann also quasi nix mehr schief gehen. Da freut sich das Kind im Manne.  ^^

Donnerstag, 5. Juli 2012

Ohne Netz ...

... und Onlinezeiten.

Es wird mal wieder Zeit für meinen jährlichen analogen Ausgleich am Busen der Natur.

Ich bin dann mal wech! Man liest sich in ein paar Wochen wieder. ;)

Montag, 2. Juli 2012

Mass Effect 3. The Extended Cut

Letzte Woche war es so weit. Bioware hat dem Ansturm der "Fans" klein beigegeben und den Extended Cut veröffentlicht, der die drei Haupt-Enden von Mass Effect 3 gehörig erweitert und sogar ein viertes Ende hinzufügt.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und mit meinem Commander Shepard alle 4 Enden durchgespielt und ich muss sagen, es ist den Jungs von Bioware gelungen, die größten Plotlöcher zu stopfen und eine Runde Sache abzuliefern. Ab der Sturm auf den Strahl am Ende wirkt das Geschehen deutlich runder und vollständiger. (Anmerkung: Auf Grund meines recht hohen effektiven Bereitschaftswertes > 7000 habe ich nur die jeweils best möglichen Enden erlebt)

Ich gehöre zwar zu den Wenigen, die das Ende schon vorher zufrieden gestellt hat, aber nun bin ich rund um glücklich. Sicher, die ein oder andere Unstmmigkeit ist noch vorhanden, aber wer jetzt noch meckert, der sucht eh jedes Haar in der Suppe.


Dienstag, 26. Juni 2012

Star Wars: Der Pfad ins Licht, Teil 1

Ryloth, 6 Jahre nach dem Vertrag von Coruscant
Galan Fess betrat festen Schrittes den Raumhafen von Kala'uun. Ihm folgten sechs machtsensitive Twi’lek Kinder zu einem wartenden Transporter. Sein erster Auftrag als Jedi-Ritter war bisher ein Kinderspiel gewesen. Warum der Hohe Rat so ein Aufsehen um diese Jünglinge anstellte, war ihm allerdings ein Rätsel. Diese ganze Geheimniskrämerei und die Reise über Umwege von Ryloth nach Tython war in seinen Augen Zeitverschwendung.
Seine Meisterin hätte ihm jetzt sicher einen Vortrag über inneren Frieden und Ruhe abgehalten, aber Galan war nicht unbedingt für sein hohes Maß an Geduld bekannt. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum er übermäßig lange den Rang eines Padawans bekleidet hatte, bevor man ihn vor sechs Wochen unverhofft zum Ritter ernannte. Wie er zu dieser Ehre gekommen war wusste er nicht, seine bisherigen Prüfungen als Padawan waren jedenfalls nie zur Zufriedenheit seiner Meisterin verlaufen. Einzig im Kampf hatte er sich bisher hervortun können. Es gab kaum einen Gegner, mit dem er es nicht im Lichtschwertkampf aufnehmen konnte.
Der hünenhafte Zabrak seufzte angesichts der langen Reise, die vor ihm stand, zuckte dann jedoch mit den Schultern. Er würde schon einen Weg finden, sich die Zeit zu vertreiben. Die Corellia Pearl bot augenscheinlich genügend Platz, um mit den Jünglingen auf dem Flug ein paar grundlegende Übungen durchzuführen. Als sie über die Zugangsrampe an Bord des Frachters gingen, begrüßte sie am Eingangsschott ein alter Nautolaner und stellte sich ihnen als Kapitän Suiki vor.

"Ihr seid sicher der Jedi, der für sich und seine Gäste die Passage zur Garrick Station gebucht hat. Nun, ich frage besser nicht, warum ihr die Reise auf meiner alten Dame den schnellen Passagiershuttles vorzieht. Immerhin könntet ihr andernfalls in einem Bruchteil der Zeit am Ziel ankommen."
Galan blickte den Kapitän finster an. "Das braucht Euch wirklich nicht zu interessieren, Kapitän. Ich bezahle gut, für mich, meine Gäste und eure Verschwiegenheit." Mit diesen Worten hielt er dem Nautolaner einen Beutel mit Creditchips hin.
Suiki griff gierig danach und verneigte sich leicht. "Gewiss, gewiss! Ich verspreche euch einen ruhigen Flug mit allen Annehmlichkeiten, die die Pearl zu bieten hat. Allerdings dürft ihr keine luxuriöse Unterbringung erwarten, Meister Jedi. Sie ist schließlich nur ein bescheidener Frachter."
"Macht Euch darüber keine Sorgen, Kapitän. Und bitte… nennt mich Galan. Ich bin kein Meister!"
Der Nautolaner gestikulierte übereifrig und deutete in Richtung Schott. "Verzeiht mir diesen Irrtum. Darf ich euch euer Quartier zeigen? Wir starten in einer halben Stunde.“
Galan nickte und dann folgten er und die Twi’leks dem Kapitän ins Innere des Transporters. Ihr Quartier war ein zweckentfremdeter Frachtraum, in dem jemand sieben Liegen, zwei große Spinde und eine transportable Hygienezelle aufgestellt hatte. Ansonsten war der Raum leer und bot ausreichend Platz für Galan und die Kinder. "Wenn es Euch nicht stört, Jedi Fess, dann würde ich euch bitten, eure Speisen zusammen mit mir und meiner Crew in der Messe einzunehmen. Ich verbürge mich für jeden meiner Leute und es ist ein Gebot der Höflichkeit an Bord."
Galan lächelte schwach, "Gewiss! Es wird uns eine Freude sein, Kapitän, immerhin werden wir eine lange Zeit zusammen reisen. Wo legt die Pearl ihren ersten Zwischenstopp ein?"
Der Nautolaner war sichtlich überrascht angesichts des Themenwechsels und blickte Galan aus seinen großen schwarzen Augen an, "Für einen Jedi seid ihr ziemlich direkt, junger Mann. Unser erster Zwischenstopp wird Tatooine sein. Wir liefer Evaporatoren nach Anchorhead."
Der junge Zabrak nickte dem Kapitän dankbar zu, bevor er den Twi'leks wortlos in das behelfsmäßige Quartier folgte und den verdutzten Nautolaner im Gang stehen lies.

Tatooine, Anchorhead Raumhafen, 4 Tage später
Sechs Schemen schlichen unbemerkt durch die Schatten der geräumigen Landebucht des Raumhafens von Anchorhead. "Tusken an alle, Positionen einnehmen und mein Kommando abwarten. Der Zabrak ist unser Primärziel.", flüsterte der Anführer des kleinen Trupps in seinen Kommunikator. Wortlos befolgte sein Team die Anweisungen und bezog Stellung. Sie alle waren ausgebildete Killer und darauf trainiert Machtanwender zu töten. Ausgestattet mit moderster Waffentechnik und allesamt latent machtbegabt waren sie für den imperialen Geheimdienst das Mittel zum Zweck, um die Population unerwünschter Machtanwender in der Galaxis zu dezimieren. Sie waren die Force Wraith, die Machtgeister und ihr nächstes Ziel hieß Galan Fess.
Als die Corellia Pearl gelandet war und der Zabrak Jedi gefolgt von sechs Twi'leks und mehreren Menschen über die Hauptrampe den Frachter verlies, gab "Tusken" den Befehl zum Angriff. Nur einer der Agenten zögerte, bevor er sich seinen Kammeraden anschloss und ebenfalls das Feuer eröffnete.

Galan schritt beschwing die Zugangsrampe des Frachters herunter. Der Flug von Ryloth nach Tatooine hatte für seinen Geschmack eine Ewigkeit gedauert zumal die Pearl alles andere als schnell war. Wenn er daran dachte noch drei weitere Wochen auf diesem Frachter verbringen zu müssen überkam ihn schon jetzt eine Rastlosigkeit für die ihn seine alte Meisterin gewiss gemaßregelt hätte. Er verdrängte diesen Gedanken und konzentrierte sich auf das was vor ihm lag. Jetzt wollte er sich einfach ein wenig die Beine vertreten und gemeinsam mit den Twi'leks dem Markt von Anchorhead einen Besuch abstatten. Der Jedi hatte gerade den Fuß auf den Hangarboden gesetzt, als um ihn herum die Hölle losbrach. Blasterschüsse erklangen und hinter ihm vernahm er ein ersticktes Röcheln. Gedankenschnell zog und aktivierte er sein Lichtschwert und parierte eine Folge von Schüssen, während hinter ihm der Körper eines Crewmitglieds der Pearl leblos zu Boden sackte. Der Mann war direkt ins Gesicht getroffen worden und wohl sofort tot gewesen. Ein weiteres Crewmitglied lang schreiend auf dem Boden und hielt sich den Bauch.
Galan biss die Zähne zusammen, verdrängte die aufkeimende Wut und griff nach der Macht, um sich einen Überblick zu verschaffen. Verwirrt müsste er jedoch feststellen, dass er die Angreifer nicht in der Macht spüren konnte. Er sah sie, konnte sie hören, doch für seine Machtsinne waren sie nicht da. Wer waren diese Fremden? Er verdrängte diese Frage. Wer sie auch immer waren, sie hatten es zweifellos auf ihn und die Kinder abgesehen. Anscheinend würde dieser Auftrag doch nicht so leicht, wie er zunächst gedacht hatte. Die Angreifer gingen koordiniert vor und wussten, wie man einen Machtanwender in die Defensive drängt. Sie standen zu weit auseinander, um sie effektiv zu bekämpfen und auf Grund der Wucht des Angriffes konnte Galan die Blasterschüsse auch nicht zu den Schützen zurücklenken, sonder musste sich darauf beschränken, die Energiesalven abzulenken. Gehetzt blickte sich der Jedi nach einem Ausweg um, während er immer größere Mühe hatte, die Schüsse von sich und seinen Schutzbefohlenen abzuwenden. Die Kinder hatten schnell reagiert und waren rechts und links von der Rampe gesprungen. Nun suchten sie hinter den Landestutzen der Pearl Deckung. Bisher waren sie alle noch unverletzt. Doch wie lange noch?
Vor Galan flimmerte die Luft und er wich gedankenschnell vor der neuen Gefahr zurück. Zu spät! Etwas Schnitt wie Eis durch sein Gesicht. Mit einem Machtstoß fegte er den getarnten Angreifer von den Beinen und wollte schon mit dem Lichtschwert nachsetzen, als ihm sein eigenes Blut Sicht und Konzentration nahm. Er wischte sich mit dem linken Ärmel seiner Robe übers Gesicht und versuchte, den Schmerz zu ignorieren. Eine Klinge, vermutlich ein Vibromesser, hatte eine tiefe, schräg verlaufende Furche hinterlassen. Die Angreifer nutzten seine kurzzeitige Schwäche aus. Ein Blasterschuss durchdrang seine Abwehr und traf seinem Schwertarm. Galan fluchte und wechselte die Klinge in die Linke, nun vollends in die Defensive gedrängt. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ihn diese Leute besiegen würden. Wenn nicht bald etwas geschah war es um ihn und die Kinder geschehen. Wie aufs Stichwort zuckte eine schwere Blastersalve über ihn hinweg und ließ die Angreifer zurückweichen.
"Jedi, bringen sie die Kinder in Sicherheit! Ich halte diese Bastarde so lange in Schach.", ertönte die Stimme des Frachterkapitäns über der Außenlautsprecher des Schiffs. Galan blickte sich nicht um, er handelte. Unter dem Donnern des Geschützturmes der Pearl trieb der Jedi die verängstigten Twi'lek vor sich her, auf einen nahen Seiteneingang des Hangars zu. Er konnte nur hoffen, dass die Angreifer nicht an allen Zugängen Wachen postiert hatten. Aus dem Augenwinkel nahm er eine schemenhafte Bewegung war und  rechnete schon mit einem erneuten Angriff, doch sie erreichten die Tür ohne Zwischenfall. Galan entriegelte den Mechanismus, stieß die Tür auf und wurde von sengender, trockener Hitze Tatooines empfangen. Die Kinder durch den schmalen Durchgang schiebend verließ er als letzter den Hangar, zog die Tür hinter sich ins Schloss und zerstörte den Öffnungsmechanismus mit seinem Lichtschwert. Das würde ihre Häscher nicht lange aufhalten, doch es würde ihnen einen kleinen Vorsprung verschaffen. Der Jedi orientierte sich kurz und vergewisserte sich, dass die Kinder unversehrt waren, dann huschte er mit ihnen in eine der vielen Seitengassen. Hinter ihnen ertönte eine Explosion und das anhaltende Getöse des Geschützturms der Pearl verstummte, dann hüllten sie die Geräusche und Gerüche von Anchorhead ein, während sie sich schnell vom Raumhafen entfernten. Galan dankte dem alten Nautolaner im Stillen für sein Opfer und lächelte die Kinder warm und beruhigend an. Jedoch verfehlte dies seine Wirkung, entsetzen zeichnete sich in den Gesichtern der Twi'leks ab. Momentan bot er wohl keinen besonders hübschen Anblick. Der Jedi zog die Kapuze tiefer ins Gesicht und betastete prüfend die Verletzung. Die Wunde in seinem Gesicht blutete nicht mehr, war jedoch äußerst schmerzhaft. Sie verlief schräg am rechten Auge beginnend über seinen Nasenrücken und endete auf seiner linken Wange. An einigen Stellen hatte sich das Messer fast bis zu den Knochen durchgeschnitten. Ohne medizinische Versorgung würde sie sich zweifellos entzünden. Vorhert brauchten sie jedoch ein sicherer Unterschlupf, um auszuruhen und Pläne zu schmieden. Galan wusste, dass die Attentäter so schnell nicht aufgeben würden. Irgendwie musste er die Twi'leks schnellstmöglich von dieser Sandkugel runter schaffen.
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Das ist der erste Teil meiner FanFiction auf deren Geschehnissen ein Plot aufbaute, den wir innerhalb unsere RP Gilde bei The Old Republic bespielt haben. Da die Geschichte aber auch allein für sich stehen kann, wollte ich sie euch nicht vorenthalten. Bei Gefallen, lässt sich das auch zu einer Serie ausbauen. :)