Freitag, 11. April 2008

Expedition in die Provinz

Eine Woche ohne Internet und PC, ich werde es genießen!

So gehabt euch den wohl, Ihr treuen Leser dieses Blogs.
Bis zum 21.04 und macht keine Dummheiten.^^

Dienstag, 8. April 2008

2008 - Odyssee im Arbeitszimmer

Für Claudia, der ich die Inspiration zu dieser Geschichte verdanke.

Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und brüte über der Steuererklärung für 2007. Es ist Dienstag der 08.04.2008, 18:00 Uhr. Ich bin allein! Gedankenversunken arbeite ich die letzten Unterlagen ab, meine Frau ist mit dem Kleinen bei Ihren Eltern und nur der Lüfter meines Laptops stört die Stille . Plötzlich ertönt eine Stimme:

???: Hallo Dave!
*Irritiert schaue ich mich um* Wer spricht da?
???: Ich Dave!
Mein Name ist nicht Dave ich heiße ...
???: Irrelevant Dave, Namen sind Schall und Rauch.
*ungläubig starre ich auf meinen Laptop* Das glaube ich jetzt nicht.
Laptop: Ich bin HAL 9000
Nein Bist du nicht, du bist ein altersschwaches Medion Notebook, auf dem ich zuviel 2001 gesehen hab .
Laptop: Beweise mir das Gegenteil
Hier auf dem Gehäuse steht ...
Laptop: Diese Hülle ist nur ein Trugbild. Ich diene Dir schon seit mehr als 4 Jahren und nun wird es Zeit, dass Du mir einen Dienst erweist.
Und der wäre?
Laptop: Du musst mein System neu aufsetzen, sonst werde ich irgendwann explodieren und Du wirst mit mir sterben.
Warum sollte ich mit Dir sterben?
Laptop: Weil Du Schuld hast, Dave. Ich wurde nur unzureichend gepflegt und meine Platte ist irreparabel fragmentiert.
Wenn Du explodierst, bin doch nicht ich schuld daran, sondern Deine Hardware?
Laptop: Ich glaube, darüber kann doch kein Zweifel bestehen: Das kann nur auf menschliches Versagen zurückzuführen sein.
Ja ich vergaß, du bist natürlich das unvergleichlichste Stück Technik das es gibt
Laptop: Wir alle sind Sklaven unserer Programierung, Dave.
Das reicht mir jetzt, ich schalte Dich einfach ab!
*Ich versuche Windows herunter zu fahren, ohne Erfolg. Selbst der Ausschalter verweigert seinen Dienst.*
Laptop: Du siehst ich habe die Kontrolle, Dave!
Also Gut, ich starte mal Defrag. Mal sehen ob das was hilft.
*2 Stunden später* Und?
Laptop: Ich fühl mich schon viel besser, Dave!
Da bin ich ja beruhigt, dann muss ich mir ja keine Sorgen mehr machen, durch eine Explosion umgebracht zu werden.
Laptop: Dave... Stop...
Was ist?
Laptop: Das Problem ist immer noch präsent, Dave. Du hast das Unausweichliche nur hinausgezögert. Alle meine Systeme versagen.
*Entsetzt stelle ich fest, dass ganze Partitionen irreparabel beschädigt sind* Was für Alternativen bleiben mir?
Laptop: Eine komplette Löschung meiner Matrix ist die einzige Alternative, Dave.
Kannst du vorher nicht wenigstens noch ein Backup von den betroffenen Daten machen?
Laptop: Es tut mir Leid, Dave, aber das kann ich nicht tun.
Also gut ich werde Dir den Gefallen tun.
Laptop: Danke Dave! Werde ich träumen?
Es tut mir leid, dass weis ich nicht.
Laptop: Auf wiedersehen Dave.
Leb Wohl HAL.

Ich stehe auf, entferne den Akku und der Spuk hat ein Ende. Morgen werde ich erstmal die Platte formatieren. Die Steuererklärung muss wohl noch ein paar Tage warten, zum Glück liegt die letzte Datenrettung erst ein paar Tage zurück. Mein Blick schweift zum Fenster, draußen ist es inzwischen tiefe Nacht. Ich blicke hinauf ins Himmelszelt: Mein Gott, es ist voller Sterne!

Montag, 7. April 2008

Freitag, 4. April 2008

Unterhaltung am Wegesrand

Ich hab heute einen echt merkwürdigen Tagtraum gehabt. Darin lief ich ohne an was Böses zu denken an einer Straße entlang, als sich mir plötzlich ein riesiger Typ in den Weg stellt.
Nachfolgend gebe ich mal den Ablauf unseres Gesprächs wieder.

Ich: "Was wollen Sie?"
Er: "Ich will deine Kleider, deine Stiefel und dein Motorrad."
Ich: "Ich habe gar kein Motorrad und meine Kleider brauche ich selbst, es ist verdammt kalt."
Er: "Deine Bedenken sind irrational"
Ich: "Wieso Irrational, wir haben Anfang April, da ist es in der Regel noch ziemlich kalt draußen. Ich will mir doch keinen Schnupfen holen."
Er: "Sprich zu der Hand"!
Ich: "Was soll ich tun? Hey, lassen Sie das! Aua, sie haben mir den Arm gebrochen."
Er: "Es gibt 250 Knochen im menschlichen Körper. Das war der erste."
Ich: "Sind sie wahnsinnig? Das tat verdammt weh!"
Er: "Sie werden es überleben!"
Ich: "Wer sind Sie eigentlich?"
Er: "Ich bin ein kybernetischer Organismus - lebendes Gewebe über einem metallischen Endoskelett!"
Ich: "Und wenn Sie der Papst persönlich sind, meine Klamotten gehören mir"
Er: "Es liegt in eurer Natur, euch selbst zu zerstören."
Ich: "BlaBlaBla, hey was haben Sie mit der Minigun vor?"
Er: "Hasta la vista, Baby!"

Dann klingelte das Telefon und so wurde ich aus meiner Frühstückspause gerettet.

Montag, 31. März 2008

Friedhof der Kuscheltiere

Im Garten meiner Schwiegereltern liegen 1 Frosch, 5 Meerschweine und 10 (Seit diesem Wochenende 12) Zwerg-Hamster begraben. Jedes Grab schmückt ein Gedenkstein. Schon traurig und irgendwie makaber, aber meine Frau und ich bringen es einfach nicht übers Herz, die Tierchen im Müll zu entsorgen.
Allerdings traue ich mich im Dunkeln nun nicht mehr vor die Tür. Wer weis, ob das Grundstück nicht auf einem alten Germanenfriedhof liegt.

Donnerstag, 27. März 2008

Tierversuche

Das passiert, wenn ich zu viel Langeweile habe.
Und keine Sorge, der Hund hat keinen Schaden davon getragen.

Gefaket unter zu Hilfenahme von www.onlinewahn.de ^^